2012 - 1. Halbjahr
01.02.2012
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Mit großer Offenheit statt mit Skepsis begegnen die Anwohner der Wolfskehler Straße in Riedstadt-Erfelden ihren Nachbarn aus dem Wohnheim für psychisch kranke Männer und Frauen: Vom Gespräch am Gartenzaun bis zu spontanen Fahrdiensten reicht die Kontaktpflege. Dafür bekommen die Anwohner den diesjährigen Walter-Picard-Preis. Sie teilen sich die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung mit dem Vorsitzenden des Vereins Partner für Psychisch Kranke im Landkreis Kassel, Adalbert Riebensahm. Er hat regelmäßige Begegnungen zwischen Vereinsmitgliedern und Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie eine Angehörigengruppe initiiert. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat die Preisträger jetzt ausgewählt. Die Auszeichnung wird am 10. März, dem Todestag des Sozialpolitikers Walter Picard, um 11 Uhr im Ständehaus in Kassel überreicht.
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27.01.2012
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„Extremismus und Terrorismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, forderte der Hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn anlässlich der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Wiesbaden. Freiheit und Demokratie seien keine Selbstverständlichkeit, sondern müssten stets aufs Neue von aktiven Demokraten mutig verteidigt werden, sagte er mit Blick auf die neonazistische Mordserie. Die Gedenkveranstaltung, an der alljährlich die Hessische Landesregierung, der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen sowie die Kommunalen Spitzenverbänden beteiligt sind, wurde in diesem Jahr vom Hessischen Landtag ausgerichtet. Für den LWV nahm Landesdirektor Uwe Brückmann teil.
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18.01.2012
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Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde eines Maßregelvollzugspatienten gegen die in Hessen gültige gesetzliche Regelung abgewiesen. Das hessische Maßregelvollzugsgesetz, das Bedienstete auch privater Maßregelvollzugseinrichtungen ermächtige, bei Gefahr im Verzug vorläufig besondere Sicherungsmaßnahmen anzuordnen, sei mit dem Grundgesetz vereinbar, entschied der Zweite Senat. Er sah darin eine zulässige Ausnahme von dem Grundsatz, nach dem hoheitsrechtliche Befugnisse von Angehörigen des öffentlichen Dienstes wahrgenommen werden müssen.
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2011 - 2. Halbjahr
21.12.2011
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Die neuen Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung sind heute zur konstituierenden Sitzung im Ständesaal in Kassel zusammen gekommen. Sie wählten das Präsidium des Parlaments und bestätigten Präsident Robert Becker, den früheren Bürgermeister von Mengerskirchen (Kreis Limburg-Weilburg), im Amt. Becker bedankte sich für seine Wiederwahl. „Die Politik, die hier in diesem Hause realisiert wird, greift nicht selten massiv in die Lebensverhältnisse von Menschen, in ihre Lebensentwürfe und in ihre Lebensgewohnheiten ein“, sagte der Präsident unter Hinweis auf die UN-Behindertenrechtskonvention. Der Mensch müsse Maß aller Dinge sein. Becker war von 1993 bis 2001 Abgeordneter der Verbandsversammlung (VV) und gehörte anschließend dem Verwaltungsausschuss des LWV an.
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21.12.2011
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Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter dauerhaften psychischen Erkrankungen und bewältigen ihren Lebensalltag nur mit Unterstützung. Das spiegelt sich im Haushaltsentwurf des LWV Hessen für 2012 wider, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann heute eingebracht hat. Im kommenden Jahr werden rund 1.350 mehr Menschen Anspruch auf Leistungen der Überörtlichen Sozialhilfe haben. Die Gruppe der Menschen mit seelischer (psychischer) Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung wächst dabei erneut am stärksten. Insgesamt steigt die Zahl der Anspruchsberechtigten auf 52.800, die Zahl der Menschen mit einer seelischen Behinderung oder Abhängigkeitserkrankung auf 16.640 (das sind voraussichtlich 850 mehr als in 2011).
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08.12.2011
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Für 18 Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung hat das St. Vincenzstift Aulhausen mit Unterstützung des Landeswohlfahrtsverbandes, der Aktion Mensch und der Stadt das Kinderhaus Jona in Offenbach eröffnet. Heute wurde es offiziell eingeweiht. „Ich freue mich, dass dieses Haus ein gutes Stück vom Mutterhaus entfernt entstanden ist“, betonte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Damit kommt ein wichtiges Angebot direkt zu den Menschen. Deshalb haben wir dieses neue Haus mit einem Investitionskostenzuschuss unterstützt.“
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29.11.2011
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In der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung sind Tagesstätten für Menschen mit seelischer Behinderung ein wichtiger Baustein. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat jetzt beschlossen, neun neue Plätze für die Tagesstätte in Eltville zu finanzieren. Träger der Tagesstätte ist der Lebensraum Rheingau-Taunus e.V. „Die Eltviller Tagesstätte verzeichnet seit einiger Zeit eine erhebliche Überbelegung. Das erschwert eine adäquate Betreuung. Deshalb werden wir neue Plätze schaffen“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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29.11.2011
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Die Kreishandwerkerschaft Bergstraße richtet ab Mitte Dezember für fünf Menschen mit seelischer Behinderung Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze (BIB) ein. Die Betreuung der Menschen am Arbeitsplatz finanziert der LWV. Dies hat der LWV-Verwaltungsausschuss in seiner heutigen Sitzung beschlossen. „Die Kreishandwerkerschaft geht mit uns im Landkreis Bergstraße innovative Wege, um für Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze zu schaffen. Wir schätzen die Kreishandwerkerschaft als anerkannten Partner“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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29.11.2011
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Der LWV Hessen bezuschusst den Neubau einer Tagesförderstätte für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung in Dieburg mit 160.000 Euro. Das hat der Verwaltungsausschuss des LWV heute beschlossen. „Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht arbeiten können, auch nicht in einer beschützten Werkstatt, benötigen ein Förderangebot, um ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln“, sagt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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28.11.2011
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Im Landkreis Waldeck-Frankenberg können 76 dringend benötigte Arbeitsplätze in zwei Werkstätten für Menschen mit Behinderung neu geschaffen werden. Der Werkstattträger, das Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e.V., richtet die neuen Arbeitsplätze in Bad Wildungen und Frankenberg-Schreufa ein. An den Investitionskosten beteiligt sich der Landeswohlfahrtsverband Hessen mit einem Zuschuss von 187.000 Euro. Einen über diesen Betrag lautenden Fördermittel- bescheid überreichten LWV-Regionalmanager Frank Nikutta und sein Stellvertreter Markus Schmidt an Christoph Hille und Martin Henke vom Werkstattträger.
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14.11.2011
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Der historische Gebäudekomplex von Vitos Haina ist eine der am vollständigsten erhaltenen Klosteranlagen der Zisterzienser in Deutschland. Anlässlich der 1982 begonnenen und vor dem Abschluss stehenden grundlegenden Restaurierung der Klosterkirche haben das Landesamt für Denkmalpflege Hessen und der LWV Hessen eine zusammenfassende Dokumentation der geleisteten Arbeiten herausgegeben.
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01.11.2011
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Das Diakonische Werk Wetterau wird in Kooperation mit Arbeitgebern in der Region zehn neue Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze (BiB) für Menschen mit einer seelischen Behinderung schaffen. Die Kosten für die Betreuung am Arbeitsplatz übernimmt der LWV. Das haben die Mitglieder des Verwaltungsausschusses in ihrer heutigen Sitzung entschieden. „Im Wetteraukreis fehlen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit seelischen Behinderungen“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Mit den Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen erhalten die Menschen nicht nur Arbeit, sie erhalten zugleich Einblicke in den ersten Arbeitsmarkt und können sich hierfür qualifizieren.“
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27.10.2011
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann eröffnet heute das Filmfestival „Über Mut“ der Aktion Mensch in Witzenhausen. Er ist Schirmherr der Reihe, die bis zum 9. November im Capitol Kino zu sehen sein wird. „Ich stehe an der Spitze eines Verbandes, dessen Aufgabe es ist, Menschen mit Behinderung und besonderen sozialen Schwierigkeiten zu unterstützen“, sagt Brückmann. „Ich freue mich, dass das Festival ‚Über Mut’ in Witzenhausen zu Gast ist.
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13.10.2011
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Bei der Integration von Strafgefangenen, die ihre Freiheitsstrafe verbüßt haben, wollen sich die zuständigen Stellen künftig besser vernetzen. Aus diesem Grund haben der Hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn, der Hessische Sozialminister Stephan Grüttner, die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Evelin Schönhut-Keil und andere heute in Frankfurt einen Vertrag unterzeichnet. Aufgabe des Strafvollzuges sei nicht nur die Sühne einer Straftat, betonte Staatsminister Hahn. „Wir müssen denen, die ihre Strafe abgesessen haben, zurück in die Gesellschaft helfen. Wir müssen vermeiden, dass einer nicht zurechtkommt und deshalb wieder straffällig wird. Es geht um den Schutz der Gesellschaft.“
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23.09.2011
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Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten sind für Alleinstehende Wohnungslose nicht nur in der kalten Jahreszeit wichtige Angebote, um ohne Wohnung zu überleben. Sie unterstützen die Menschen zudem wesentlich, neuen Wohnraum zu finden. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat jetzt beschlossen, in diesem Jahr rund 9,69 Millionen Euro an Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten in Hessen zu zahlen. „Die Arbeit dieser Einrichtungen ist wichtig, weil die Menschen einfach und unbürokratisch Hilfe bekommen“, erklärt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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22.09.2011
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Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) sind ein wichtiger Baustein der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Hessen. Der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen hat heute beschlossen, 2,18 Millionen Euro in 2011 an die PSKB in Hessen zu zahlen. „Die Zahl der Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen steigt stetig. Deshalb wollen und müssen wir die Arbeit der PSKB auch in finanziell schwierigen Zeiten sichern“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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19.09.2011
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Am ersten September ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an den Start gegangen, das zum Ziel hat, die Situation in den Kinder- und Jugendheimen des LWV zu untersuchen. Daraus soll eine Ausstellung zum Thema hervorgehen. Der Fokus richtet sich dabei auf die Jahre 1949 bis 1973.
In dieser Zeit sind Kinder und Jugendliche in Heimen physisch und psychisch gedemütigt worden. Proteste von Vertretern der außerparlamentarischen Opposition (Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof, Astrid Proll) und Kritik von Wissenschaftlern lösten ab 1969 in ganz Deutschland Reformen aus. Die Jugendheime Steinmühle und Weilmünster sowie das geschlossene Mädchenheim Fuldatal in Hessen wurden ab 1974 geschlossen.
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19.09.2011
Das Atelier Goldstein ist eine freie und sehr erfolgreiche Künstlergruppe aus Frankfurt am Main. Trotzdem war es bislang nicht selbstverständlich, dass die Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung mehr als ein paar Stunden nach Feierabend im Atelier verbringen konnten.
Seit wenigen Monaten ist das anders: Durch ein Persönliches Budget für jeden Einzelnen der Gruppe bestimmen sie nun weitgehend selbst, wie viel Zeit sie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wie viel Zeit sie im Atelier verbringen wollen. Die Künstler kaufen sich ihre Unterstützungsleistungen frei ein. Der LWV Hessen und Atelierleiterin Christiane Cuticchio haben das Konzept gemeinsam entwickelt.
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05.09.2011
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Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher nutzten am vergangenen Samstag die Gelegenheit, das renovierte Ständehaus zu besichtigen. Sie folgten der Einladung zu einem Tag der offenen Tür. Gleichzeitig war der LWV Partner der Museumsnacht und lockte mit einer Ausstellung zur Geschichte des Ständehauses sowie mit Gemälden aus dem Atelier der EVIM Behindertenhilfe Wiesbaden.
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30.08.2011
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Im Lahn-Dill-Kreis fehlen Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung. Der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen hat heute beschlossen, der Lebenshilfe Dillenburg e. V. einen Zuschuss von 1,94 Mio. Euro zu gewähren, damit diese eine Werkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung in Haiger bauen kann. In der neuen Werkstatt sollen künftig 80 behinderte Menschen in verschiedenen Arbeitsfeldern Beschäftigung finden. Die Zahl der Werkstattplätze für den Lahn-Dill-Kreis wächst damit um 50 Plätze.
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24.08.2011
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Das geistliche Oberhaupt der Tibeter war heute erstmals an der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg, einer Förderschule des LWV für blinde und sehbehinderte Kinder, zu Gast. Einige Hundert Menschen begrüßten den Dalai Lama am Vormittag auf dem Schulgelände. „Der Besuch ist ein Zeichen der Wertschätzung, der Ermutigung für die Eltern und der Anerkennung unserer Arbeit“, sagte Schulleiter Dieter Bretz. Empfangen wurde der Dalai Lama zunächst von Sozialminister Stefan Grüttner und weiteren Kabinettsmitgliedern sowie LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
„Ich freue mich, dass mit dem Besuch des Dalai Lama der Fokus der Öffentlichkeit auf die wichtige soziale und pädagogische Aufgabe gelenkt wird, die hier erfüllt wird“, betonte Uwe Brückmann.
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22.08.2011
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Durch den klimaneutralen Versand seiner Briefpost hat der LWV Hessen im Jahr 2010 insgesamt 4,785 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart. Das geht aus einem Zertifikat hervor, das heute von Dieter Josefiak, Vertriebsmanager der Deutschen Post AG, und Post-Vertriebsleiter Hagen Kraus an LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann übergeben wurde. Der LWV hatte im vergangenen Jahr eine vertragliche Vereinbarung mit der Deutschen Post abgeschlossen, nach der das Beförderungsunternehmen im Auftrag seiner Kunden CO2-Emissionen einspart oder ausgleicht. Dafür erhielt der LWV eine „GoGreen“-Bescheinigung.
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16.08.2011
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In jeder Schiebetür eines Volkswagens steckt ein Stück ihrer Arbeit: 4.850 Menschen mit Behinderungen arbeiten in nordhessischen Werkstätten, unter anderem für die Firma Bode in Bettenhausen, die sich auf Fahrzeugtürsysteme spezialisiert hat. Eine Schiebetür, an deren Fertigung die Werkstattmitarbeiter beteiligt waren, ist jetzt im Kasseler Einkaufszentrum dez zu sehen. In der Ladenpassage präsentieren die nordhessischen Werkstätten ihre Produkte und Dienstleistungsangebote. Am Dienstag wurde die Schau im Beisein von Stadträtin Anne Janz, LWV-Fachbereichsleiterin Elisabeth Brachmann und ihrer Stellvertreterin Jutta Siebert eröffnet.
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2011 - 1. Halbjahr
29.06.2011
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Die REHA-Werkstätten der bhvb - Behindertenhilfe Vogelsbergkreis e. V. in Lauterbach und Alsfeld können 52 dringend benötigte neue Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung einrichten. Dies hat heute der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen beschlossen. Der LWV ist Kostenträger der Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Hessen. Die Vogelsberger Behindertenhilfe verfügt dann über insgesamt 100 vereinbarte Plätze. Mit sieben sog. betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen, die in Unternehmen eingerichtet werden sollen, gehen die Beteiligten neue Wege. Diese Arbeitsplätze sollen die Integration behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt fördern.
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29.06.2011
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Menschen, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt arbeiten können, werden überwiegend in Tagesförderstätten betreut. Elf zusätzliche Plätze für schwerstmehrfach behinderte Menschen in der Tagessförderstätte der Hinterländer Werkstätten in Dautphetal hat der Verwaltungsausschuss des LWV Hessen jetzt bewilligt. „Die Zahl der Menschen mit schwersten Behinderungen, die einen Platz in einer Tagesförderstätte benötigen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend wird anhalten. Um dem Bedarf gerecht zu werden, müssen wir landesweit neue Plätze schaffen“, erklärt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. Um die neu bewilligten Plätze in Dautphetal besetzen zu können, muss neu gebaut werden. Diese Neubaumaßnahme wird der LWV finanziell mit 200.000 Euro fördern.
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28.06.2011
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20 Kinder sind mit fünf Betreuern aus Stolin (Weißrussland) für einen fünfwöchigen Erholungsaufenthalt in Homberg/Efze eingetroffen. Dr. Peter Barkey, für die Schulen zuständiger Beigeordneter des LWV, hieß die Gruppe heute in der Hermann-Schafft-Schule herzlich willkommen und wünschte ihr eine abwechslungsreiche Zeit in Nordhessen. Die Jungen und Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren sind während ihres Aufenthaltes in einem in den Sommerferien freien Internatsgebäude der Schule untergebracht. Organisiert und finanziert wird der Aufenthalt vom Partnerschaftsverein Homberg-Stolin.
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28.06.2011
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Die Aufgaben der Fürsorgestelle für Kriegsopfer der Stadt Bad Homburg gehen ab dem 1. Juli 2011 auf die Hauptfürsorgestelle beim LWV über. Damit gibt es in diesem Leistungsbereich für alle Bürger/innen der Stadt nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen im Sozialamt der Stadt angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsberechtigten aus der Stadt Bad Homburg werden nun ab Juli 2011 die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden sie aus einer Hand erbracht.
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28.06.2011
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Die Aufgaben der Fürsorgestelle für Kriegsopfer des Vogelsbergkreises gehen ab dem 1. Juli 2011 auf die Hauptfürsorgestelle beim LWV über. Damit gibt es in diesem Leistungsbereich für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen im Amt für soziale Sicherung des Vogelsbergkreises angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsberechtigten aus dem Vogelsbergkreis werden nun ab Juli 2011 die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden sie aus einer Hand erbracht.
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27.06.2011
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Das Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen gilt als Facharchiv für die fast 500-jährige Geschichte der Sozialfürsorge in Hessen. In den Archivräumen in Kassel und an weiteren Standorten werden gegenwärtig rund 6.000 laufende Meter an Archivalien aufbewahrt, die bis in das frühe 16. Jahrhundert zurückreichen und eine ergiebige Quelle für eine Vielzahl von Forschungsprojekten darstellen. In diesen Tagen wird das Archiv 25 Jahre alt. „Es gibt nur wenige Archive in Hessen, die älteres Material ihr eigen nennen und es trotz angespannter Rahmenbedingungen in 25 Jahren so gut genutzt haben“, hob der für den Archiv- und Gedenkstättenbereich verantwortliche Beigeordnete des LWV, Dr. Peter Barkey, bei der heutigen Feierstunde hervor.
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22.06.2011
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Der LWV wird die individuelle Unterstützung der Menschen mit Behinderung weiter kontinuierlich ausbauen, um der stetig steigenden Zahl der Leistungsberechtigten zu begegnen. So ist es den Eckwerten zur Haushalts- und Budgetplanung 2012 zu entnehmen, die die LWV-Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung verabschiedet hat. Danach rechnet der LWV damit, dass im kommenden Jahr 53.100 Menschen mit Behinderung Anspruch auf Leistungen haben werden. Das sind rund 1.400 mehr als in 2011. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Menschen mit seelischen Behinderungen und Abhängigkeitserkrankungen.
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21.06.2011
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Es ist das älteste hessische Gebäude, das eigens für ein Parlament gebaut wurde: Das Ständehaus in Kassel steht für eine lange demokratische Tradition. Heute kamen im Ständesaal 150 Gäste zu einer Feierstunde aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums zusammen. „Das Ständehaus ist ein Symbol für Erneuerung und Aufbruch“, betonte Uwe Brückmann, Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, in seiner Rede. „Die Kasseler Demokratiebewegung setzte im neunzehnten Jahrhundert wichtige Reformen durch.“ Der LWV Hessen führe diese Tradition nach dem Krieg fort: Seit 1953 hat der von Kreisen und kreisfreien Städten getragene Verband seinen Hauptsitz im Ständehaus. Die Verbandsversammlung, das Parlament des LWV, tagt regelmäßig im Ständesaal.
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14.06.2011
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Ministerpräsident Volker Bouffier und Ehefrau Ursula Bouffier nutzten ihren Besuch am LWV-Stand am Samstag auf dem Hessentag für ein Freundschaftsspiel am Kicker: Sie spielten erfolgreich im Doppel mit Mike Harder und Rebecca Ehresmann vom Alfred Delp Haus. Beide Mannschaften konnten mehrere Treffer für sich verbuchen. Die Freude am Spiel war so groß, dass alle Spieler und auch die Umstehenden vergaßen, die Tore zu zählen. Landesdirektor Uwe Brückmann zählte zu den begeisterten Zuschauern.
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07.06.2011
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Zu den wenigen historisch wie kunstgeschichtlich bedeutsamen Häusern in Kassel, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben, gehört das Ständehaus. Jetzt wird das älteste hessische Parlamentsgebäude, zugleich erstes Neorenaissance-Bauwerk in Deutschland, 175 Jahre alt. Seit 1953 setzt der LWV Hessen die lange parlamentarische Tradition des Hauses fort. Zum Jubiläum möchte der LWV das Ständehaus stärker in der Bürgergesellschaft Kassels verankern. Den Auftakt macht eine Ausstellung, die am morgigen Mittwoch in der Kasseler Sparkasse eröffnet wird. Sie trägt den Titel: Architektur für Demokratie und Selbstverwaltung - 175 Jahre Kasseler Ständehaus.
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16.05.2011
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Im Hochtaunuskreis arbeiten der LWV als landesweiter Kostenträger und das Alfred Delp Haus (ADH) gemeinsam daran, Menschen mit geistiger Behinderung eine individuelle Unterstützung zu ermöglichen, die ihnen ein Leben mit möglichst viel Normalität sichert. Gemeinsam präsentieren sich die beiden Organisationen nun auch den Besuchern des Hessentags: An Stand 107 in Halle 1 der Landesausstellung werden sie vom 10. bis zum 19. Juni über das von beiden getragene Angebot informieren. Bewohner und Nutzer des ADH sind am Stand dabei und geben einen Einblick in ihren Tagesablauf.
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06.05.2011
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Die UN-Behindertenrechtskonvention sieht vor, dass Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilhaben sollen. Das gilt für das Wohnen, für die Freizeitgestaltung, aber auch für eine sinnvolle berufliche Tätigkeit. Der LWV, der Menschen mit Behinderung mit vielfältigen Leistungen unterstützt, gibt ihnen auch als Arbeitgeber eine Chance: „Lange vor der Ratifizierung der UN-Konvention haben wir über unsere gesetzliche Verpflichtung hinaus Menschen mit Behinderung beschäftigt“, sagt Landesdirektor Uwe Brückmann. „Mit 15,63 Prozent ist unsere Beschäftigungsquote so hoch wie nie zuvor“.
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14.04.2011
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Hineinschnuppern in einen noch immer nicht alltäglichen Frauenberuf: 11 Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 aus mehreren Schulen in Stadt und Landkreis Kassel nutzten den Mädchen-Zukunftstag, um beim LWV einen Einblick in die – für manche noch fremde - Welt der Datenverarbeitung zu bekommen. „In den klassischen Verwaltungsberufen sind Frauen recht gut vertreten. Deshalb möchten wir den Schülerinnen speziell den Beruf des Informatikers, eine Tätigkeit mit traditionell hohem Männeranteil, vorstellen. Wir bilden hier beim LWV Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung aus und möchten insbesondere junge Frauen für diese Ausbildung interessieren“, sagte Martina Maurer, Frauenbeauftragte beim LWV Hessen.
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13.04.2011
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Was unterscheidet gehörlose und hörgeschädigte Jugendliche von Gleichaltrigen? Sie kommunizieren anders. In dem Film „Stillleben“ zeigen acht Schülerinnen und Schüler der Hermann-Schafft-Schule in Homberg/Efze, wie das geht. Mit Kamera und Mikrophon haben sie Szenen ihres Alltags innerhalb und außerhalb der Schule eingefangen. Dafür sind sie heute in Kassel mit dem MedienKompetenzPreis der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR), dem „Mediasurfer“, ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
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13.04.2011
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Von heute an können die Menschen in der Gemeinde Meißner wieder in ihrer Nachbarschaft einkaufen. Das Integrationsunternehmen Stellenwert GmbH hat den vorerst letzten von vier Lebensmittelmärkten im Werra-Meißner-Kreis eröffnet. Darin finden Kunden 2.000 Artikel des täglichen Bedarfs, frisches Obst und Gemüse, eine Poststelle und eine Geldausgabe der Volks- und Raiffeisenbanken. Pünktlich um neun öffnete sich die Ladentür.
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06.04.2011
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51.700 Menschen erhalten in diesem Jahr Sozialhilfeleistungen vom LWV. Das sind 1.500 mehr als im Vorjahr. Mehr als 900 davon sind Menschen mit seelischen Behinderungen oder Abhängigkeitserkrankungen. Den größten Teil des Haushalts 2011 nehmen die Sozialhilfeausgaben mit 1,28 Milliarden Euro ein. Das ist eine Steigerung von 53,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem Haushaltsplan 2011 hervor, den die Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung heute beraten und verabschiedet haben.
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29.03.2011
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„Menschen mit Behinderung haben heute die Chance, in Würde alt zu werden“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei seinem heutigen Besuch im Haus Roseneck der Baunataler Diakonie. In 2011 erhalten voraussichtlich 12.100 Menschen Leistungen vom LWV, die 50 Jahre oder älter sind, 2005 waren es noch 8.157. Die demografische Entwicklung stellt den Landeswohlfahrtsverband als Kostenträger und die Einrichtungen der Eingliederungshilfe vor neue Herausforderungen: Angebote zur Gestaltung des Tages müssen ausgebaut werden für jene Menschen, die den Werkstattalltag verlassen. Aus zunehmenden Beeinträchtigungen und Behinderungen, die das Alter mit sich bringt, ergeben sich neue Anforderungen.
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22.03.2011
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Tagesstätten sind ein wichtiger Bestandteil der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung in Hessen. Der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen hat jetzt beschlossen, der gemeinnützigen GmbH Integra sechs neue Plätze für die Tagesstätte in der Friedrich-Ebert-Straße 18 in Erbach zu bewilligen. „Die Zahl der Menschen mit seelischen Behinderungen, die Angebote zur Gestaltung des Tages benötigen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Deshalb müssen wir mit neuen Plätzen reagieren“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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16.03.2011
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Die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, besucht heute das Rehazentrum Bathildisheim in Bad Arolsen. Das Zentrum bietet Menschen mit Behinderung vielfältige Wohn-, Betreuungs- und Arbeitsangebote in der Region. Mit Verantwortlichen, Mitarbeitern und dem Heimbeirat diskutiert die Erste Beigeordnete über die Entwicklung des Heilpädagogischen Wohnens für Menschen mit geistiger Behinderung: „Wir nehmen den Inklusionsgedanken ernst. Deshalb wollen wir passgenaue Angebote schaffen“, sagt Evelin Schönhut-Keil mit Blick auf die UN-Konvention zu Gleichstellung der Menschen mit Behinderung. „Auch die Wohnangebote müssen sich am individuellen Bedarf orientieren und mitten in der Gesellschaft angesiedelt sein.“
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08.03.2011
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Eine wachsende Zahl von pflegebedürftigen Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Schädigungen, unter ihnen viele Wachkoma-Patienten, benötigt besondere Unterstützung. Vor gut einem Jahr wurde das Vitos Pflegezentrum in Weilmünster geschaffen, das die Versorgung für die Region Limburg-Weilburg wesentlich verbessert hat. Heute besuchte die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, das Pflegezentrum, um sich einen Eindruck von der Arbeit zu verschaffen. Der LWV trägt überwiegend die Betreuungs- und Pflegekosten (im Rahmen der überörtlichen Sozialhilfe), wenn die Betroffenen oder Angehörigen diese nicht selbst finanzieren können.
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03.03.2011
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Ab sofort ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen unter der einheitlichen Behördennummer 115 über das 115-Servicecenter der Stadt Kassel zu erreichen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben der Leiter des städtischen Personal- und Organisationsamtes, Dr. Joachim Benedix, und der Dezernent der Allgemeinen Verwaltung beim LWV, der Leitende Verwaltungsdirektor Helmut Siebert, heute im Servicecenter ausgetauscht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters informieren künftig alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich der Vorwahl 0561, die sich unter der 115 mit einem Anliegen melden, das in den Zuständigkeitsbereich des LWV fällt.
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18.02.2011
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Die anstehende Sanierung der Innenräume des Kasseler Ständehauses, Sitz des Landeswohlfahrtsverbandes, wird vom Land Hessen mit 30.000 Euro aus Mitteln der Denkmalpflege unterstützt. „Nur durch eine zeitgemäße Nutzung kann das Kulturdenkmal in seinem Bestand gesichert werden“, hob Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids an LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Kassel hervor.
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15.02.2011
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Seit Schuljahresbeginn gibt es ein neues Angebot in Limburg: Die Rehbergschule Herborn hat hier eine Außenstelle eröffnet. Kinder und Jugendliche, die die Vitos Tagesklinik in der Saarlandstraße 2 besuchen, können im selben Gebäude unterrichtet werden. Heute ist die Schule in Trägerschaft des LWV Hessen in einer kleinen Feierstunde offiziell eingeweiht worden. „Damit haben wir sichergestellt, dass die Kinder und Jugendlichen den Unterricht erhalten, den sie benötigen“, betonte Dr. Peter Barkey, der für die Schulen des LWV zuständige Beigeordnete.
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27.01.2011
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„Der 27. Januar erinnert uns daran, dass der Nationalsozialismus und der Holocaust bis heute schwer zu begreifen sind“, sagte Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, heute während der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Rüsselsheim. Bereits zum fünften Mal führten Landtag und Landesregierung die jährliche Gedenkveranstaltung gemeinsam mit den hessischen Kommunalverbänden – Hessischer Städtetag, Hessischer Städte- und Gemeindebund, Hessischer Landkreistag und Landeswohlfahrtsverband – durch. Die Ausrichtung oblag in diesem Jahr dem Hessischen Städtetag.
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13.01.2011
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Die Vitos Orthopädische Klinik Kassel erhält vom Land Hessen Krankenhausfördermittel in Höhe von 4,261 Mio. Euro für die Brandschutzsanierung. Diese Fördermittel sind für den Schlussabschnitt eines langfristigen Projekts bestimmt. Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner überreichte heute den Fördermittelbescheid und informierte sich bei Uwe Brückmann, LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der Vitos GmbH, Reinhard Belling, Geschäftsführer der Vitos GmbH und Peter Lutze, Geschäftsführer der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel über den Stand der Modernisierung, die bereits seit einiger Zeit läuft.
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13.01.2011
Kultusministerin Dorothea Henzler hat heute die vom LWV getragene Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg besucht. Henzler informierte sich an der Schule für Blinde und Sehbehinderte über aktuelle Projekte. „Friedberg ist dank seiner inhaltlichen Ausrichtung und Methodik ein wichtiges Zentrum für die fachliche und praktische Sehbehindertenpädagogik in ganz Deutschland“, lobte die Ministerin, die in Friedberg mit LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, dem für die Schulen zuständigen Beigeordneten Dr. Peter Barkey, Schulleiter Dieter Bretz, seinem Stellvertreter Achim Merget-Gilles und Internatsleiterin Ortrun Bertram zusammenkam.
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2010 - 2. Halbjahr
16.12.2010
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Pfarrer Thomas Uecker von der evangelischen Kirchengemeinde sowie Pfarrer Rüdiger Guckelsberger und Werner Thomas von der katholischen Gemeinde haben heute eine mit Edelsteinen gefüllte Glasstele an die vom LWV getragene Gedenkstätte in Hadamar übergeben. Die Stele soll an die 15.000 behinderten und kranken Menschen erinnern, die während der NS-Zeit in der damaligen Heilanstalt ermordet wurden, weil sie den Nationalsozialisten als „unwertes Leben“ galten. Das Kunstwerk war am Buß- und Bettag bei einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Hadamarer Schlosskirche erstmals vorgestellt worden. In der Gedenkstätte hat es nun einen dauerhaften Platz gefunden.
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15.12.2010
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Seit Wochen liegen die Temperaturen nachts unter dem Gefrierpunkt und es ist bereits ungewöhnlich viel Schnee gefallen. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das die härteste Zeit des Jahres. „Wenn man außerhalb der Städte ‚Platte macht’, ist es schwierig, an ein warmes Essen zu kommen. Außerdem gibt es kaum warme Kleidung und Schlafsäcke – und nachts ist es verdammt kalt ...“, so beschreibt es Markus M., der seit drei Jahren ohne festen Wohnsitz ist.
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08.12.2010
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Immer mehr Menschen mit Behinderung in Hessen erreichen das Rentenalter. Im kommenden Jahr werden mehr als 1.600 Männer und Frauen über 65 Jahre Anspruch auf Leistungen der überörtlichen Sozialhilfe haben. Das sind anderthalb mal soviel wie im Jahr 2005. „Zu der Tatsache, dass Menschen heute allgemein eine höhere Lebenserwartung haben, kommt hier ein zweiter Faktor hinzu“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Die erste Generation, die die Krankentötungen im Nationalsozialismus überlebte oder gleich nach dem Krieg geboren wurde, ist jetzt im Ruhestandsalter.“
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03.12.2010
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15 neue Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung entstehen ab Januar mit finanzieller Unterstützung des LWV in der Werkstatt der Kreishandwerkerschaft im Landkreis Bergstraße. „Es ist beachtlich, dass die Kreishandwerkerschaft hier Verantwortung übernimmt. Das ist einmalig in Hessen, denn sie ist kein typischer Träger der Behindertenhilfe. Es entspricht ganz dem Inklusionsgedanken der UN-Konvention“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Behinderten wolle er auf dieses Engagement der Kreishandwerkerschaft aufmerksam machen und den Verantwortlichen dafür danken, was sie im Bereich Arbeit für Menschen mit Behinderung im Landkreis Bergstraße leisteten. Walter Gruß, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bensheim, erklärte: „Menschen mit Behinderungen müssen selbstverständlich mitten in unserer Gesellschaft leben. Das bedeutet für jeden, ihnen gegenüber Empathie und Toleranz zu zeigen, aber auch, sich tatkräftig für die Menschen mit Behinderung einzusetzen.“
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03.12.2010
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Das Frankfurter Dialogmuseum ist eine Herausforderung für die Sinne. Wer erleben will, was dort dargeboten wird, muss Hören, Fühlen und Schmecken. Nur eines kann er oder sie nicht: Sehen - denn der Museumsbesuch findet in völliger Dunkelheit statt. Ziel des Dialogmuseums ist es, Sehende in die unbekannte Welt der Blinden zu versetzen. Rund 400.000 Besucher hat das Museum, zu dem auch das Dunkelrestaurant „Taste of Darkness“ gehört, bereits angezogen. Gestern feierte das vom Integrationsamt des LWV geförderte Projekt sein fünfjähriges Bestehen.
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29.11.2010
Die Hauptfürsorgestelle des LWV und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den Städten ab 50.000 Einwohner sowie bei den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2011 wieder Erholungsaufenthalte für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene durch, so z. B. über Weihnachten und den Jahreswechsel 2010/2011 sowie im Winter 2010/2011. Insbesondere bietet das Vertragshaus in Bad Wildungen-Reinhardshausen ein Winter-Sonderprogramm an. Dieses gilt für die Zeit vom 1. Dezember 2010 bis 31. Januar 2011 und umfasst neben Unterkunft und Verpflegung auch etliche Aktivitäten und Veranstaltungen.
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17.11.2010
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Das Sozialwerk Main Taunus e.V. (smt) hat heute mit dem Bau eines Wohnheimes für Menschen mit psychischen Erkrankungen im jungen Frankfurter Stadtteil Riedberg begonnen. Das Gebäude soll Raum für 20 Bewohner bieten, die sich in Wohngruppen weitgehend selbst versorgen, aber von erfahrenen Fachleuten rund um die Uhr betreut werden. Der LWV ermöglicht den Neubau durch einen Investitionskostenzuschuss von 1,5 Mio. Euro und trägt damit 80 Prozent der Baukosten. Er wird auch einen großen Teil der laufenden Kosten der Einrichtung tragen, indem er überwiegend die Betreuungskosten der einzelnen Bewohnerinnen und Bewohner finanziert.
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03.11.2010
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Tagesstätten sind ein wichtiger Bestandteil der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung in Hessen. Der Verwaltungsausschuss des LWV hat jetzt beschlossen, in zehn hessischen Regionen 90 neue Tagesstättenplätze für psychisch kranke/seelisch behinderte Menschen zu bewilligen und mit rund 1,17 Millionen Euro jährlich zu finanzieren. „Die Zahl der Menschen mit seelischen Behinderungen, die Angebote zur Gestaltung des Tages benötigen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Deshalb müssen wir mit neuen Plätzen reagieren“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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02.11.2010
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Die Schloßbergschule, eine Schule für Erziehungshilfe und für Kranke, hat seit diesem Schuljahr einen neuen Standort: Alle Klassen sind inzwischen von Homberg/Efze nach Wabern umgezogen. Heute wurden die neuen Räume feierlich eingeweiht. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen als Schulträger hatte zuvor mehrere Gebäudekomplexe rund um das ehemalige Jagdschloss umgebaut. „Die Schülerinnen und Schüler finden hier gute Bedingungen zum Lernen“, betonte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Der Umbau der zum Teil denkmalgeschützten Gebäude ist sehr gut gelungen.“
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27.10.2010
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Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wird seine gesamte Briefpost künftig durch die Deutsche Post klimaneutral versenden lassen. Beim Versand von rund 365.000 Briefsendungen im Jahr entstehen über zehn Tonnen des klimaschädlichen CO2. Sie werden künftig eingespart oder ausgeglichen. Das zur Vereinbarung gehörende „Go Green“-Zertifikat hat Lothar Schindler, Vertriebsleiter der Deutschen Post, heute an LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann überreicht. „Im Rahmen unserer Aufgaben wollen wir dem Klimaschutz stärkere Beachtung schenken“, sagte der LWV-Chef. Der Kommunalverband will außerdem künftig nur noch Papier mit hohem Recyclinganteil verwenden und für seine Mitarbeiter/innen eine Fahrgemeinschaftsbörse anbieten.
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29.09.2010
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Der LWV stattet seine Schulen im Rahmen eines Technologieplans in den kommenden fünf Jahren mit über 250 interaktiven Whiteboards aus. Aktuell wurden für zehn LWV-Schulen 32 Whiteboards beschafft: Den Anstoß gab das Sonderinvestitionsprogramm des Landes. „Die Whiteboards ermöglichen ein effektiveres und besseres Lernen im Förderschulbereich“, erläuterte Beigeordneter Dr. Peter Barkey, zuständig für die Förderschulen beim LWV, bei der offiziellen Vorstellung der Whiteboards in der Hermann-Schafft-Schule in Homberg (Efze). „Im Vergleich zu einer Kreidetafel können mit den Whiteboards behinderungsbedingte Probleme besser ausgeglichen werden. Zudem können die Schüler gut motiviert werden und haben mehr Spaß am Lernen.“ Die Hermann-Schafft-Schule ist eine Schule für hörgeschädigte und sehbehinderte Kinder und Jugendliche.
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28.09.2010
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Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, hat heute den Vitos-Standort Haina besucht. Dort feierte er mit Bewohnern der Heilpädagogischen Einrichtung einen Gottesdienst und wurde anschließend von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Ralf Schulz, Geschäftsführer von Vitos Haina, begrüßt. Leitende Mitarbeiter gaben dem Bischof einen Überblick über die Arbeit in den Vitos-Kliniken.
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21.09.2010
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Mit rund 45.000 Euro fördert das Integrationsamt beim LWV die Modernisierung der EDV-Ausstattung bei der Pro Dokument gemeinnützige GmbH in Kassel. Damit ist das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet und die Arbeitsplätze der schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gesichert. Das Modernisierungsprojekt stellten LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Gerald Reißmann, Geschäftsführer von Pro Dokument, heute gemeinsam mit schwerbehinderten Beschäftigten der Öffentlichkeit vor. „Es ist wichtig, neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen. Genauso wichtig ist, sie zukunftsfähig zu gestalten. Nur so sind sie auch langfristig zu sichern“, sagte Uwe Brückmann.
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15.09.2010
Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) sind ein wichtiger Baustein der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Hessen. Der Verwaltungsausschuss des LWV hat heute beschlossen, 2,18 Millionen Euro für die Arbeit der PSKB an 74 Standorten zu zahlen. „Trotz der schwierigen Finanzsituation will der LWV Hessen diese Angebote durch seinen Zuschuss auch in diesem Jahr sicherstellen“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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14.09.2010
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Der Fachdienst Erziehungsstellen im Vitos pädagogisch-medizinischen Zentrum Wabern sucht im Auftrag der Jugendämter in Nord-, Ost- und Mittelhessen Pflegefamilien - auch Erziehungsstellen genannt - für Kinder und Jugendliche mit Problemen. Die Betriebsstätte des LWV-Tochterunternehmens Vitos Kurhessen führt ein Angebot fort, welches bereits seit 1972 besteht. Es war zunächst direkt beim LWV angesiedelt. Später wurde es als Fachdienst Erziehungsstellen den Vitos-Einrichtungen pädagogisch-medizinisches Zentrum Wabern (für Nord-, Ost- und Mittelhessen) und Kalmenhof in Idstein (Region südlich des Landkreises Marburg-Biedenkopf) übertragen.
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12.09.2010
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Der internationale Tag des offenen Denkmals stieß auch in der vom LWV getragenen Gedenkstätte in Hadamar auf reges Interesse. Die Gedenkstätte hatte am 12. September von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Rund 70 Personen kamen zu einem Besuch in die Gedenkstätte, viele von ihnen schlossen sich der Führung an. Die Gedenkstätte erinnert an die Verbrechen der NS-„Euthanasie“. Neben der Dauerausstellung konnte die Busgarage besichtigt werden. In ihr parkten die Busse, mit denen die "Euthanasie"-Opfer nach Hadamar transportiert wurden. Auch standen die Kellerräume mit der Gaskammer und der Friedhof der Gedenkstätte für einen Besuch offen.
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01.09.2010
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„Ich bin sehr glücklich im Moment“, sagt Sina Borowski. Mit 180 anderen jungen Leuten beginnt sie heute eine Ausbildung bei VW. Die 19-Jährige, die aufgrund einer Erkrankung ihres Nervensystems körperlich eingeschränkt ist, wird künftig als angehende Kauffrau für Bürokommunikation bei der Schwerbehindertenvertretung des Baunataler Werks arbeiten. Möglich wurde das, weil das Unternehmen, die Agentur für Arbeit und das Integrationsamt beim LWV gemeinsam die Voraussetzungen geschaffen haben.
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06.07.2010
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137.600 Euro haben 201 Spender für die Restaurierung von fünf wertvollen Grisaillefenstern in der Klosterkirche Haina zusammengetragen und diese so für die Zukunft erhalten. Seit kurzem sind die ältesten Fenster der Kirche wieder an Ort und Stelle zu besichtigen. In einer Feierstunde in der Klosterkirche würdigte der Verein Freunde des Klosters Haina heute gemeinsam mit dem LWV, dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege und der Kirchengemeinde das Engagement aller Spenderinnen und Spender. „Sie haben mit Ihrem Beitrag zur Restaurierung der fünf ältesten Fenster ermöglicht, ein wichtiges kulturhistorisches Erbe zu bewahren“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Ich danke allen Spendern und Spenderinnen recht herzlich.“
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2010 - 1. Halbjahr
16.06.2010
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Im Jahr 2011 werden voraussichtlich 51.350 Menschen mit Behinderung in Hessen einen Anspruch auf Eingliederungshilfe oder andere Leistungen vom überörtlichen Sozialhilfeträger LWV haben. „Das sind 1.350 Menschen mehr als im laufenden Jahr“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die Ausgaben des Landeswohlfahrtsverbandes im kommenden Jahr weiter steigen.“
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11.06.2010
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Die Anforderungen, die heute in Beruf und Familie gestellt werden, lassen sich vereinbaren – wenn der Arbeitgeber mitspielt. Der LWV Hessen hat in den vergangenen Jahren in seinen Dienststellen familienfreundliche Arbeitsbedingungen geschaffen und sich erfolgreich mehreren Audits (Überprüfungen) unterzogen. Nach Kassel wurden jetzt die Regionalverwaltungen in Darmstadt und Wiesbaden zertifiziert. Heute konnte die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, gemeinsam mit den Frauenbeauftragten Martina Maurer (Kassel), Gabi Kramwinkel (Darmstadt) und Jutta Scheu (Wiesbaden) das Erst- bzw. Zweitzertifikat aus den Händen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entgegennehmen. „Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten, sie zahlt sich auch für den Betrieb aus“, sagte die Ministerin in Berlin.
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10.06.2010
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Bei einem Fest zum Abschluss der Waldarbeiten nach „Xynthia“ und den anderen Orkanen der vergangenen Jahre würdigte Landesdirektor Uwe Brückmann den Einsatz der Beschäftigten der Stiftungsforsten Kloster Haina. „Mit meinem Besuch möchte ich Ihnen persönlich meine Wertschätzung und die des Verbandes sowie meinen Respekt vor Ihrer Arbeit entgegenbringen. Wir sind uns bewusst, dass Sie oft besonderen Herausforderungen gegenüber stehen“, sagte Uwe Brückmann am 9. Juni.
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10.06.2010
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Unter den rund 73.000 Teilnehmern nahm sich die Gruppe von sechs Mitarbeitern der LWV-Regionalverwaltung Darmstadt beim gestrigen J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt bescheiden aus. Dennoch – oder gerade deshalb – gingen die LWV-Sportler motiviert und gut gelaunt an den Start eines der weltgrößten Firmenläufe, der seine 18. Auflage erlebte. Den Startschuss gab Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler. Die Strecke führte über 5,6 Kilometer durch das Frankfurter Bankenviertel. Keine große Herausforderung für erprobte Freizeitsportler.
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06.06.2010
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Mehr als eine Million Besucher kamen zum Hessentag in Stadtallendorf. Viele von ihnen machten auch am Stand des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen halt, darunter Ministerpräsident Roland Koch, der Hessische Innenminister Volker Bouffier, Landrat Robert Fischbach und das Hessentagspaar. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann war zufrieden. „Ich freue mich, dass so viele Hessen Interesse an unserer Arbeit zeigen. Wir wollten in diesem Jahr das Netzwerk zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sichtbar machen, das wir mit unseren Vitos Kliniken und vielen Einrichtungsträgern in Hessen geknüpft haben.“
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26.05.2010
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, Vorsitzender der Hessischen Vertragskommission SGB XII, hat in der heutigen Kommissionssitzung Reinhard Löwer verabschiedet und seine großen Verdienste als langjähriges Mitglied gewürdigt. Reinhard Löwer geht im Juli in den Ruhestand.
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11.05.2010
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„Ich möchte mir aussuchen können, welchen Beruf ich erlernen möchte“, heißt es im Forderungskatalog des Netzwerks People First e.V. Der LWV Hessen als Arbeitgeber gibt Menschen mit Behinderung eine Chance. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“, sagt Landesdirektor Uwe Brückmann. „Mit 14,65 Prozent ist unsere Beschäftigungsquote so hoch wie nie zuvor“.
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10.05.2010
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Alle Menschen haben die gleichen Rechte – egal wie unterschiedlich sie sind. Von diesem Gedanken wird die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung getragen. Das Ziel heißt: Inklusion. Ein Leben mittendrin und nicht am Rand der Gesellschaft. Über den richtigen Weg haben heute 500 Betroffene, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LWV Hessen und der Behindertenhilfe in Hanau diskutiert. "Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet, alle Menschen - unabhängig von ihrer Produktivität- mitzunehmen. Die Gesellschaft kann auf niemanden verzichten", so Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit.
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03.05.2010
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Das Gebäude der Gedenkstätte Hadamar trägt seit heute die blau-weiße Plakette zum Schutz von Kulturdenkmälern. Das Kennzeichen ist im Beisein des Limburger Bischofs, Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, und des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung, am Eingang angebracht worden. „Nicht zuletzt der Protest von Kirchenvertretern hat dafür gesorgt, dass die Gasmorde in Hadamar nach weniger als einem Jahr beendet wurden“, erinnerte Robert Becker, Präsident der LWV-Verbandsversammlung. „Leider wissen wir, dass auch danach noch in Hadamar getötet wurde – mit Überdosen von Medikamenten oder durch Unterversorgung.“
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28.04.2010
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Auf eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit für die Menschen im Kreis Marburg-Biedenkopf können LWV Hessen und der Verein für Beratung und Therapie Stadtallendorf zurückblicken: Seit 24 Jahren unterstützen sie Menschen, die psychisch krank oder seelisch behindert sind. Zu dem gemeindenahen Versorgungsangebot gehören heute die Tagesstätte LOK, eine Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle sowie Betreuungsangebote für Menschen mit seelischen Behinderungen in ihren Wohnungen. Jetzt stellen LWV und Verein ihre gemeinsame Arbeit auf dem Hessentag vor: An Stand 107 in Halle 1 der Landesausstellung werden sie vom 28. Mai bis zum 6. Juni über das von beiden getragene Angebot informieren.
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22.04.2010
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Girls’ Day auch beim LWV: 11 Schülerinnen aus dem Kasseler Wilhelms-Gymnasium, der Offenen Schule Waldau und von Schulen aus dem Umland nutzten den Mädchen-Zukunftstag, um beim Kommunalverband einen Einblick in die Berufswelt der Informatiker zu gewinnen - ein Bereich mit traditionell hohem Männeranteil. Anregungen und viele Informationen hat Pia Strecker aus Vellmar, eine der Besucherinnen beim LWV, mitgenommen. Sie kann sich vorstellen, später einmal eine solche Ausbildung zu durchlaufen: „Die Arbeit mit und am Computer macht mir Spaß“, sagt die Schülerin des Wilhelms-Gymnasiums.
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25.03.2010
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Die Max-Kirmsse-Schule, Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Idstein, erhält in den kommenden Jahren neue Unterrichtsgebäude und Sportstätten: 15 Mio. Euro wird der LWV hier investieren. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Schulen und Forsten sowie die Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Danach werden auf rund 4.700 Quadratmetern Nutzfläche 26 neue Klassen, Fachräume sowie Räume für die Lehrkräfte und die Schulleitung entstehen. Die Sporthalle wird umgebaut und um eine Gymnastikhalle erweitert.
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17.03.2010
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Die Aufgaben der Fürsorgestelle für Kriegsopfer beim Landkreis Waldeck-Frankenberg gehen ab dem 1. April 2010 auf die Hauptfürsorgestelle beim LWV über. Damit gibt es in diesem Leistungsbereich für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Fachdienst für Soziale Angelegenheiten des Landkreises angesiedelt. Bestimmte Leistungen erhielten die Beschädigten aber durch die LWV-Hauptfürsorgestelle. Daher gab es zwei unterschiedliche Ansprechpartner. Für alle Leistungsberechtigten aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg werden ab April 2010 die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden sie nun aus einer Hand erbracht.
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18.03.2010
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Bei einem Haushaltsvolumen von insgesamt 1,51 Milliarden Euro gibt der LWV in diesem Jahr mehr als je zuvor für Leistungen im Rahmen der überörtlichen Sozialhilfe aus. Das sieht der Haushaltsplan 2010 vor, den die Abgeordneten der Verbandsversammlung am 18. März beraten und verabschiedet haben. Den größten Teil der Ausgaben tragen die hessischen Kreise und kreisfreien Städte: Über die Verbandsumlage werden sie über eine Milliarde Euro an den LWV zahlen.
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17.03.2010
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Am Anfang denken sie sich kleine Geschichten aus. Lehrerin Annette Lüders zeichnet dazu Skizzen. „Mit den Bildern bleibt was haften“, sagt sie. „Das ist der Weg, wie wir unsere Stücke entwickeln.“ Diesmal ist es ein Märchen: „Gesucht wird: Prinz, zwecks Königreicherweiterung“. 25 Schülerinnen und Schüler der Max-Kirmsse-Schule bringen dieses Stück am Donnerstag, 18. März, um 12 Uhr auf die Studiobühne im Staatstheater. Es ist ihr diesjähriger Beitrag zu den Schultheatertagen in Wiesbaden.
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16.03.2010
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Mehr Transparenz in der Behindertenhilfe zu schaffen, ist das Ziel von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. Deshalb sucht er in diesen Wochen alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte auf. Dabei will er die Arbeit für die behinderten Menschen in den Fokus rücken und für Verständnis werben. „Gerade in dieser Zeit angespannter kommunaler Haushalte möchte ich zeigen, was mit dem Geld, das wir von unseren Trägern erhalten, vor Ort geschieht“, betont Landesdirektor Brückmann.
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10.03.2010
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Der Verein MObiLO, der in Marburg das Café im Kaiser-Wilhelm-Turm betreibt, hat heute bei einer Feierstunde im Hessischen Landtag den Walter-Picard-Preis des LWV erhalten. „Kreativität, Menschlichkeit und Gemeinsinn haben ein außergewöhnliches Projekt ermöglicht“, betonte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in seiner Laudatio. Aktiven und engagierten Menschen, wie sie im Verein MObiLO zu finden sind, sei es zu verdanken, dass „Gemeindepsychiatrie“ heute nicht mehr als abstrakter Begriff, sondern als gelebte Realität empfunden werde. Zu Beginn hatte Robert Becker, Präsident der Verbandsversammlung, an die Lebensleistung des Sozialpolitikers und Psychiatriereformers Walter Picard erinnert, der heute vor zehn Jahren starb.
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17.02.2010
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Was tun, wenn die Tagesmutter krank wird? In der Hauptverwaltung des LWV gibt es von heute an ein Eltern-Kind-Büro. Es soll arbeitenden Müttern und Vätern in Betreuungsnotfällen ermöglichen, ihre Kinder auch während der Arbeitszeit beaufsichtigen zu können. Mit dem neuen Angebot für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte der LWV Hessen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken.
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29.01.2010
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Der Verein MObiLO, der in Marburg das Café im Kaiser-Wilhelm-Turm betreibt, erhält in diesem Jahr den Walter-Picard-Preis des LWV Hessen. „Das Turm-Café ist ein erfolgreiches Beschäftigungsprojekt für psychisch kranke Menschen und kann sich dabei auf viele ehrenamtliche Helfer stützen. Seit seiner Gründung hat es sich zu einem einmaligen Kulturzentrum für die Region Marburg entwickelt“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Kassel die Entscheidung des Kommunalverbandes. Mit dem Walter-Picard-Preis zeichnet der LWV alle zwei Jahre Initiativen und Personen aus, die sich um die gemeindepsychiatrische Versorgung in Hessen besonders verdient gemacht haben.
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27.01.2010
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Die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus fand heute im Hessischen Landtag statt. Die Gedenkrede hielt Prof. Dr. Harald Müller, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Zur Gedenkveranstaltung luden, wie in den vergangenen Jahren, das Land Hessen sowie die Kommunalen Spitzenverbände und der Landeswohlfahrtsverband Hessen ein.
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19.01.2010
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Thomas Knierim, Regionalmanager beim LWV, hat dem Geschäftsführer der Praunheimer Werkstätten (PW) in Frankfurt, Wolfgang Rhein, heute einen Bewilligungsbescheid über 150.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen überreicht. „Wir möchten dazu beitragen, das Wohnheim Praunheimer Mühle für die Bewohnerinnen dauerhaft und vor allem sicher zu erhalten“, sagte Knierim während des Neujahrsempfangs der Praunheimer Werkstätten. Obwohl sich die finanziellen Rahmenbedingungen aufgrund der globalen Finanzkrise deutlich verschlechtert hätten, sei der LWV bereit, sich zu engagieren.
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2009 - 2. Halbjahr
21.12.2009
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Seit einer Woche liegen die Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das die härteste Zeit des Jahres. „Was soll ich sagen“, so beschreibt es Jürgen G., „Lebensqualität gleich null.“ Der Verein Soziale Hilfe unterstützt seit 125 Jahren Menschen wie Jürgen G. Gemeinsam mit der Stadt Kassel und dem LWV Hessen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Netzwerk entwickelt.
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16.12.2009
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Die Verbandsumlage des LWV Hessen wird im nächsten Jahr um 65 Mio. Euro auf 1,016 Mrd. Euro steigen und damit erstmals die Milliardengrenze überschreiten, obwohl in den vergangenen Jahren ein Sparkurs gefahren wurde. Das Gesamtvolumen des Haushaltsentwurfes 2010, den Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann am heutigen Tag in die LWV-Verbandsversammlung eingebracht hat, liegt bei 1,5 Mrd. Euro.
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16.12.2009
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Die Feldbergschule, LWV-Schule für Erziehungshilfe und Kranke in Idstein, hat eine neue Spielturmkombination bekommen. Es ist ein Projekt an einer LWV-Schule, das im Rahmen der 2009 aufgelegten Konjunkturförderprogramme verwirklicht wurde. 50.000 Euro hat die Feldbergschule für das Spielgerät und den Aufbau aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen für Schulen erhalten. Insgesamt sind für Bauprojekte an neun LWV-Schulen rund 2,92 Millionen Euro aus Bundes- und Landesprogrammen bewilligt worden.
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11.12.2009
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Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als gelebter Teil der Unternehmenskultur - Diesem Ziel ist der LWV jetzt auch mit seinen Regionalverwaltungen in Darmstadt und Wiesbaden näher gekommen. Nachdem die Hauptverwaltung in Kassel bereits 2007 erfolgreich an einem Audit (Überprüfung) durch die bundesweite Initiative berufundfamilie teilnahm, erhielten nun auch die beiden südhessischen LWV-Dependancen ein Grundzertifikat. Es bestätigt, dass der Arbeitgeber LWV seine betrieblichen Rahmenbedingungen familiengerecht gestaltet hat und diese Bemühungen fortsetzen wird.
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03.12.2009
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Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, ruft anlässlich des Internationalen Tages der Behinderten zu mehr Empathie und Toleranz gegenüber Menschen mit Behinderungen auf: „Immer noch werden Menschen, die ein Handicap haben, in unserer Gesellschaft diskriminiert und nicht wie selbstverständlich in unsere Gemeinschaften aufgenommen. Gerade aber diese selbstverständliche Teilhabe aller Menschen im Alltag, in Arbeit und Freizeit bereitet die Grundlage einer wirklich solidarischen Gesellschaft. Dies müssen wir uns auch am Internationalen Tag der Behinderten ins Gedächtnis rufen!“
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01.12.2009
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Die Aufgaben der Fürsorgestelle für Kriegsopfer des Main-Taunus-Kreises gehen ab dem 1. Januar 2010 auf die Hauptfürsorgestelle beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. Damit gibt es in diesem Leistungsbereich für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen im Sozialdezernat des Main-Taunus-Kreises angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsberechtigten aus dem Main-Taunus-Kreis werden nun ab Januar 2010 die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden sie nun aus einer Hand erbracht.
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28.11.2009
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Sechs Frauen haben heute in den Stiftungsforsten Kloster Haina erfolgreich den praktischen Teil eines Lehrgangs absolviert und damit ihren sog. Motorsägen-Führerschein erworben. Sie gehören zu insgesamt 18 Teilnehmerinnen eines Kurses, den die Stiftungsforsten erstmals ausschließlich für Frauen angeboten haben. „Unseres Wissens gibt es in Hessen derzeit nur einen weiteren Forstbetrieb, der solche Frauen-Kurse anbietet, obwohl aus unserer Erfahrung eine große Nachfrage danach besteht“, erklärt der Leiter der Stiftungsforsten, Ltd. Forstdirektor Manfred Albus.
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16.11.2009
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Rund zweihundert Personen sind am Samstag in die Klosterkirche Breitenau in Guxhagen gekommen, um das 25jährige Bestehen der Gedenkstätte zu feiern. Bereits in den siebziger Jahren hatten Studenten der Gesamthochschule Kassel begonnen, die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers zu erforschen. 1984 wurde auf dem einstigen Klostergelände eine Gedenkstätte gegründet, sie befindet sich heute in den Räumen von Vitos Kurhessen. Der LWV-Beigeordnete Dr. Peter Barkey plädierte in seinem Grußwort dafür, eine landesweite Stiftung zu gründen, um die Arbeit der Gedenkstätten auf eine sichere Basis zu stellen.
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13.11.2009
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen – Hauptfürsorgestelle – und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den kreisfreien und kreisangehörigen Städten ab 50.000 Einwohner sowie bei den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2010 wieder Erholungsaufenthalte für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene durch, so z. B. über Weihnachten und den Jahreswechsel 2009/2010 sowie im Winter 2009/2010. Insbesondere bietet das Vertragshaus in Bad Wildungen-Reinhardshausen ein Winter-Sonderprogramm an. Dieses gilt für die Zeit vom 1. Dezember 2009 bis 31. Januar 2010 und umfasst neben Unterkunft und Verpflegung auch etliche Aktivitäten und Veranstaltungen.
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10.11.2009
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1969 wurde die Kritik an der Erziehungspraxis in deutschen Jugendheimen unüberhörbar. Auch in Hessen wurden Missstände angeprangert. Schließlich schienen sich die Ereignisse zu überschlagen:
Am 13. November fand eine große Pressekonferenz im Mädchenheim Fuldatal in Guxhagen statt. 25 Journalisten inklusive dpa, Bild, Spiegel, Fernsehen und Hörfunk nahmen teil. Am 15. November strahlte der Hessische Rundfunk einen Radiobericht von Ulrike Holler über das Heilerziehungsheim Kalmenhof aus. Am 19. November gab es eine erste Anfrage im Hessischen Landtag zu den Erziehungspraktiken im Heilerziehungsheim Kalmenhof.
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09.10.2009
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Der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen hat heute - einen Tag vor dem Welttag für seelische Gesundheit - beschlossen, die 48 hessischen Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in diesem Jahr mit 2,18 Mio. Euro zu fördern. Mit der Förderung kann die Arbeit der Beratungsstellen sichergestellt werden. „Es ist sehr wichtig für Menschen mit psychischen Problemen, dass es solche niedrigschwelligen Angebote gibt. Dort finden sie schnell und unkompliziert Unterstützung“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den Beschluss.
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01.10.2009
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Der grundlegende Paradigmenwechsel in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen
Von Evelin Schönhut-Keil
„Menschen mit einer Behinderung gehören zu dieser Gesellschaft! Ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe zu sichern, ist Auftrag staatlicher Hilfe. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht der Mensch ist behindert, sondern die Umstände behindern den Menschen!“ Soweit die allgemeingültigen und sicher nur von wenigen bestrittenen Überschriften, wenn man heute an Hilfen für behinderte Menschen denkt.
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30.09.2009
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Vor 25 Jahren begannen Erzieherinnen im Auftrag des LWV Hessen, sinnesgeschädigte Kinder schon in den ersten Lebensjahren gezielt zu fördern. Vielen hörgeschädigten, sehbehinderten und blinden Kindern haben sie seitdem den Weg in die Regelschule geebnet. Rund 150 Experten, ehemalige Frühförderkinder und ihre Eltern ziehen heute eine Zwischenbilanz: Sie treffen sich in Friedberg zu einer Fachtagung.
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18.09.2009
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„Wie war zu Cölln es doch vordem,
mit Heinzelmännchen so bequem!“
Nicht nur in der alten Sage kann man es mit Heinzelmännchen sehr bequem haben. Das geht auch im Main-Kinzig-Kreis mit der „Heinzelmännchen“ Wäscheservice- und Hausdienstleistungsgesellschaft mbH, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen des Behinderten-Werks Main-Kinzig. Zu dem Integrationsbetrieb gehören neben einer Wäscherei ein Verpflegungsservice (für Schulen, Betriebe und Privatkunden) sowie eine Gebäudereinigung. Von den 142 Mitarbeitern sind 59 Menschen mit Behinderungen. Heute wurde das neue Gebäude der Wäscherei eingeweiht. Das LWV-Integrationsamt hat die Baumaßnahme mit einem Darlehen unterstützt.
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16.09.2009
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Das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung ist ein wichtiges ambulantes Angebot, das die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung fördert. Um Menschen mit Behinderung besser zu informieren, hat der LWV eine Broschüre zum Thema in leichter Sprache herausgegeben.
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14.09.2009
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Die Hermann-Schafft-Schule, ursprünglich eine Schule für Hörgeschädigte in Homberg, hat 2006 einen Schulzweig für Sehbehinderte erhalten und wurde in eine Ganztagsschule umgewandelt. Der LWV hat als Träger der Schule deshalb eine Mensa gebaut und ein anderes Gebäude für die Sehbehindertenabteilung umgestaltet. Beide Häuser wurden in einer Feierstunde und mit einer Fachtagung der nordhessischen Schulämter offiziell eingeweiht. An der Fachtagung nahm auch die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler teil. „Der LWV als Schulträger ist stolz auf diese Schule. Vor allem durch die jüngsten Baumaßnahmen haben wir in der Hermann-Schafft-Schule optimale Lernbedingungen für die sinnesgeschädigten Schülerinnen und Schüler geschaffen“, erklärte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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10.09.2009
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Monika Sippel hat in der Hauptverwaltung des LWV ihre Arbeit als Dezernentin für die Leistungsbereiche Sozialgesetzbuch und Kriegsopferfürsorge aufgenommen. Die 53-jährige Erziehungswissenschaftlerin kann bei ihrer künftigen Tätigkeit für den Kommunalverband auf langjährige berufliche Erfahrungen in der Gesundheits- und Sozialverwaltung wie auch bei einem freigemeinnützigen Träger der Behindertenhilfe zurückgreifen. Seit 2004 war die neue LWV-Mitarbeiterin als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen tätig.
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09.09.2009
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Sie ist 24 und lässt sich nicht so schnell entmutigen: Trotz einer seltenen und sehr schweren Stoffwechselerkrankung (Glutarazidurie Typ 1) hat Jessica Schwarz einen Arbeitsplatz in der Stadtverwaltung von Runkel gefunden. Obwohl sie nur über den Computer und mit den Händen sprechen kann. Bei ihrem ehrgeizigen Plan haben viele geholfen: ihre Eltern, der Bürgermeister der Stadt Runkel, die Agentur für Arbeit, der Integrationsfachdienst und nicht zuletzt Christiane Serth vom Integrationsamt des LWV Hessen. In einer Pressekonferenz haben alle Beteiligten die gelungene Kooperation jetzt vorgestellt.mehr...
07.09.2009
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Zu einem Informationsbesuch sind die Mitglieder des Kuratoriums der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in der vom LWV getragenen Gedenkstätte Hadamar zusammengekommen. Nach der Begrüßung durch Robert Becker, Präsident der LWV-Verbandsversammlung und Beigeordnetem Dr. Peter Barkey ließen sich die Kuratoriumsmitglieder von Gedenkstättenleiter Dr. Georg Lilienthal die Geschichte der Heilanstalt Hadamar erläutern, während der NS-Zeit eine von insgesamt sechs Gasmordanstalten für die „Euthanasie“-Verbrechen an behinderten und kranken Menschen.
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24.08.2009
„In einem Hilfesystem, das veränderte Teilhabeansprüche von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben sicherstellt und zugleich finanzierbar bleibt, liegt eine der großen sozialpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Diese Herausforderung können wir nur bewältigen, wenn das Land und die kommunale Familie zum Wohl der betroffenen Menschen eng zusammenarbeiten.“ In einem ausführlichen Gespräch hat Landesdirektor Uwe Brückmann den sozialpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, über die Strategie des LWV unterrichtet, mit der der Verband dem demografischen Wandel und dem Selbstbestimmungsrecht behinderter Menschen bei sinkenden öffentlichen Mitteln gerecht werden will.
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20.08.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann hat heute im Rahmen seiner Sommerreise das Rehabilitationszentrum Bathildisheim in Bad Arolsen besucht. Gemeinsam mit Vertretern der LWV-Gremien informierte er sich über Arbeit und Zukunftspläne des Zentrums, das vielfältige Angebote für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung bereithält. Dabei ging es insbesondere um neue stadtnahe Wohnmöglichkeiten und ambulante Wohnangebote gerade auch für Menschen mit schweren Behinderungen. Offene Hilfen sollen ausgebaut und eine Beratungsstelle mit Kooperationspartnern geschaffen werden. „Wir wollen Menschen mit Behinderung noch näher ins normale Alltagsleben holen und der von den Vereinten Nationen geforderten Inklusion damit ein Stück näher kommen“, sagte Albert Schmidt vom Vorstand des Rehabilitationszentrums.
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20.08.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann hat heute im Rahmen seiner Sommerreise das Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg besucht. Gemeinsam mit Vertretern der LWV-Gremien informierte er sich über Arbeit und Zukunftspläne der Lebenshilfe, die Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung Beschäftigungs- und Tagesfördermöglichkeiten sowie ein sehr breit gefächertes Angebot verschiedenster Wohnformen bietet.
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19.08.2009
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Uwe Brückmann, Landesdirektor des LWV und Aufsichtsratsvorsitzender der Vitos GmbH, widerspricht Meldungen, dass das Pädagogisch-Medizinische Zentrum (PMZ) in Wabern geschlossen werden soll. „Ich werde dem Aufsichtsrat von Vitos in seiner Sitzung am 24. August 2009 vorschlagen, dass der Karlshof weiterbetrieben wird. Grund ist die positive Entwicklung der Einrichtung in jüngerer Zeit.“
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18.08.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann besuchte heute im Rahmen seiner Sommerreise durch Hessen zwei Einrichtungen in Kassel: das Heinrich-Lambach-Haus, ein Wohnheim der Blaukreuz-Zentrum gGmbH, und die Zweigwerkstatt Kassel der DIAkom der Baunataler Diakonie Kassel e. V. Landesdirektor Brückmann informierte sich gemeinsam mit Gotthard Brand, Vizepräsident der LWV-Verbandsversammlung, über die Arbeit der Einrichtungen bei der Betreuung von Menschen mit chronischen Suchterkrankungen in Kassel. Helmut W. Schaumburg, Vorstandsvorsitzender und Direktor der Baunataler Diakonie Kassel e. V. und Geschäftsführer der Blaukreuz-Zentrum gGmbH, erläuterte beim Rundgang auch, wie die Einrichtungen kooperieren, um Menschen mit einer seelischen Behinderung aufgrund einer Suchterkrankung zu ermöglichen, einer qualifizierten Beschäftigung nachzugehen.
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18.08.2009
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„Die Menschen, die unsere Hilfe benötigen, haben unseren Respekt und unsere Wertschätzung. Wir wollen sie unterstützen, dass sie so selbstständig und selbstbestimmt wie möglich leben können. Das bedeutet auch, dass individuell zugeschnittene Unterstützungskonzepte ausgebaut werden müssen“, darin waren sich LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, einig. Beide trafen sich heute im Kasseler Ständehaus zu einem informellen Gespräch über die Zukunft der Behindertenhilfe in Hessen. Diese wird geprägt sein durch mehr Menschen mit Unterstützungsbedarf, einen demografischen Wandel sowie schwierige finanzielle Rahmenbedingungen, die durch Einnahmerückgänge in den öffentlichen Kassen bedingt sind. Dieser Herausforderung, so Brückmann und Hein, gelte es sich zu stellen.
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11.08.2009
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„Wir müssen gemeinsam an neuen, innovativen Modellen arbeiten, um die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Hessen zukunftsfest zu machen.“ Wachsende Teilhabeansprüche und demografischer Wandel auch bei den Menschen mit Behinderung einerseits, Einnahmerückgänge in den öffentlichen Kassen auf der anderen Seite seien die Herausforderungen, vor denen der LWV als Träger der Behindertenhilfe stehe, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in einem Gespräch mit dem Vorstand des hessischen Landesverbandes der Lebenshilfe, der den LWV-Chef nach Marburg eingeladen hatte
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29.07.2009
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Die positive Entwicklung der Gedenkstättenarbeit und das von Jahr zu Jahr wachsende Besucherinteresse standen im Mittelpunkt eines Besuches von Bundestagsabgeordnetem Klaus-Peter Willsch in der vom Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) getragenen Gedenkstätte Hadamar, die an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen erinnert. Trotz der jetzt deutlich verbesserten Raumausstattung der Gedenkstätte, die den Seminarbetrieb unterstütze, gerate die Gedenkstätte mitunter an die Grenzen ihrer Kapazität, erläuterte der für die Gedenkstättenarbeit beim LWV verantwortliche Beigeordnete Dr. Peter Barkey. Gemeinsam mit dem Leiter der Gedenkstätte, Dr. Georg Lilienthal stellte Dr. Barkey dem Gast Entwicklungen und Neuerungen in der Gedenkstätte vor.
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27.07.2009
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Die langjährige Vorsitzende der Klosterspiele Merxhausen e.V., Hildegard Brabsche, ist heute bei einer Feierstunde im Vitos-Klinikum Bad Emstal mit der Ehrenplakette des LWV in Bronze ausgezeichnet worden. „Das Verständnis für kranke und behinderte Menschen in der Region ist durch Hildegard Brabsches Einsatz spürbar gewachsen. Nicht zuletzt durch das anhaltende Engagement ihrer Vorsitzenden haben die Klosterspiele mit einer beeindruckenden Kontinuität immer wieder neue Stücke auf die Bühne gebracht. Die Klosterspiele sind nicht nur ein leuchtendes Beispiel für gelebte Integration, sie haben auch schauspielerisch Vieles zu bieten, was durch regelmäßig ausverkaufte Vorstellungen belegt wird“, hob LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey in seiner Laudatio hervor.
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24.07.2009
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„Mit dem Tanner Diakoniezentrum haben wir einen Kooperationspartner, der sich auf den Wandel in der Behindertenhilfe flexibel und professionell einzustellen vermag“, lobte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann die Arbeit der osthessischen Behindertenhilfeeinrichtung. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der LWV-Chef das Diakoniezentrum in Tann, wo er von Dieter Herchenhan, Vorstandsmitglied des Trägervereins und Bürgermeister a. D., Stefan Burkard, Geschäftsführer des Diakoniezentrums, und Kathleen Füber, der Pädagogischen Leiterin, empfangen wurde.Mit beim Termin dabei war Götz Friedrich Föge, Mitglied der LWV-Verbandsversammlung aus Hünfeld.
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24.07.2009
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„In Hessen leben bereits rund 40 % der Menschen mit Behinderung in einer ambulanten Wohnform. Sie ziehen das Betreute Wohnen dem stationären Wohnheim vor, weil es ihnen mehr Selbstbestimmung und dadurch mehr Lebensqualität verschafft. Auf diesem Weg zu noch stärker bedarfsgerechten Hilfen wollen wir weiter gehen. Dazu brauchen wir veränderungsbereite, kompetente und kooperative Partner wie den Caritasverband Fulda“, fasste heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann seine positiven Erfahrungen mit dem Fuldaer Caritasverband zusammen. Der heutige Besuch, die Begegnungen mit Mitarbeitern und Bewohnern habe diesen Eindruck noch verstärkt, sagte der LWV-Chef. In Fulda war Brückmann, der im Rahmen einer Sommerreise eine ganze Reihe von Behinderteneinrichtungen besucht, von Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, dem Finanzvorstand Ansgar Erb und dem Ressortleiter für die Behindertenhilfe, Ernst-Paul Walter, empfangen worden.
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23.07.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann besuchte heute im Rahmen seiner Sommerreise durch Hessen die Lebenshilfe Limburg gGmbH. Landesdirektor Brückmann informierte sich gemeinsam mit Landrat Manfred Michel, der auch Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung ist, über die Arbeit der Lebenshilfe in der Region. Der Pädagogische Leiter der Lebenshilfe Limburg, Hans-Peter Gniss, stellte bei seinen Ausführungen die Angebote der Lebenshilfe im Bereich Arbeit in den Mittelpunkt.
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23.07.2009
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Die Hilfen im Bereich Wohnen für Menschen mit Behinderung standen im Mittelpunkt des Besuches von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH in Gedern, bei dem er von Heinz Stricker, Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, begleitet wurde. Landesdirektor Brückmann informierte sich über die Arbeit der Behindertenhilfe Wetterau gGmbH allgemein, ein Rundgang führte durch das Wohnheim Prinzengarten. Geschäftsführer Reinhold Medebach machte seine Ausführungen mit Blick auf ein geplantes Wohnprojekt in Butzbach.
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23.07.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann besuchte heute im Rahmen seiner Sommerreise durch Hessen die Gemeinnützigen Schottener Reha-Einrichtungen (GSR). Neben einem Besuch des Ausbildungszentrums informierte sich der LWV-Chef bei den drei Geschäftsführern über die Arbeit der GSR in der Region und deren Pläne im Bereich Wohnen. Geschäftsführer Gerhard Schemenau erläuterte, dass bei den GSR derzeit verstärkt Menschen mit Behinderung aus stationären Wohnformen in ambulante Strukturen des Betreuten Wohnens „umziehen“.
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22.07.2009
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„Trotz großer finanzieller Enge in den öffentlichen Kassen haben wir die Verantwortung, unseren behinderten Mitmenschen auch in Zukunft die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu garantieren“, betonte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei seinem Besuch bei der Lebenshilfe Wiesbaden e. V. Daher habe er den Wiesbadener Einrichtungsträger nach Kräften bei Planung und Finanzierung des Erweiterungsbaues des „Hauses Schierstein“ unterstützt, der im März dieses Jahres in Betrieb ging. Die erste Wohnstätte der Wiesbadener Lebenshilfe stand im Mittelpunkt des Besuches des LWV-Chefs, der im Rahmen einer Sommerreise eine ganze Reihe von Einrichtungsträgern der Behindertenhilfe in Hessen besucht. Im Haus Schierstein wurde er von Reinhard Claus, dem stellvertretenden Vorsitzenden, und Hans Grzegorzewski, dem Geschäftsführer, empfangen. Mit beim Termin dabei war auch Wolfgang Hessenauer, Vizepräsident der LWV-Verbandsversammlung.
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22.07.2009
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Mit den Psychosozialen Zentren hat sich die Versorgung psychisch kranker und seelisch behinderter Menschen spürbar verbessert. Sie bieten heute eine breite Palette von Angeboten zur seelischen Gesundheit, die an Normalisierung und Alltag orientiert sind. Das Psychosoziale Zentrum des Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus in Idstein mit seinen angegliederten Angeboten stand heute im Mittelpunkt des Besuches von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. Der LWV-Chef besucht im Rahmen einer Sommerreise eine ganze Reihe von Einrichtungsträgern der Behindertenhilfe in Hessen. In Idstein waren Wolfgang Wartenberg, Leiter des Diakonischen Werkes, und seine Stellvertreterin Claudia Kohlhaas seine Gesprächspartner. Auch Ulrike Gürlet und Carola Hehner, Bereichsleiterinnen der Psychosozialen Zentren in Bad Schwalbach und Idstein, sowie der LWV-Abgeordnete Karl Zahn aus Hünstetten waren beim Termin dabei.
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21.07.2009
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Menschen mit Behinderung im Rentenalter – für die bundesdeutsche Gesellschaft ein vergleichsweise junges Phänomen. Die Behindertenhilfe stellt sich auf diesen demografischen Wandel ein: So können ausgeschiedene Werkstattbeschäftigte bei den Inselhof-Wohnstätten in Rüsselsheim eine Tagesförderstätte besuchen, wo sie ihre Fähigkeiten erhalten und ihren Interessen nachgehen können. Die Inselhof-Wohnstätten für Behinderte waren heute für LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann eine weitere Station auf seiner Sommerreise zu einer ganzen Reihe von Einrichtungsträgern der Behindertenhilfe in Hessen. Im Inselhof waren – neben Bewohnern der Einrichtung – Thomas Will, Vereinsvorsitzender und Erster Kreisbeigeordneter, sowie Erika Deuschel, die Wohnstättenleiterin, seine Gesprächspartner.
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21.07.2009
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„Im Mittelpunkt steht der Mensch“ – ein Satz aus dem Leitbild des LWV, der in der Arbeit des Kommunalverbandes täglich neu Beachtung verlangt. Grund genug für LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, sich nicht nur mit Zahlen und abstrakten Daten zu beschäftigen, sondern so häufig wie möglich den Weg in die Einrichtungen der Behindertenhilfe zu suchen und dort Gespräche mit den Menschen zu führen, die diese Hilfen erhalten und die diese Hilfen anbieten. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der LWV-Chef heute die Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V. mit Hauptsitz in Rüsselsheim, wo er von der Vereinsvorsitzenden und Stadtverordnetenvorsteherin Renate Meixner-Römer und den stellvertretenden Geschäftsführern Jürgen Stötzer und Cassius Hillmann empfangen wurde.
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20.07.2009
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann traf heute im Rahmen seiner Sommerreise durch Hessen zu einem Besuch bei den Sozialen Förderstätten für Behinderte e. V. in Bebra ein. Dort informierte sich der LWV-Chef wiederum in Begleitung von örtlichen Vertretern der LWV-Gremien über die Arbeit und Zukunftspläne der Sozialen Förderstätten im Landkreis. Geschäftsführender Vorstand Alfred Schüler erläuterte, dass es eine große Nachfrage nach den Angeboten der Sozialen Förderstätten gäbe. Deshalb sei man bestrebt, alternative Betreuungsangebote zu entwickeln. Als Beispiel nannte Schüler die geplante Seniorentagesstruktur SENTA, die sich an Senioren mit geistiger Behinderung richte, die in einer Form des Betreuten Wohnens bei den Sozialen Förderstätten zuhause seien. Die Senioren waren bisher in einer der Werkstätten für Menschen mit Behinderung des Vereins beschäftigt und haben nun das Rentenalter erreicht.
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20.07.2009
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Die zweite Station der Sommerreise von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann führte zu den Werraland-Werkstätten in Eschwege. Dort informierte sich der LWV-Chef gemeinsam mit Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung über die Arbeit und Zukunftspläne der Werraland-Werkstätten. „Bei meinen Besuchen der verschiedenen Einrichtungen in Hessen geht es in erster Linie darum, gemeinsam nach Wegen zu suchen, die Finanzierung der Hilfen für Menschen mit Behinderung in Zukunft zu sichern. Dabei ist uns allen klar, dass die Zukunft mehr denn je von finanziell schwierigen Rahmenbedingungen geprägt sein wird“, so LWV Landesdirektor Uwe Brückmann.
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20.07.2009
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Tag eins der Sommerreise zu Einrichtungen der Behindertenhilfe: LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann besuchte heute in Eschwege "Aufwind - Verein für seelische Gesundheit e. V.". Gemeinsam mit örtlichen Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung informierte sich der LWV-Chef über die Arbeit des Vereins und über zukünftige Pläne im Landkreis. „Die Nachfrage nach den verschiedenen Angeboten von Aufwind“, erläuterte Vorstand Matthäus Mihm, „ist gerade in den letzten Jahren außerordentlich gestiegen, vor allem im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben in den gemeinnützigen Werkstätten. Aber auch die Tagesstätten, die Wohnangebote und die Beratungsstellen sind längst an ihren Kapazitätsgrenzen.“
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03.07.2009
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Buchläden und Bibliotheken sind für die Schüler und Mitarbeiter der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg nicht besonders spannend. Was sollen sie als Sehbehinderte mit all dem Kleingedruckten? Doch ein bestimmtes Buch hat Shabnam Hemmatian vom Medienzentrum der Schule regelrecht gefangen genommen: „Scherbenpark“, das Erstlingswerk von Alina Bronsky, kennt sie in- und auswendig. Sie hat es mehrfach durchgearbeitet - um sich auf die Aktionswoche „Hanau liest ein Buch“ vorzubereiten. Am 1. und 2. Juli las Hemmatian in der Hanauer Sparkasse daraus vor. In Brailleschrift.
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2009 - 1. Halbjahr
30.06.2009
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Beim 3. Behindertentag, der am vergangenen Samstag in Bad Hersfeld stattfand, war der LWV erneut mit einem Stand vertreten. In der Breitenstraße informierte der LWV über seine Aufgaben als Träger der Behindertenhilfe in Hessen und stand allen interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung. „Wir begrüßen die Initiative, in Bad Hersfeld einen Tag der Begegnung zu etablieren, der sich um das Thema Behinderung dreht“, unterstrich LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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26.06.2009
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1,02 Millionen Euro hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für das Programm „Job 4000“ bewilligt. Damit kann die berufliche Integration von schwerbehinderten Menschen in Hessen weiter verbessert werden. Seit Oktober 2007 wird das Programm „Job 4000“ gemeinsam vom Integrationsamt des LWV, dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit und der hessischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit sowie den Agenturen für Arbeit umgesetzt. „Die Teilhabe am Berufs- und Arbeitsleben ist ein wichtiger Schlüssel für die gesellschaftliche Integration unserer behinderten Mitbürgerinnen und behinderten Mitbürger, denn Arbeit bedeutet nicht nur materielle wie persönliche Unabhängigkeit, sondern auch die Entfaltung beruflicher und sozialer Kompetenzen. Auch das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl werden gesteigert“, betonte Jürgen Banzer, Hessens Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit.
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24.06.2009
LWV-Resolution fordert gerechte Finanzierung der Eingliederungshilfe
Die Verbandsversammlung des LWV hat sich heute mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution zur Finanzierung der Eingliederungshilfe an die Bundesregierung gewandt. Darin fordern die Abgeordneten, dass der Bund einen Teil der Gesamtverantwortung gegenüber einer wachsenden Zahl von behinderten Menschen mittragen und damit seine ablehnende Haltung zu einer Bundesbeteiligung an den Kosten der Eingliederungshilfe aufgeben müsse. Als ersten Schritt forderten die Abgeordneten den Bund auf, ein Bundesteilhabegeld nach Empfehlungen des Deutschen Vereins einzuführen.
Der von den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten getragene Kommunalverband sieht sich angesichts einer jährlich wachsenden Zahl behinderter Menschen an den Grenzen seiner finanziellen Leistungsfähigkeit angekommen. Sowohl die inhaltliche Fortentwicklung als auch die Sicherung des bisher erreichten Niveaus der Leistungen in der Eingliederungshilfe seien gefährdet, wenn weiterhin lediglich die kommunale Seite aufzukommen habe.
Die Resolution im Wortlaut
24.06.2009
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Die Verbandsversammlung des LWV hat heute die Eckwerte für die Haushaltsplanung 2010 beschlossen und damit den finanziellen Rahmen für die Arbeit des kommenden Jahres abgesteckt. Danach wird der Kommunalverband im kommenden Jahr rund 1,48 Milliarden Euro aufwenden. Um seine Aufgaben zu erfüllen, muss er die Verbandsumlage voraussichtlich um rund 62,5 Millionen Euro erhöhen. „Trotz beständiger Sparbemühungen können wir diese Entwicklung nicht auffangen“, betont LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Denn immer mehr behinderte Menschen haben einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung, gleichzeitig brechen Einnahmen weg.“
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17.06.2009
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Ab nach Frankfurt heißt es am 19. Juni für sechs Schüler/innen aus der Rhönrad-AG der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg. Dann stellen die Jungen und Mädchen der LWV-Schule für blinde und sehbehinderte Schüler bei der 1. Hessischen Schulsport-Gala ihr sportliches Können unter Beweis. Die Jungen und Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren, die bereits beim Turnfest in Frankfurt aufgetreten sind, freuen sich darüber, als eine von 16 Gruppen in der Sporthalle der Deutsche Bank Skyliners in Frankfurt aufzutreten.
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09.06.2009
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Viele kleine „Käfer“ sind derzeit anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Volkswagen in Baunatal in der Stadt zu sehen. Lediglich ein „Käfer“ hat es über die Stadtgrenze hinweg geschafft: er krabbelte mit der Erlaubnis von Bürgermeister Manfred Schaub zur Kasseler Werkstatt. Dort, in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Sozialgruppe Kassel e.V., hat man sich seiner liebevoll angenommen. Vier Künstler, die in der Werkstatt beschäftigt sind, haben rund fünf Monate gewerkelt und das Modell mit einem Fliesenmosaik bedeckt. Am 8. Juni haben Alexander Jäger, Ramon Koch, Michael von der Mark und Sascha Rühl ihr Werk vorgestellt: „Mosaiki“ heißt der Käfer, auf dem viele kleine Käfer krabbeln.
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08.06.2009
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Der Verwaltungsausschuss (VA) des LWV hat erstmals seine Zustimmung zu einem Wohnprojekt gegeben, das als energieeffizientes Passivhaus errichtet werden soll. „Wir sind uns als Verband der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gegenüber Mensch
und Natur bewusst und gehen diesen neuen umweltgerechten Weg beim Bau von Wohnhäusern in der Behindertenhilfe gern mit“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den VA-Beschluss. „Wir gehen derzeit sogar davon aus, dass diese Entscheidung auf lange Sicht zu Kosteneinsparungen führen wird.“
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08.06.2009
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„PROSA – Projekt für schreibende autistische Menschen“ heißt das besondere tagesstrukturierende Angebot mit 12 Plätzen in Gießen, das der LWV Hessen ab Juli komplett finanzieren wird. Der Verwaltungsausschuss des LWV hat den zuständigen Fachbereich beauftragt, eine Leistungsvereinbarung mit der Lebenshilfe Gießen abzuschließen. Damit kann dieses in Hessen einmalige Förderangebot für nicht und wenig sprechende Erwachsene mit frühkindlichem Autismus gesichert werden. „Mit der Finanzierung dieses Angebotes zeigen wir, dass wir es mit der individuellen, personenbezogenen Förderung behinderter Menschen ernst meinen“, betont Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des LWV.
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26.05.2009
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Das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung ist eine Erfolgsgeschichte: In Hessen leben mehr als 8.700 Menschen in dieser Wohnform, die ihnen viel Raum zu Selbstbestimmung und Eigenverantwortung lässt. Das sind dreimal soviel wie vor 15 Jahren. Das Betreute Wohnen organisiert und finanziert in Hessen der LWV. Auf dem diesjährigen Hessentag informiert der LWV über diese Wohnform und über seine anderen sozialen Aufgaben in Halle 1 der Landesausstellung. Die Gestaltung des Standes erinnert an eine Freizeitsituation und soll signalisieren: Zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung gehört die Möglichkeit, seinen Lebensort selbst zu wählen und ihn nach eigenen Vorstellungen gestalten zu können – auch die Freizeit. Passend dazu ist die diesjährige Mitmachaktion mit einer Basketball-Anlage sportlicher Natur.
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19.05.2009
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„Daran könnte ich mich echt gewöhnen - ich könnte jetzt nur noch Theater spielen und nie mehr in die Förderkurse gehen. So macht Lesen und Schreiben doch viel mehr Spaß!“ Das sagt Daniel, 18 Jahre. Er besucht eine Klasse für Praktisch Bildbare, also geistig behinderte Jugendliche an der Max-Kirmsse-Schule in Idstein, einer Förderschule in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes.
Am
21. Mai 2009 um 10 Uhr tritt er mit seiner
Theatergruppe Komiko im Rahmen der Hessischen Schultheatertage in der Eugen-Kaiser-Schule in Hanau auf.
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11.05.2009
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In der Kasseler Werkstatt für behinderte Menschen entstehen ab 1. Juli dieses Jahres 63 weitere Arbeitsplätze. Der Verwaltungsausschuss des LWV hat heute beschlossen, die Kosten dafür zu übernehmen. Der zuständige Fachbereich wurde beauftragt, eine Leistungsvereinbarung mit dem Trägerverein abzuschließen. In der Kasseler Werkstatt werden künftig insgesamt 510 Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. „Damit ist der Bedarf an Arbeitsplätzen in der Region sichergestellt“, betont die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes, Evelin Schönhut-Keil. „Wir wissen, dass in Zukunft mehr behinderte Menschen Anspruch auf Hilfen zur Eingliederung haben werden.“
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11.05.2009
Ab Juni bekommt die Werkstatt für behinderte Menschen in Dieburg 24 neue Tagesförderstättenplätze. Der Verwaltungsausschuss des LWV hat den zuständigen Fachbereich beauftragt, eine Leistungsvereinbarung mit der Behindertenhilfe Dieburg abzuschließen. Die Förderangebote für Menschen mit geistiger Behinderung werden damit ausgebaut. „Wir begegnen dem wachsenden Bedarf in der Region“, betont Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. „Vermehrt verzeichnen wir Anfragen von Schulen für Praktisch Bildbare, die für ihre Schulabgänger nach geeigneten Tagesförderangeboten suchen.“.
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11.05.2009
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In den Verwaltungen in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden sowie in den Schulen und Forsten des LWV Hessen arbeiteten – prozentual gesehen - im vergangenen Jahr mehr schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als je zuvor: Im Jahresdurchschnitt 2008 waren auf 14,31 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Mitarbeiter beschäftigt.
„Mit 14,31 Prozent überschreiten wir sowohl die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 % als auch die Vorgabe unserer Verbandsversammlung von mindestens 6 % erneut deutlich“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann im Verwaltungsausschuss des LWV die Beschäftigungszahlen. „Damit sind wir als Sozialverband ein Vorbild, was uns gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig ist.“
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29.04.2009
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Beim ersten Treffen bringt er stolz zwei Urkunden mit. Eine vom Kassel Marathon und eine vom 29. Internationalen City-Lauf. Marko Spenn, so steht es da, ist 10 Kilometer in 37 Minuten 24 Sekunden gelaufen. Eine sehr gute Zeit. Gemeinsam mit drei anderen Bewohnern der Diakonie-Wohnstätten Waldau will er es jetzt wieder wissen: Beim diesjährigen Kassel Marathon (8. bis 10.5.) läuft der geistig behinderte junge Mann mit ihnen eine Staffel.
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27.04.2009
Die Diskussionen im Fischbachtaler Ortsteil Niedernhausen um die Umwandlung eines Wohnheimes für psychisch kranke Menschen in eine teilweise geschlossene Wohneinrichtung sind beendet. Auf Initiative des Ersten Kreisbeigeordneten Klaus Peter Schellhaas, Landkreis Darmstadt-Dieburg, wurde kurzfristig ein Runder Tisch einberufen, an dem alle beteiligten Akteure saßen: Evelin Schönhut-Keil vom Landeswohlfahrtsverband, Bürgermeister Wilfried Speckhardt sowie die Fraktionsvorsitzenden der Gemeindevertretung von Fischbachtal, Jorgos Schütz von der die Einrichtung betreibenden REAS sowie Klaus Peter Schellhaas als Moderator. Ergebnis der Runde ist, dass das bestehende Wohnheim mit 18 Plätzen ein akzeptierter Bestandteil des örtlichen Lebens in Niedernhausen bleiben soll.
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23.04.2009
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Der Duft von Curry, Orangen und Thymian zog schon um zwölf Uhr durchs Haus. In der Küche der Johann-Peter-Schäfer-Schule dampften die Töpfe. Die Schüler der Klasse 9h kochten noch einmal ihr anspruchsvolles Menü, mit dem sie sich schon im vergangenen Jahr um den Erdgaspokal beworben hatten. Diesmal verwöhnten sie die Mitglieder des LWV-Verwaltungsausschusses, die am 22. April nicht nur wegen ihrer monatlichen Sitzung nach Friedberg in die Schäfer-Schule für Blinde und Sehbehinderte gekommen waren: Mit ihrem Besuch wollten sie die tollen Leistungen der sehbehinderten Schüler würdigen.
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22.04.2009
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Der Verwaltungsausschuss des LWV hat 49 neue Tagesstättenplätze für Menschen mit seelischer Behinderung bei sieben Anbietern in Südhessen genehmigt und deren Finanzierung übernommen. Die Zahl der Menschen mit seelischer Behinderung und damit die Nachfrage nach unterschiedlichen Betreuungsangeboten ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Ambulante, wohnortnahe Angebote haben für den LWV bei der Versorgung der betroffenen Menschen Vorrang. „Die Tagesstätten sind für sie sehr attraktiv“, betont die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil. „Sie finden dort individuelle Beschäftigungsmöglichkeiten, Beratungsangebote und haben Kontakt zu anderen Menschen.“ Mit den neuen Plätzen wird dem gestiegenen Bedarf in den unterschiedlichen Regionen Rechnung getragen.
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21.04.2009
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Die vom LWV geförderte Tagesaufenthaltsstätte für wohnungslose Menschen in Kassel, das „Panama“, lädt wieder zum „Tigerenten-Rennen“ ein: Am 21. Mai 2009 startet die Benefizaktion um 11.00 Uhr auf der Regattawiese in Kassel. „Gemeinsam für eine soziale Stadt“ - unter diesem Motto versammeln sich dann bereits zum siebten Male Tausende Zuschauer, um die Arbeit der Sozialen Hilfe e.V. Kassel zu unterstützen – und natürlich, um mit ihren kleinen schwarz-gelben Gummienten um einen Preis zu kämpfen.
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25.03.2009
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Im Rahmen der Haushaltsverabschiedung hat die LWV-Verbandsversammlung heute auch die Projekte in den Schulen des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) beschlossen, die aus Mitteln der Konjunkturförderprogramme des Bundes und des Landes mit rund 2,92 Millionen Euro finanziert werden.
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25.03.2009
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Die Verbandsversammlung des Landwohlfahrtsverbandes Hessen hat heute in Kassel den Haushalt für 2009 verabschiedet. Es ist der erste doppische* Haushalt des LWV, er hat ein Volumen von 1,46 Milliarden Euro. Der Hebesatz sinkt auf 11,668 Prozent. „Trotz Tarifsteigerungen und obwohl es immer mehr leistungsberechtigte behinderte Menschen in Hessen gibt, konnten wir den Kostenrahmen zugunsten unserer Träger einhalten“, betont Landesdirektor Uwe Brückmann.
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23.03.2009
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„Von der Hilfeplanung zur integrierten Teilhabeplanung“ lautet das Thema des eintägigen Fachgesprächs, das die Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft (DHG) gemeinsam mit dem LWV am 3. April 2009 im Kasseler Ständehaus veranstaltet.
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19.03.2009
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Wilhelm Maximilian Buddelzwang und Ameisius Quasselstrip haben ein aufregendes Leben. Mal fallen sie in Regenwurmlöcher, mal kleben sie am Boden fest, weil eine Schnecke eine Schleimspur hinterlassen hat. Mit dem Schicksal der zwei Ameisen können sich die Schauspieler der Theatergruppe „Komiko“ an der Max-Kirmsse-Schule in Idstein offenbar identifizieren: Weil sie geistig behindert sind, ist die Welt für sie selbst manchmal voller Hindernisse. Und so haben sie Wilhelm Maximilian Buddelzwang und Ameisius Quasselstrip erfunden – in einem Theaterstück. Bei den Wiesbadener Schultheatertagen werden sie es erstmals aufführen (23. März, 14 Uhr im Staatstheater Wiesbaden).
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19.03.2009
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Seit 1997 gibt es das „Begleitete Wohnen behinderter Menschen in Familien (BWF)“ an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Merxhausen. Aktuell wohnen 43 psychisch kranke Männer und Frauen in 32 Gastfamilien in der Stadt Kassel (6) und in den nordhessischen Landkreisen (37). Das BWF-Team betreut chronisch psychisch kranke Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren, die nicht allein oder in ihren eigenen Familien leben können und alternativ zu einem Leben im Heim die Integration in eine Gastfamilie suchen.
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20.02.2009
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Eine der ältesten Integrationsfirmen für behinderte und nicht behinderte Menschen feierte Geburtstag: Das Druck- und Kopierstudio Copyprint am Marburger Pilgrimsteig ist seit zehn Jahren erfolgreich auf dem Markt.
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02.02.2009
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Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen hat eine neue Pressesprecherin: Elke Bockhorst leitet von heute an die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit.
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27.01.2009
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Im Festsaal des Zentrums für Soziale Psychiatrie Hadamar hat am 26. Januar die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus für das Land Hessen stattgefunden. Hauptredner war der Journalist und Schriftsteller Ernst Klee, der sich durch die Aufdeckung von Medizinverbrechen des Nationalsozialismus einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit dem Leiter der Gedenkstätte Hadamar, Dr. Georg Lilienthal, eröffnete Landtagspräsident Norbert Kartmann die Veranstaltung.
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27.01.2009
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Gastfamilien, die für die Unterbringung und Betreuung eines bei ihnen lebenden Menschen mit Behinderung Einnahmen erhalten, müssen diese nicht versteuern. So ist es im Jahressteuergesetz 2009 verankert, mit dem eine Regelung des Bundesfinanzministeriums aus dem Februar 2008 aufgehoben ist. „Nun hat das Begleitete Wohnen behinderter Menschen in Familien wieder eine Chance“, erklärt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Der Besteuerung wegen hatten sich in den vergangenen Monaten einige Familien aus der Betreuungsarbeit zurückgezogen, was dieses Erfolg versprechende Betreuungsmodell gefährdete.“ Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) ist in Hessen Kostenträger dieser Betreuungsform.
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2008 - 2. Halbjahr
22.12.2008
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Das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung, das nach einer Entscheidung des Hessischen Landtags bis 2012 in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) bleibt, ist ein wichtiges ambulantes Leistungsangebot, das die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung fördert. Um Menschen mit Behinderung zu informieren und sie zum Schritt ins Betreute Wohnen zu ermuntern, hat der LWV eine neue Broschüre herausgegeben.
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19.12.2008
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Das von der Hessischen Landesregierung kürzlich vorgestellte Sonderinvestitionsprogramm „Schul- und Hochschulbau“ mit einem Volumen von insgesamt 1,7 Mrd. Euro soll auch beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) zum Einsatz kommen. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann begrüßt, dass aus dem Programm im kommenden Jahr für die 13 in Trägerschaft des LWV stehenden Schulen rund 2,1 Mio. Euro zur Verfügung stehen: „Mit den Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms können wir unsere Anstrengungen, die Lern- und Lehrbedingungen in den Schulen zu verbessern, spürbar verstärken.“ An sinnvollen Maßnahmen mangele es nach Ansicht des LWV-Chefs nicht: „Auch wir sind dabei, in unseren Förderschulen Ganztagsangebote zu schaffen. Im Unterricht soll Schülerinnen und Schülern moderne Technik zur Verfügung stehen. Durch dringend notwendige und jetzt mögliche Investitionen in die Gebäudesubstanz kann Energie eingespart und der Brandschutz verbessert werden.“
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19.12.2008
Die Aufgaben der Kriegsopfer-Fürsorgestelle des Hochtaunuskreises gehen ab dem 1. Januar 2009 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. In diesem Leistungsbereich gibt es dann für alle Bürger/innen im Landkreis nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Fachbereich Soziale Transferleistungen und Fachbereich Leitstelle Frauen, Senioren, Behinderte und Krankenhilfe des Hochtaunuskreises angesiedelt. Im Einzelfall erhielten Beschädigte weitere Leistungen durch die LWV-Hauptfürsorgestelle, also von zwei Kostenträgern. Für alle Leistungsbezieher/innen aus dem Hochtaunuskreis werden nun ab Januar die Aufgaben der Fürsorgestelle beim LWV gebündelt. Im Interesse von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden diese Aufgaben nun aus einer Hand übernommen.
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18.12.2008
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Das „Vierte Hessische Schwerbehinderten-Programm“ sorgt auch in den beiden kommenden Jahren dafür, dass sich die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Behinderung verbessern. In 2009 und 2010 will der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie den optierenden Kommunen jährlich 2,2 Mio. Euro aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung stellen. Damit bleibt das bisherige jährliche Fördervolumen erhalten. Für die Fortführung dieses arbeitsmarktpolitischen Instrumentes hat die Verbandsversammlung des LWV in Kassel grünes Licht gegeben.
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17.12.2008
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LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann hat in der heutigen Plenartagung der LWV-Verbandsversammlung den Haushaltsentwurf für 2009 eingebracht. Der erstmals in doppelter Buchführung („Doppik“) aufgestellte Haushalt weist ein Gesamtvolumen von 1,48 Mrd. Euro auf und wächst damit gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um 1,27 %. Aufgrund weiterhin steigender Sozialhilfeausgaben muss der Hebesatz der Ver-bandsumlage von 11,887 auf 11,916 % angehoben werden: „Die Anpassung des Hebesatzes ist unumgänglich, weil wir die Mittel nach vier Jahren mit sinkenden Hebesätzen und konstanter Umlage für die weiter wachsende Zahl von Menschen mit Behinderung benötigen. Während wir seit 2005 die Umlage konstant halten konnten, wird die Zahl der leistungsberechtigten Menschen bis Ende 2009 um mehr als 10 % wachsen (2005: 43.470; 2009: 48.187). Sie brauchen unsere Unterstützung und Förderung. Für das kommende Haushaltsjahr 2009 gilt uneingeschränkt: Wir sichern die gesellschaftliche Solidarität. Wir garantieren unseren behinderten Mitbürgern verbriefte Teilhaberechte. Und wir bleiben mit unserem Haushalt auf Sparkurs“, sagte der LWV-Chef in seiner Einbringungsrede vor den Abgeordneten. In den kommenden Wochen wird der Etatentwurf in den Verbandsgremien beraten, bevor er im März 2009 zur Verabschiedung gelangt.
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17.12.2008
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Für alle Zielgruppen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Hessen sollen Personenzentrierte Hilfen mit einer zeitbasierten Leistungsvergütung eingeführt werden. So lautet die Zielsetzung eines Beschlusses, den die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in ihrer heutigen Sitzung gefasst hat. Zu einem personenzentrierten Hilfeplanverfahren gehören ein einheitliches Hilfeplaninstrument und die verbindliche Verankerung von Hilfeplankonferenzen, heißt es weiter im Beschluss. Dieses neue personenzentrierte Hilfeplanverfahren soll in Verbindung mit einer zeitbasierten Vergütung der Leistungen zunächst in den Regionen Stadt und Landkreis Fulda sowie Werra-Meißner-Kreis als Pilotprojekt umgesetzt werden. „Die Individualität des einzelnen Menschen rückt mit dem Ansatz Personenzentrierte Hilfen in den Mittelpunkt des Hilfesystems. Ihm kann so eine passgenaue Hilfe angeboten werden. Das war mit dem bisherigen System der einrichtungsbezogenen Behindertenhilfe in dieser Form nicht möglich“, so die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil.
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17.12.2008
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2007 hat der Landeswohlfahrtsverband Hessen die bis dahin als Eigenbetriebe geführten Zentren für Soziale Psychiatrie und weitere Kliniken in gemeinnützige GmbHs umgewandelt und als strategische Unternehmensholding die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH gegründet. Nach Eintragung der neuen Gesellschaften in die örtlichen Handelsregister war der LWV zum Jahresende 2007 an insgesamt 15 Unternehmen mit einem Stammkapital von 1,7 Mio. Euro direkt beteiligt. An zwei GmbHs hielt er eine 100 %-Beteiligung, an weiteren 12 Unternehmen war er mit jeweils 5,1 % beteiligt. An einer gemeinnützigen Gesellschaft hielt er 1,18 % des Stammkapitals. Über seine direkten Beteiligungen hielt der LWV 2007 an 16 weiteren Unternehmen indirekte Geschäftsanteile in Höhe von 383.000 Euro.
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08.12.2008
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Wer sich bereits in der Schule in Sachen Informations- und Kommunikationstechnik qualifiziert, hat später bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Das Lehrpersonal der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg und der LWV Hessen als Schulträger haben daher viel in Unterrichtskonzepte und die EDV-Ausstattung der Schule für Blinde und Sehbehinderte investiert, um Schülerinnen und Schüler optimal ausbilden und anschließend gut vorbereitet in das Berufsleben schicken zu können. Dafür erhielt die Friedberger Schule nun eine hohe Auszeichnung: Sie zählt zur bundesweiten Spitzengruppe in einem Feld von mehr als 250 Schulen, die sich an einem Wettbewerb zur „IT-Fitness“ beteiligten. Heute nahmen Vertreter der Schule die Auszeichnung der von Microsoft Deutschland ins Leben gerufenen gleichnamigen Initiative entgegen. Neben Schulleiter Dieter Bretz war für den Schulträger Beigeordneter Dr. Peter Barkey bei der Preisübergabe dabei.
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01.12.2008
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen – Hauptfürsorgestelle – und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den kreisfreien und kreisangehörigen Städten ab 50.000 Einwohnern sowie den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2009 wieder Erholungsaufenthalte für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene durch, so z. B.
über Weihnachten und den Jahreswechsel 2008/2009 sowie im Winter 2009.mehr...
14.11.2008
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Kassel (lwv) – 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) sind nun "Fallmanager" mit Zertifikat. Durch den erfolgreichen Abschluss eines berufsbegleitenden Kontaktstudiums sind sie künftig in der Lage, den Wünschen ihrer Klienten – Menschen mit Behinderung - nicht nur mit dem nötigen fachlichen Wissen, sondern auch mit erweiterter methodischer Kompetenz zu begegnen. Heute unterzogen sich die LWV-Mitarbeiter im nordhessischen Trendelburg der abschließenden mündlichen Prüfung. Aus den Händen von Dr. Michael Nagy, Professor an der mitbeteiligten Fachhochschule Heidelberg, und Trendelburgs Bürgermeister Bernhard Klug nahmen sie anschließend die Urkunden entgegen.mehr...
03.11.2008
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Eine Delegation hochrangiger Sozialexperten aus Südkorea hat heute den LWV besucht. Die 12-köpfige Delegation, die sich aus Vertretern der „Korea Employment Promotion Agency for the Disabled“ (Koreanische Beschäftigungsagentur für Menschen mit Behinderung) und aus Vertretern koreanischer Unternehmen zusammensetzt, wurde von der Ersten Beigeordneten des LWV, Evelin Schönhut-Keil, im Ständehaus empfangen. Thema des Besuches war die Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Dazu steuerten die Fachleute zuerst den LWV Hessen an, wo sie sich über die Aufgaben des beim LWV angesiedelten Integrationsamtes informierten.
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29.10.2008
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Kassel/Heppenheim (lwv): In Kassel hat heute die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) gleichlautende Beschlüsse seines Verwaltungsausschusses und der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH (LGM) bestätigt, wonach das Zentrum für Soziale Psychiatrie Bergstraße gemeinnützige GmbH in Heppenheim für seine Klinik einen Neubau in direkter Anbindung zum dortigen Kreiskrankenhaus errichten will. „Mit der heutigen Beschlussfassung haben wir die letzte Hürde für das Bauvorhaben genommen, nun können die Planungen für den Neubau beginnen“, sagte Uwe Brückmann, LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der Muttergesellschaft LWV-Gesundheitsmanagement GmbH. Auch GmbH-Geschäftsführer Reinhard Belling begrüßte die Zustimmung der LWV-Parlamentarier: „Damit sind jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir das psychiatrische Angebot in Heppenheim in zeitgemäße Strukturen überführen können. Sie sollen den Patienten die Ausstattung und Atmosphäre bieten, die sie heute von einem Krankenhaus erwarten.“ Das neue Klinikgebäude soll voraussichtlich Platz für 170 Betten bieten. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie Bergstraße rechnet mit Investitionskosten von rund 30 Mio. Euro.
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25.10.2008
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Kassel/Hadamar (lwv): Vor 25 Jahren gründete der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die Gedenkstätte Hadamar, um der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen in seinen Einrichtungen zu gedenken und einen Ort der historisch-politischen Bildung zu schaffen. Bis heute hat sich diese erste deutsche Gedenkstätte als Ort des Erinnerns und Gedenkens mit rund 14.000 Besuchern pro Jahr einen anerkannten Platz in der bundesweiten Gedenkstättenlandschaft erarbeitet. Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft würdigte der LWV heute die 25-jährige Arbeit der Gedenkstätte. Bei diesem Anlass wurde ebenfalls das 10-jährige Bestehen des Fördervereins, der die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Gedenkstätte begleitet, begangen.
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24.10.2008
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Vor 475 Jahren wurden durch Stiftung Landgraf Philipps von Hessen die „Hohen Hospitäler“ in Haina und Merxhausen, die heutigen Zentren für Soziale Psychiatrie, gegründet. In Anwesenheit von Bürgermeister Ralf Pfeiffer haben das Zentrum für Soziale Psychiatrie Kurhessen gemeinnützige GmbH und der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in einer Feierstunde an diese Gründung erinnert. LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey skizzierte in seinem Festvortrag die Entwicklung von den „Hohen Hospitälern“ zu Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie. Dabei widmete er sich der Spannung zwischen Ideal und Wirklichkeit und schlug den historischen Bogen bei der Unterbringung, Versorgung und personellen Betreuung von damals bis heute.
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09.10.2008
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Kassel (lwv): Eine Suchterkrankung, familiäre Probleme, eine berufliche Krise – die Palette von Gründen, die Menschen – in der Mehrzahl Männer – veranlassen, ihre bürgerliche Existenz aufzugeben und ein Leben auf der Straße zu führen, sind vielfältig. Unentbehrliche Anker für diese Menschen sind in Hessen 42 Fachberatungsstellen/ Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose, deren Arbeit nach einer heutigen Entscheidung des Landeswohlfahrtsverbandes in diesem Jahr mit rund 9,3 Mio. Euro gefördert wird. Der LWV trägt somit rund 87 % der Kosten dieser Einrichtungen. „Wohnungslose Menschen werden von den Beratungsstellen dabei unterstützt, wieder sesshaft zu werden. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die von den 42 Einrichtungen professionell und mit viel Engagement wahrgenommen wird“, erläutert LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den Beschluss des Verwaltungsausschusses.
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08.10.2008
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Wussten Sie, dass Depressionen zu den weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten und zu den Hauptursachen für verminderte berufliche Leistungsfähigkeit, familiäre Zerrüttung und Selbstmord gehören? Dennoch erhält die Mehrheit der Betroffenen weder eine Diagnose noch eine Behandlung.
Am 10. Oktober ist Tag der seelischen Gesundheit. Indem Sie die seelische Gesundheit zu einem Thema machen, helfen Sie, die Welt zu verändern.
World Federation for Mental Health
(Weltverband für seelische Gesundheit) Kassel (lwv/lgm): Der Forderung, angesichts einer wachsenden Zahl psychisch kranker Menschen die psychiatrische Versorgung stärker in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion zu rücken, haben sich zum „Internationalen Tag der seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober Uwe Brückmann, LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH, und Reinhard Belling, Geschäftsführer der GmbH, angeschlossen. Nur durch leistungsfähige und ausreichend finanzierte psychiatrische Kliniken als Teil eines integrierten, gemeindenahen Netzes der psychiatrischen Versorgung sei es möglich, einer seit Jahren steigenden Zahl von Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden und sich deshalb in Behandlung begeben müssen, wirksam und nachhaltig zu helfen. Kostendämpfung und die Budgetdeckelung der vergangenen Jahre hätten den Kliniken dabei aber zunehmend Grenzen gesetzt: „Hier hat der kürzlich vorgelegte Entwurf der Bundesregierung zur Krankenfinanzierung keinen wirklichen Durchbruch gebracht. Nach wie vor kämpfen viele psychiatrische Krankenhäuser damit, die Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung erfüllen zu können“, sagten die beiden Klinikexperten.
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25.09.2008
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Kassel/Wiesbaden (lwv): „Wir freuen uns sehr, dass das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung bis 2012 in der Zuständigkeit des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen bleibt“, kommentierten LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil die Beschlüsse*), die der Hessische Landtag heute gefasst hat. Das sei, so die LWV-Spitze, eine gute Entscheidung für Menschen mit Behinderungen, da die verschiedenen Hilfen weiterhin – wie im Sozialrecht vorgesehen - in einer Hand lägen. So könne eine zeitgemäße Eingliederungshilfe landesweit auf gleichem Standard ausgebaut werden, bei der die individuellen Bedürfnisse der Menschen sowie fließende Übergänge zwischen stationären und ambulanten Angeboten im Mittelpunkt stünden.
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15.09.2008
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Kassel (lwv): Gabriela S. *), 24 Jahre, kommt mit psychosozialen Problemen in die Beratungsstelle nach Melsungen. Sie ist arbeitslos, leidet an einer Depression und an einer Persönlichkeitsstörung. In den Beratungsgesprächen geht es um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, um fragile soziale Kontakte und ihre Ängste bezüglich dieser Themen. Nach einigen Gesprächen kann sie wieder ein Arbeitsverhältnis eingehen, wird aber noch mit dem Ziel beratend begleitet, ihren Lebensalltag ohne Hilfe zu bewältigen. Das Psychosoziale Zentrum Schwalm-Eder-Nord ist eines von 48 Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen, die durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) gefördert werden.
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05.09.2008
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Kassel/Fulda (lwv): Vor 55 Jahren – am 8. September 1953 - kam in Fulda erstmals die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, das „Hessische Sozialparlament“, zusammen. Darauf hat heute der Präsident der Verbandsversammlung, Robert Becker, hingewiesen: „Mit der ersten Sitzung begannen die Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung mit einer anspruchsvollen Aufgabe: Die Fürsorge für behinderte, kranke und bedürftige Menschen musste nach sozialstaatlichen Grundsätzen neu aufgebaut werden. Mit Gründung des LWV wurde den Betroffenen signalisiert: Ihr seid ein Teil der Gesellschaft. Ihr habt einen Anspruch auf Betreuung und Unterstützung.“ Auch habe der LWV Vertrauen neu aufbauen müssen, das durch die „Euthanasie“-Verbrechen des NS-Regimes zerstört war, die auch in den vom LWV übernommenen damaligen Heilanstalten stattfanden.
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29.08.2008
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Kassel/Heppenheim (lwv): Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Zentrums für Soziale Psychiatrie (ZSP) Bergstraße gemeinnützige GmbH wird auf das Gelände des Kreiskrankenhauses Heppenheim verlagert. Dort soll ein Neubau in direkter Anbindung zum Kreiskrankenhaus entstehen, um eine Kooperation beider Häuser zu erreichen. Dies ist die Kernaussage eines Beschlusses, den der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in seiner heutigen Sitzung in Haina gefasst hat. „Nach soliden Vorarbeiten des ZSP und der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH sowie einer gewissenhaften Prüfung haben wir heute diese Entscheidung getroffen. Wir werden diese nun, gemäß unserer gesetzlichen Verpflichtung, der Verbandsversammlung zur Entscheidung vorlegen. Zudem hat der Aufsichtsrat der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH vorbehaltlich der Zustimmung der Verbandsversammlung ‚grünes Licht’ für diese Standortverlagerung gegeben“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann am Rande der Verwaltungsausschuss-Sitzung zum Verfahren.
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26.08.2008
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Kassel (lwv): „In den vergangenen drei Jahren ist es uns gelungen, das fachliche Profil des LWV als wichtigem sozialen Dienstleister für behinderte und kranke Menschen in ganz Hessen zu schärfen. Mit individuellen, wirksamen und zugleich effizienten Hilfeformen sind wir jetzt ein ganzes Stück näher an den Bedürfnissen und Interessen unserer Klientel. Der LWV, und mit ihm seine Verbandsversammlung, übernimmt so ein wichtiges Stück Lobby-Funktion für Menschen mit Behinderung in Hessen.“ Positiv fällt die Halbzeitbilanz von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann (CDU), Erster Beigeordneter Evelin Schönhut-Keil (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Peter Barkey (FDP) als ehrenamtlichem Beigeordneten mit Geschäftsbereich aus, die heute bei einer Pressekonferenz in Kassel vorgestellt wurde: „Die Mittel für die Behindertenhilfe, für die Kriegsopferfürsorge und für Leistungen des Integrationsamtes werden inzwischen deutlich zielgenauer eingesetzt. Bei den Hilfen im Wohnen und in den Werkstätten spielt der Grundsatz ‚Ambulant vor stationär’ eine wachsende Rolle“, resümierte die LWV-Spitze. Da diese neue Förderphilosophie mit einem erfolgreichen Kurs der Haushaltskonsolidierung verbunden sei, werde dies auch von den Finanziers des LWV, den Landkreisen und kreisfreien Städten, anerkannt.
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12.08.2008
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Kassel (lwv): Jahrzehntelang war die Entwicklung der Behindertenhilfe vom Ausbau stationärer Einrichtungen bestimmt, bis in den vergangenen Jahren ein Paradigmenwechsel eingeleitet wurde: „Weg vom Heim“ als Mittelpunkt der Behindertenhilfe hin zur individuellen, personenzentrierten Hilfeplanung und Leistungsbewilligung. Noch immer stellt sich dabei die Frage, wie das bisherige landesweite System der Behindertenhilfe so umzubauen ist, dass es individuelle Hilfen in den Mittelpunkt rückt, die betroffenen Menschen stärker einbezieht und von allen beteiligten Kostenträgern und Leistungserbringern gleichermaßen akzeptiert wird. Hierzu hat es in Hessen eine Reihe von Projekten im Bereich der Hilfen für psychisch kranke Menschen unter Federführung und Beteiligung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, der betroffenen Landkreise und Städte, der Aktion Psychisch Kranke und mehrerer Träger gegeben.
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11.08.2008
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Rüsselsheim/Kassel (lwv): Mit 280.000 Euro (50 % als Darlehen) sichert das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) Arbeitsplätze von 14 schwerbehinderten Arbeitnehmern bei der Firma Caterpillar Logistics Supply Chain Services GmbH in Rüsselsheim. Den symbolischen Scheck überreichte heute die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, an Jörg Kucharnowsky, einen der Geschäftsführer von Caterpillar Logistics SCS. „Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen können, diese Arbeitsplätze für die schwerbehinderten Mitarbeiter langfristig zu sichern, denn vom Aufschwung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnten schwerbehinderte Menschen bislang noch nicht im gewünschten Umfang profitieren. Die Caterpillar Logistics SCS ist hier ein besonderes Vorbild, liegt sie doch um zwei Prozent über der gesetzlichen Beschäftigungspflicht von 5 Prozent“, sagte Evelin Schönhut-Keil heute in Rüsselsheim.
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07.08.2008
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Hadamar (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen als Alleingesellschafter der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH, zu der auch die psychiatrischen Zentren des westhessischen Verbundes in Hadamar, Herborn und Weilmünster gehören, sieht eine zukunftstaugliche und sozialverträgliche Lösung bei der Umstrukturierung der drei Klinikverwaltungen auf den Weg gebracht: „Das von Geschäftsführer Martin Engelhardt vorgelegte Konzept ist ausgewogen und berücksichtigt die Interessen aller drei Standorte. Die personellen Umstrukturierungen werden dort, wo erforderlich, zeitlich gestreckt, um sozialen Härten bei den betroffenen Mitarbeitern zu begegnen. Die ursprünglich geplante Schließung der Krankenpflegeschule Hadamar wird aufgegeben. Der Schulstandort bleibt erhalten. Für Limburg wird mit Hochdruck an den Planungen für eine psychiatrische Tagesklinik mit Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche gearbeitet. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze in der Region. Das sind für uns die Essentials einer tragfähigen Entwicklungsperspektive, die auch dem Standort Hadamar eine gute Zukunft sichern“, fasste LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann als gemeinsames Ergebnis eines Vor-Ort-Gespräches zusammen, an dem neben Robert Becker (CDU), Präsident der LWV-Verbandsversammlung, und Geschäftsführer Engelhardt auch die örtlichen Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung, Landrat Manfred Michel (CDU), Albrecht Fritz (FW) und Dr. Manfred Birko (SPD) teilnahmen.
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01.08.2008
Kassel (lwv): Rund 46.000 Menschen mit Behinderung erhalten in Hessen Leistungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV). Inzwischen leben etwa 8.400 von ihnen im Betreuten Wohnen, einer Wohnform, die ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht. „Für eine wachsende Zahl von Menschen mit Behinderung erweist sich das Betreute Wohnen als die am besten geeignete Hilfeform, da sie es den Betroffenen erlaubt, ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen“, sagt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Mit dem Betreuten Wohnen machen wir endlich Ernst mit dem ‚Normalisierungsprinzip’: Die Nutzer können sich Freundes- und Bekanntenkreise aufbauen, am Vereinsleben ihres Heimatortes teilnehmen, ihren individuellen beruflichen wie auch Freizeitinteressen nachgehen. Sie haben sich bewusst gegen ein Leben im Wohnheim, für mehr Selbstbestimmung entschieden.“
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01.08.2008
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Kassel (lwv): Insgesamt 8 junge Frauen und Männer haben heute ihre Ausbildung beim LWV an den drei Verwaltungsstandorten in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden begonnen. Traditionell ist der 1. August Starttag für viele Ausbildungsberufe. Der LWV stellt in diesem Jahr – vor allem am Hauptsitz in Kassel – Auszubildende für die Berufe „Fachangestellte für Bürokommunikation“, „Verwaltungsfachangestellte“ und „Fachinformatiker“ ein. Drei junge Frauen und fünf junge Männer werden in einer dreijährigen Ausbildung auf ihr Berufsleben vorbereitet. Trotz einer insgesamt sinkenden Beschäftigtenzahl beim LWV sei es wichtig, jungen Menschen einen qualifizierten beruflichen Einstieg zu ermöglichen, sagt LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann: „Auch in diesem Bereich kommt der LWV seiner Verantwortung als Arbeitgeber nach.“ Dabei stelle die Berufsausbildung heute allerdings nur den ersten Schritt eines beruflichen Profils dar, fast immer sei weitere fachliche Fort- und Weiterbildung notwendig. „Auch im öffentlichen Dienst gibt es inzwischen eine Vielzahl spezialisierter Tätigkeiten, auf die eine Berufsausbildung allein nicht vorbereiten kann.“ Daher engagiere sich der LWV nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in der betrieblichen Fort- und Weiterbildung mit einem umfassenden Angebot.
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10.07.2008
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Kassel (lwv) - Seit seiner Gründung 1953 widmet sich der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) der Aufgabe, an die mindestens 20.000 Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen in Hessen zu erinnern. Inzwischen verfügen alle der heute zur LWV-Gesundheitsmanagement GmbH gehörenden Zentren für Soziale Psychiatrie über einen Ort, der an diese Verbrechen erinnert. In einer soeben neu erschienenen Broschüre "Erinnern und Gedenken" werden die Gedenkorte vorgestellt und praktische Hinweise für einen Besuch gegeben. "Moderne soziale Dienstleistung und demokratisch legitimierte Sozialpolitik dürfen diese historischen und zeitgeschichtlichen Aspekte ihrer Aufgaben nicht übersehen", betont darin der für die Gedenkstättenarbeit zuständige Beigeordnete des LWV, Dr. Peter Barkey.
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07.07.2008
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Eine Plattform, auf der sich Organisationen und Institutionen von und für Menschen mit Behinderung präsentieren und über ihre Arbeit informieren können – eine solche Plattform fehlte lange Zeit in der Region um Bad Hersfeld. Mit dem Behindertentag, der Ende Juni zum zweiten Mal stattfand, konnte die Organisatoren vom Klinikum Bad Hersfeld diese Lücke füllen. Erneut zog die Veranstaltung eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern in die Lullusstadt. Unter dem Motto "Miteinander leben – voneinander lernen" hatten die Veranstalter zu einem Aktionstag für behinderte Menschen eingeladen, der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. Den ganzen Tag über reihte sich eine bunte Mischung aus Informationen, Aktionen und Vorführungen rund um das Thema "Behinderung" in der Hersfelder Fußgängerzone aneinander.
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2008 - 1. Halbjahr
19.06.2008
Der Weg zu einer „wirkungsorientierten Steuerung in der Behindertenhilfe“ ist eingeschlagen. „Es geht auch besser“ - waren sich die rund 130 Teilnehmer einer Fachtagung einig, die kürzlich in Groß-Gerau stattfand. Veranstalter waren neben dem LWV der Sozialpsychiatrische Verein Kreis Groß-Gerau e. V. (SPV), das Mainzer Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) sowie der Kreis Groß-Gerau, in dessen Räumen die Fachleute aus ganz Hessen zusammenkamen. Input und fundierte Grundlage für die Beratungen lieferten die Ergebnisse einer Untersuchung, die das IKJ in den Psychosozialen Zentren Biebesheim und Groß-Gerau des SPV durchgeführt hatte. Ziel dieser Studie war, wissenschaftlich begründete, systematische Aussagen über Wirkungen der Arbeit des SPV für die dort betreuten Personen, überwiegend Menschen mit seelischer Behinderung und chronischer seelischer Erkrankung, machen zu können. Eine Untersuchung, wie sie bislang in der Behindertenhilfe noch unüblich ist.
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18.06.2008
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Kassel (lwv): In einer heute einstimmig verabschiedeten Resolution hat sich die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) für ein gleichmäßig ausgebautes und qualitätsorientiertes Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung stark gemacht. Dazu müsse eine landesweite Vereinbarung, die zum Jahresende 2008 ausläuft und die von Kommunalen Spitzenverbänden, dem Hessischen Sozialministerium und den Leistungsanbietern abgeschlossen wurde, verlängert werden. Mit der Vereinbarung soll einvernehmlich sichergestellt werden, dass mit den regionalen Hilfeplankonferenzen weiterhin ein wichtiges Steuerungsinstrument zur Verfügung steht, in dem passgenaue Hilfen mit den Beteiligten entwickelt werden. Weiterhin möchten die Abgeordneten mit der Vereinbarung fortschreiben, dass der LWV den Landkreisen und kreisfreien Städten die laufenden Kosten des Lebensunterhaltes für die Menschen, die im Betreuten Wohnen leben, erstattet. Nur auf der Grundlage einer neuen Vereinbarung könne die bewährte Kooperation zum Wohl der Menschen mit Behinderung fortgesetzt werden, hieß es in der Plenardebatte.
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18.06.2008
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Kassel (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) rechnet für das kommende Haushaltsjahr mit einem weitgehend konstanten Haushaltsvolumen – und das bei einer auch in 2009 wachsenden Zahl behinderter Menschen, die beispielsweise beim Betreuten Wohnen oder für die Tätigkeit in einer Werkstatt Unterstützung benötigen. Eckwerte für die Haushalts- und Budgetplanung für das kommende Jahr hat heute die Verbandsversammlung des LWV bei ihrer Plenartagung in Kassel beschlossen. Danach liegt das Haushaltsvolumen im kommenden Jahr mit rund 1,41 Mrd. Euro nur knapp über den 1,40 Mrd. Euro in 2008 (+ 0,89 %) – obwohl die Sozialhilfekosten deutlich stärker von 1,07 Mrd. auf 1,10 Mrd. Euro steigen (+ 2,59 %). „Sowohl bei den Sozialhilfeausgaben als auch beim Haushaltsvolumen insgesamt ist der konsequente Konsolidierungskurs erkennbar. Die durch die Verbandsversammlung verabschiedeten Eckwerte ermöglichen es, im Dezember einen Etat einzubringen, der die Leistungen für Menschen mit Behinderung absichert“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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16.06.2008
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Wiesbaden/Kassel (lwv): „Der LWV ist der Garant für eine angemessene, zeitgemäße und wirtschaftliche Eingliederungshilfe in ganz Hessen aus einer Hand.“ Für den Verbleib des Betreuten Wohnens für Menschen mit Behinderung in der Zuständigkeit des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat sich heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in der Anhörung des Sozialpolitischen Ausschusses im Hessischen Landtag eingesetzt. Mit dem Ausbau des Betreuten Wohnens setze der LWV mit großem Erfolg den Grundsatz „ambulant vor stationär“ in die Praxis um. Damit, so Brückmann, orientiere sich die Behindertenhilfe stärker denn je an den Bedürfnissen ihrer Zielgruppe, denn Menschen mit Behinderung strebten nach mehr Selbstbestimmung und nach mehr Selbstständigkeit.
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04.06.2008
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Kassel (lwv): In den Verwaltungsdienstellen in Kassel, Darmstadt und Wiesbaden sowie in den übrigen Betriebsstätten des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) arbeiteten im vergangenen Jahr soviel schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie nie zuvor: Mit 199 Beschäftigten lag die Zahl schwerbehinderter Mitarbeiter deutlich über der Vorgabe von 71 gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtplätzen. Prozentual wuchs der Anteil schwerbehinderter Mitarbeiter beim Kommunalverband somit von 9,03 % in 2006 auf nun 14,11 % (2007). „Mit dieser Zahl können wir nicht nur die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 % übertreffen: Wir liegen auch weit über der Vorgabe unserer Verbandsversammlung, die einen Anteil von mindestens 6 % erreicht sehen möchte“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann die positive Entwicklung im Verwaltungsausschuss des LWV. Damit werde der LWV seiner Vorbildfunktion als Sozialverband mehr als gerecht.
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29.05.2008
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Kassel/Homberg(Efze) (lwv): „Wir verstehen uns“: Das Motto, mit dem der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in diesem Jahr auf dem Hessentag im nordhessischen Homberg auftritt, soll nicht nur für die gute Stimmung auf dem großen Landesfest gelten. Es beschreibt auch eine Zielvorstellung im Zusammenleben zwischen Menschen mit Behinderung und ihren nichtbehinderten Zeitgenossen. Beide Gruppen können sich verstehen, wenn sie aktiv aufeinander zugehen und bereit sind, von einander zu lernen. Zum Beispiel, wie die Kommunikation mit Gebärdensprache und Fingeralphabet unter gehörlosen und hörbehinderten Menschen funktioniert. Auch, wie sich hörende Menschen hier beteiligen können. Darüber informiert der LWV auf dem Hessentag - gemeinsam mit seiner in Homberg ansässigen Hermann-Schafft-Schule, einer Förderschule für hörgeschädigte und sehbehinderte Schüler/innen. Am Stand in Halle 1 der Landesausstellung steht wie immer eine Mitmachaktion im Mittelpunkt: Besucher, die unter Beweis stellen, dass sie ihren Namen im Fingeralphabet darstellen können, erhalten eine Belohnung.
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20.05.2008
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Kassel/Haina (lwv): Mit einer Festveranstaltung in der Klosterkirche des Zentrums für Soziale Psychiatrie Haina hat heute der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) an die Gründung der Hohen Hospitäler vor 475 Jahren erinnert. Landgraf Philipp von Hessen hatte 1533 und in den Folgejahren – europaweit einmalig - auf hessischem Territorium vier Hospitäler für kranke, bedürftige und behinderte Menschen aus der Landbevölkerung gestiftet. Er gilt als Schöpfer einer „gezielten und flächenbezogenen Sozialpolitik“ und sei bis heute Vorbild für eine Politik, die nie Solidarität und gesellschaftliche Teilhabe von behinderten und kranken Menschen aus dem Blick verloren habe, unterstrich LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann vor rund 200 Festgästen.
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16.04.2008
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Kassel (lwv): Das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hebt den Stundensatz, der Gebärdensprachdolmetschern (GSD) gezahlt wird, wenn sie gehörlose Menschen bei der Ausübung ihres Berufes unterstützen, auf den von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter empfohlenen Satz an und leistet dadurch auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Eingliederung gehörloser Menschen. „Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen müssen heute an ihren Arbeitsplätzen uneingeschränkt kommunikationsfähig sein. GSD ermöglichen gehörlosen Mitarbeitern eine Teilnahme an wichtigen betrieblichen Besprechungen, Konferenzen und Teamsitzungen. Für den betrieblichen Alltag vieler Unternehmen sind sie daher unverzichtbar und machen die Arbeitsplätze gehörloser Kollegen sicherer“, erläuterte die für das Integrationsamt zuständige Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, einen heute gefassten Beschluss des LWV-Verwaltungsausschusses. Die Kosten des GSD-Einsatzes würden durch Mittel des Integrationsamtes gedeckt - sie stammen aus der Ausgleichsabgabe, die von Unternehmen entrichtet wird, die weniger als 5 % schwerbehinderte Mitarbeiter beschäftigen.
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16.04.2008
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Kassel (lwv): Die hessischen Integrationsfachdienste (IFD) leisten mit qualifiziertem Personal in den Bereichen „Beratung“ und „Vermittlung“ einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Diese wichtigen Dienste sollen erhalten und in ihrem Bestand abgesichert werden. Durch mehrere gesetzliche Änderungen im Zuge der „Hartz-Reform“ wurde zum 1. Januar 2005 der IFD-Dienst im Bereich „Vermittlung“ von den Agenturen für Arbeit in die Strukturverantwortung der Integrationsämter übergeben.
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08.04.2008
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Kassel (lgm): „Die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH ist unsere Antwort auf den rasanten Wandel im Gesundheitswesen. Mit ihr haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Patienten unserer Kliniken auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen und – wie es in der Psychiatrie unverzichtbar ist – ganzheitlich, mit allen Persönlichkeitsanteilen wahrgenommen und behandelt werden. Trotz des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – der durch die jüngsten Tarifabschlüsse wachsen wird - genießt die medizinische, therapeutische, pflegerische und pädagogische Arbeit in der LGM absoluten Vorrang.“ Vor einhundert Tagen, am 1. Januar 2008, hat die neu gegründete LWV-Gesundheitsmanagement GmbH (LGM) ihre Arbeit aufgenommen – heute zogen LWV-Landesdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Brückmann und Geschäftsführer Reinhard Belling in einem Pressegespräch eine positive Zwischenbilanz. Auch umrissen sie das Unternehmensziel der kommenden Monate: Patienten und potentielle Patienten sollen künftig in der LGM eine „Marke“ erkennen, die bei allen Behandlungsangeboten für eine gleichbleibend hohe Qualität steht.
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19.03.2008
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Kassel (lwv): „Mit dem Haushalt 2008 sichern wir bedarfsgerechte Hilfen für über 45.000 Menschen mit Behinderung in Hessen und ermöglichen ihnen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Leistungen sind dabei solide finanziert, weil wir stets auch die finanziellen Interessen unserer Träger im Auge behalten. Mit diesem Etat beweist der LWV einmal mehr, dass er zukunftsfähig und kein Auslaufmodell ist.“ Diese heute geäußerte Einschätzung von LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann teilt eine große Mehrheit der LWV-Verbandsversammlung: In der heutigen Plenartagung im Kasseler Ständehaus beschloss das LWV-Parlament mit den Stimmen der Kooperationspartner von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP den – letztmalig kameralistisch aufgestellten - Verbandsetat für 2008, der ein Gesamtvolumen von 1,4 Mrd. Euro (Verwaltungshaushalt) aufweist. Über die Verbandsumlage steuern die Träger des LWV, die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, 888 Mio. Euro zu den Leistungen des Kommunalverbandes bei. „Ein Betrag, der trotz zunehmender Inanspruchnahme von Leistungen auch aufgrund der Ausrichtung auf ambulante Hilfeformen und erfolgreicher Konsolidierung zum vierten Mal in Folge konstant bleibt“, unterstrich der LWV-Chef.
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19.03.2008
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Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) war im Jahr 2006 an insgesamt 14 Unternehmen beteiligt, die zusammen über ein Stammkapital von 25,5 Mio. Euro verfügten. An fünf gemeinnützigen GmbHs hielt er eine 100 %-Beteiligung, an einer weiteren war er mit 1,18 % am Kapital beteiligt. Acht Unternehmen wurden als Eigenbetrieb nach öffentlichem Recht geführt. Über seine 14 Gesellschaften und Eigenbetriebe war der LWV 2006 an weiteren 16 Unternehmen mit Geschäftsanteilen in Höhe von 294.000 Euro indirekt beteiligt. Diese Daten enthält der von der LWV Hauptverwaltung herausgegebene Beteiligungsbericht 2006, der der Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung vorgelegt wurde. Der Bericht gibt einen quantitativen und qualitativen Einblick in die ökonomische Situation der Zentren für Soziale Psychiatrie und der anderen Betriebe. Es ist der zehnte seiner Art, der zentrale Daten und Zahlen zur LWV-Unternehmensgruppe bereitstellt. Seit wenigen Jahren besteht eine Verpflichtung zur Veröffentlichung.
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10.03.2008
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Kassel/Riedstadt (lwv): „Die Preisträger nutzen wiedergewonnene Stabilität und Stärke nicht nur für sich selbst, sondern lassen auch andere Menschen, die sich in einer akuten Krankheitsphase befinden, daran teilhaben.“ Ohne den Einsatz vieler Hundert ehrenamtlich aktiver Menschen ist das dichte gemeindepsychiatrische Netz Hessens nicht mehr vorstellbar. Besonders dieses Engagement soll daher durch den heute im Riedstädter Philippshospital vom Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) zum vierten Mal vergebenen Walter-Picard-Preis gestärkt werden. Dort zeichneten Robert Becker, Präsident der LWV-Verbandsversammlung, und Beigeordneter Dr. Peter Barkey gleich zwei Preisträger aus: Stephan Sahm aus Rodgau im Landkreis Offenbach und die Theatergruppe „Sandkörner“ des Sandkorn-Hauses in Wetzlar erhielten den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis, der alle zwei Jahre für besonders vorbildliche Leistungen in der hessischen Gemeindepsychiatrie vergeben wird.
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28.02.2008
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Zum vierten Mal öffnen Archive der gesamten Republik am „Tag der Archive“ ihre Pforten und laden zur Beschäftigung mit der – vielfach noch immer höchst aktuellen - Vergangenheit ein. In Nordhessen bieten in diesen Tagen acht Archive neben Führungen auch Informationen unter dem diesjährigen Oberthema „Heimat und Fremde“ an. Mit dabei war heute das Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes, das ergänzend zu den Führungen eine kleine Ausstellung „Soziale Hilfen für Heimatlose und Kriegsopfer nach 1945“ zusammengetragen hatte.
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27.02.2008
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Die gesetzlich verbrieften Ansprüche von Menschen mit Behinderungen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfüllen und gleichzeitig mit den Mitteln seiner Geldgeber sorgsam umgehen. Ein Spagat, der dem LWV von Jahr zu Jahr besser gelingt: Während die Verbandsumlage zum vierten Mal in Folge konstant gehalten wird, wächst die Zahl der Menschen mit Behinderung, die Hilfen benötigen. Bei äußerster Sparsamkeit gelinge dem LWV der Umbau in der Behindertenhilfe, unterstrichen heute Landesdirektor Uwe Brückmann und Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil in Fernwald bei Gießen vor Vertretern von Landkreisen und kreisfreien Städten sowie der Kommunalen Spitzenverbände. In der „Fernwald-Veranstaltung“ stellt der LWV alljährlich die Haushaltsdaten des begonnenen Jahres vor. Der Budgetentwurf für 2008 liegt den Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung im März zur Beschlussfassung vor und wird gegenwärtig intensiv in den Ausschüssen des Kommunalverbandes beraten.
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07.02.2008
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Der langjährige Geschäftsführende Direktor des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Gerhard Aumüller, ist anlässlich seiner Emeritierung durch den LWV Hessen mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet worden. LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey, der die Ehrenplakette bei der Verabschiedungsfeier in Marburg überreichte, sagte: „Mit der Verleihung der Ehrenplakette spricht der LWV Herrn Professor Aumüller Dank und Anerkennung für seine langjährigen Verdienste um den Kommunalverband aus.“ Insbesondere dem Zentrum für Soziale Psychiatrie in Haina sei Aumüller durch eine mehr als ein Jahrzehnt andauernde gute Zusammenarbeit verbunden, aber auch auf wissenschaftlichem Gebiet gäbe es eine intensive und erfolgreiche Kooperation zwischen dem Archiv des LWV und dem Lehrstuhl Aumüllers.
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28.01.2008
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Auf Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten, des Präsidenten des Hessischen Landtages, des Landesdirektors des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen sowie der Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände fand am 27. Januar 2008 im Staatstheater Wiesbaden die zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Aus gutem Grund, so Landtagspräsident Norbert Kartmann, stehe der Tag, an dem 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde, wie ein ehernes Mahnmal in der Zeittafel deutscher und europäischer Geschichte, ein unauslöschliches Mahnmal gegen Brutalität und Unmenschlichkeit, gegen Unterdrückung und Verfolgung, gegen Völkermord und Euthanasie. „Wenn wir uns entschlossen haben, die diesjährige Gedenkstunde auch an einem Tag zu begehen, an dem die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu den Wahlurnen gerufen sind, so zeigt dies die Bedeutung dieses Tages, der keinen Aufschub verdient“, betonte der Landtagspräsident. Zur Gedenkstunde lasen Schauspieler des Staatstheaters Wiesbaden aus Briefen und Texten.
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23.01.2008
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Im Landgericht Marburg ist heute die erste modernisierte Mikrofilmstelle der hessischen Justizverwaltung in Betrieb genommen worden. Das Justizministerium stattet mit Unterstützung des LWV-Integrationsamtes seine insgesamt 5 Mikrofilmstellen mit neuen Geräten aus, um die Leistungsfähigkeit der Stellen erhöhen und 30 Arbeitsplätze von schwer behinderten Mitarbeitern sichern zu können: „Die hessische Justiz setzt ihren Weg der Innovation und Modernisierung konsequent fort. Mit der Hybridarchivierung bei der Aktenaufbewahrung kann nicht nur die Anzahl verfilmter Akten gesteigert werden, sondern wird auch der Zugriff auf die Akten erleichtert“, erklärte dazu Justizstaatssekretär Dr. Thomas Schäfer. Eine Maßnahme, die auch der Sicherung von Arbeitsplätzen schwer behinderter Menschen diene, hob Evelin Schönhut-Keil, Erste Beigeordnete des LWV, hervor: „Ich freue mich darüber, dass wir mit den Mikrofilmstellen in der hessischen Landesverwaltung viele qualifizierte und dauerhafte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sichern können, die an ihrem Arbeitsplatz besondere Hilfsmittel benötigen. Das Land Hessen zeigt sich als ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber, der gezielt behinderte Menschen in das Berufsleben integriert.“
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2007 - 2. Halbjahr
27.12.2007
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Kassel (lwv): Zum Jahreswechsel setzt Landesdirektor Uwe Brückmann eine umfangreiche Strukturreform für die Verwaltung des LWV in Kraft. Mit dem Maßnahmenbündel können die sozialen Aufgaben des LWV künftig effizienter erfüllt werden: „Die Strukturreform schafft einen einheitlichen Verwaltungsaufbau und klare Zuständigkeiten. Sie sichert ein einheitliches Verwaltungshandeln nach innen und außen. Wir kommen so dem Ziel einer schlanken Verwaltung ein ganzes Stück näher. Unsere Dienstleistungsqualität können wir mit der neuen Organisationsstruktur steigern, denn ein professionelles und bürgernahes Verwaltungshandeln liegt nicht nur im Interesse der Menschen, die Leistungen des LWV erhalten. Die Haushaltsdaten für 2007 und 2008 zeigen, dass von den Reformen auch die Träger des LWV, die 26 hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, profitieren“, sagte der LWV-Chef kürzlich vor den Abgeordneten der LWV-Verbandsversammlung.
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20.12.2007
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Gießen/Kassel(lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister am 18. Dezember ist aus dem Eigenbetrieb des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden.
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19.12.2007
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Kassel (lwv): „Dank eigener Anstrengungen und einem konsequenten Konsolidierungskurs ist es dem LWV Hessen für das Haushaltsjahr 2008 gelungen, trotz gestiegener Fallzahlen den Hebesatz abzusenken und den Umlagebetrag zum vierten Mal in Folge nahezu konstant zu halten. Damit schaffen wir den Spagat zwischen den berechtigten und gesetzlich verbrieften Ansprüchen der behinderten Menschen auf Hilfen, die deren gesellschaftliche Teilhabe sichern und dem Gebot unserer Träger, sparsam mit den Umlagemitteln umzugehen“, sagte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann bei der Einbringung des (letztmalig kameralistisch aufgestellten) Etats für das kommende Jahr in die LWV-Verbandsversammlung. „Demografischer Wandel heißt auch in Hessen: Eine wachsende Zahl von Menschen mit Behinderungen lebt mit uns – im Idealfall so selbstständig wie möglich und ‚mittendrin’ im gesellschaftlichen Leben. Wir werden daher im kommenden Jahr voraussichtlich rund 48 Mio. Euro mehr für behinderte Menschen aufwenden, die Fallzahl wird um 1.650 auf dann 57.069 Fälle steigen. Umso befriedigender ist es für einen Sozialpolitiker, der gleichzeitig Finanzverantwortung trägt, wenn er zur Erfüllung unverzichtbarer sozialer Leistungen beitragen kann, ohne seine Geldgeber über Gebühr zu belasten“, erläuterte der LWV-Chef.
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17.12.2007
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Bensheim/Kassel: Zu einer Besichtigung und einem Meinungsaustausch hat heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann die Bensheimer Werkstätten der Kreishandwerkerschaft Bergstraße besucht. Gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Willi Arndt, Walter Gruß, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergstraße, Werkstattleiter Udo Kramer und dem Bensheimer Bürgermeister Thorsten Herrmann nahm der LWV-Chef die Arbeitsbereiche der Bensheimer Hauptwerkstatt in Augenschein. Dort sind 60 Menschen mit seelischen Behinderungen tätig. Ein Lob hatte Brückmann für den Werkstattträger parat: „Durch die nur in Bensheim vorzufindende Anbindung an die Kreishandwerkerschaft ist die Werkstatt für Menschen mit Behinderung intensiv in die örtlichen Wirtschaftsstrukturen eingebunden.“ Der Werkstatt gelinge es daher sehr gut, immer wieder neue Arbeitsaufträge zu akquirieren und für die Beschäftigten vielfältige, zum Teil fordernde Arbeitsangebote bereit zu halten. Auch sei die Werkstatt in der Lage, Qualifizierungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft anzubieten, sagte Brückmann.
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14.12.2007
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Anderthalb Jahre nach Beginn der Bauarbeiten hat die HELIOS Klinik Idstein ihr neues Domizil an der Robert-Koch-Straße am Südrand Idsteins feierlich eröffnet. Der Neubau wird auch eine Außenstelle der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik Rheinhöhe (Eltville) des LWV beherbergen. In Anwesenheit von Sozialministerin Silke Lautenschläger, Landrat Burkhard Albers, Bürgermeister Gerhard Krum, LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und zahlreichen weiteren Gästen lobte HELIOS Konzerngeschäftsführer Uwe Klingel insbesondere das innovative Konzept der Klinik.
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13.12.2007
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Kassel (lwv): Ab 2008 fasst der Landeswohlfahrtsverband Hessen seine 12 als gemeinnützige GmbHs geführten Tochtergesellschaften unter dem Dach einer Unternehmensholding, der „LWV-Gesundheitsmanagement GmbH“, zusammen. Die Unternehmensholding ist dann für die konzernstrategische Steuerung einer Unternehmensgruppe mit rund 8.500 Mitarbeiter/innen und einem Umsatzvolumen von 470 Mio. Euro verantwortlich. Vor wenigen Tagen wurde die Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen, sie kann damit wie vorgesehen zum Jahreswechsel ihre Arbeit aufnehmen. Geschäftsführer der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH wird der 44-jährige Diplom-Volkswirt Reinhard Belling, der bereits seit 2004 für den LWV tätig ist und bis zum Wechsel nach Kassel als Verbundgeschäftsführer drei gemeinnützige GmbHs in Herborn, Weilmünster und Hadamar leitet.
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12.12.2007
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Kassel (lwv): Das Ständehaus des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) ist eines der wenigen stadtgeschichtlich bedeutsamen Gebäude der Kasseler Innenstadt, welche die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges relativ unbeschadet überstanden haben. 1836 errichtet, ist es zudem das erste Parlamentsgebäude Hessens. Dem Haus und seiner beeindruckenden Geschichte etwas mehr Beachtung verschaffen - „da die dort begründeten frühparlamentarischen Traditionen im Bewusstsein der Stadt kaum Spuren hinterlassen haben“ - möchte ein frisch erschienener Sammelband, der von den Kasseler Historikern Christina Vanja und Jens Flemming herausgegeben wurde. Das Buch hält die Ergebnisse einer Fachtagung fest, die im vergangenen Jahr, als das Ständehaus 170 Jahre alt wurde, durch LWV und Universität Kassel veranstaltet wurde. Neun Autoren liefern in zehn Beiträgen vielfältige neue Erkenntnisse zu Regional-, Demokratie- und Sozialgeschichte (Nord-)Hessens, die allesamt um den heutigen Sitz der Verbandsversammlung des LWV und seine Traditionen kreisen.
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22.11.2007
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Kassel (lwv): Dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) ist es 2007 zum dritten Mal in Folge gelungen, die Verbandsumlage, die zur Finanzierung der sozialen Aufgaben des LWV von den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten erhoben wird, trotz weiter steigender Fallzahlen konstant zu halten. Für das laufende Haushaltsjahr, unterrichtete LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann jetzt den Verwaltungsausschuss, kann der LWV eine weitere Verbesserung verbuchen: Zusätzliche 27,6 Mio. Euro können gegenüber den Haushaltsansätzen eingespart werden - eine Verbesserung, die auf den konsequenten Konsolidierungskurs des LWV zurückgeht: „Von den Einsparungen entfallen allein rund 20 Mio. Euro auf den Bereich der überörtlichen Sozialhilfe. Hier macht sich zunehmend die Umsteuerung auf bedarfsgerechte und auch kostengünstigere ambulante Hilfeformen bemerkbar. Beim Betreuten Wohnen konnten wir in diesem Jahr rund 600 neue Plätze schaffen und somit eine deutlich teurere Unterbringung in Wohnheimen vermeiden.“
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19.11.2007
Kassel/Gelnhausen: Die örtlichen Aufgaben der Kriegsopferfürsorge für den Main-Kinzig-Kreis gehen ab 1. Dezember 2007 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. Damit gibt es in diesem Bereich für alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die örtliche Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Sozialamt des Kreises angesiedelt; der LWV war außerdem als überörtlicher Träger und Hauptfürsorgestelle tätig. Nun haben alle Leistungsbezieher/innen aus dem Main-Kinzig-Kreis nur noch einen Ansprechpartner.
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16.11.2007
Kassel/Wetzlar: Die örtlichen Aufgaben der Kriegsopferfürsorge für den Lahn-Dill-Kreis gehen ab 1. Dezember 2007 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. Damit gibt es in diesem Bereich für alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises nur noch einen Ansprechpartner. Bisher war die örtliche Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Sozialamt des Kreises angesiedelt; der LWV war außerdem als überörtlicher Träger und Hauptfürsorgestelle tätig. Nun haben alle Leistungsbezieher/innen aus dem Lahn-Dill-Kreis nur noch einen Ansprechpartner.
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07.11.2007
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Haina (Kloster)/Kassel (lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister am 5. November ist aus dem Eigenbetrieb des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Aus dem Betriebsleiter wurde ein Geschäftsführer: Der 57-jährige Diplom-Betriebswirt Jürgen Hammerschlag bleibt Chef von rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einem der größten Arbeitgeber im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
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02.11.2007
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Kassel/Friedberg (lwv): Die erweiterte und grundsanierte Turnhalle der Johannes-Vatter-Schule, Schule für Hörgeschädigte des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in Friedberg, wurde heute mit einer Feierstunde durch LWV-Beigeordneten Dr. Peter Barkey und Schulleiterin Maria Wisnet wieder ihrer Bestimmung übergeben. Während einer rund einjährigen Bauzeit wurde sie vergrößert und behindertengerecht umgebaut. Auch verfügen die Räumlichkeiten nun über einen zeitgemäßen Ausstattungsstandard. Die Baukosten betrugen rund 1 Mio. Euro.
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01.11.2007
- Gemeinsame PM LWV / Stadt Kassel / Vereinigte Wohnstätten 1889 / fab -
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Kassel: Der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) hat heute gemeinsam mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen, den Vereinigten Wohnstätten 1889 und der Stadt Kassel die erste Übergangswohnung für behinderte Menschen in Kassel vorgestellt.
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31.10.2007
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Bad Emstal/Kassel (lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister am 26. Oktober ist aus dem Eigenbetrieb des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Der bisherige Betriebsleiter wurde zum Geschäftsführer bestellt: Der 62-jährige Betriebswirt Herbert Dreisbach bleibt somit Chef von rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei einem der größten Arbeitgeber im Landkreis Kassel.
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29.10.2007
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Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport AG, und der Hessische Finanzminister Karlheinz Weimar, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG ist, besuchten am Freitag die Heilpädagogische Einrichtung (HPE) Weilmünster, einen Betriebszweig der Klinikum Weilmünster gemeinnützige GmbH. Bei diesem Besuch überreichte Dr. Bender einen Spendenscheck über 5.000 Euro an Klinikum-Geschäftsführer Reinhard Belling. Belling dankte im Namen von Patienten und Beschäftigten herzlich für diese Spende, die in Kunstprojekte im Rahmen der tagesstrukturierenden Angebote fließen wird.
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24.10.2007
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Kassel (lwv): Nach wie vor ist Wohnungslosigkeit ein akutes soziales Problem, das heute in vielen Facetten auftritt und sich längst nicht mehr auf den klassischen „Landstreicher“ beschränkt. Umso wichtiger und vielschichtiger wird die Arbeit der insgesamt 42, in allen hessischen Regionen angesiedelten Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten für nichtsesshafte Menschen. Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) als überörtlicher Sozialhilfeträger fördert die Arbeit dieser Anlaufstellen in 2007 mit einem Gesamtbetrag von rund 9,1 Mio. Euro. Die Hilfen sollen, wie es im Wortlaut des Gesetzes heißt, zur „Sesshaftmachung“ wohnungsloser Menschen eingesetzt werden. Dies beschloss heute der Verwaltungsausschuss des Kommunalverbandes in Kassel.
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19.10.2007
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Kassel (lwv): Rund 6.400 überwiegend in psychiatrischen Kliniken beschäftigte Mitarbeiter/innen des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) arbeiten künftig in neu gegründeten gemeinnützigen GmbHs. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen und arbeitsvertraglichen Bedingungen beim Übergang dieser Einrichtungen haben Kommunaler Arbeitgeberverband (KAV) und LWV für die Arbeitgeberseite sowie die Gewerkschaften ver.di, Marburger Bund und dbb-Tarifunion für die Arbeitnehmer einen Überleitungstarifvertrag vereinbart, der nun, nach einem Beschluss des KAV-Präsidiums, in Kraft treten kann.
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18.10.2007
- Gemeinsame Pressemitteilung LWV / fab e. V. -
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Kassel: Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen) hat heute die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Evelin Schönhut-Keil, den „Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter“ (fab) in Kassel besucht, wo sie von Elke Thimsen, der Geschäftsführerin des Vereins, empfangen wurde. Im Mittelpunkt des Besuches standen aktuelle Projekte des fab wie etwa das zum Persönlichen Budget und zum „Wohnen im Übergang“. „Der fab als Selbsthilfeorganisation und Anbieter von Dienstleistungen für behinderte Menschen ist ein wichtiger Kooperationspartner des LWV. Sein besonderes Profil liegt in der Erprobung neuer, innovativer Hilfeformen“, sagte die Erste Beigeordnete.
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17.10.2007
Kassel (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen – Hauptfürsorgestelle – und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den kreisfreien und kreisangehörigen Städten ab 50.000 Einwohnern sowie den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2008 wieder Erholungsaufenthalte für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene durch, so z. B.
über Weihnachten und den Jahreswechsel 2007/2008 sowie im Winter 2008.Interessenten werden gebeten,
umgehend einen Antrag bei der für sie zuständigen Stadt- oder Kreisverwaltung – Fürsorgestelle für Kriegsopfer – bzw. bei ihrem Ansprechpartner in der Hauptfürsorgestelle des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen zu stellen.
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12.10.2007
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Kassel/Rüsselsheim (lwv): Der LWV trauert um den ehemaligen Präsidenten seiner Verbandsversammlung, Erich Schaeffter. Bei der heutigen Trauerfeier in Schaeffters Heimatstadt Rüsselsheim erinnerte Beigeordneter Dr. Peter Barkey an die Verdienste des Christdemokraten, der am vergangenen Montag im Alter von 92 Jahren verstorben war. Erich Schaeffter gehörte insgesamt 20 Jahre als Abgeordneter der Verbandsversammlung des LWV an, von 1977 bis 1985 bekleidete er als Präsident das höchste Amt des Hessischen Sozialparlamentes.
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28.09.2007
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Kassel/Riedstadt (lwv): Nach 37 Berufsjahren für den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) und mehr als 18 Jahren an der Spitze des Zentrums für Soziale Psychiatrie Philippshospital in Riedstadt ist heute der langjährige Betriebsleiter des Zentrums, Kurt Ernst, von Landesdirektor Uwe Brückmann in den Ruhestand verabschiedet worden. Der LWV-Chef zeichnete Ernst für seine Verdienste um den LWV mit der Ehrenplakette in Gold aus. „Sie haben das Philippshospital über diesen langen Zeitraum wirtschaftlich erfolgreich geführt und zu einem kompetenten und leistungsstarken Anbieter auf dem Psychiatriesektor für die Landkreise Groß-Gerau, Offenbach und Darmstadt-Dieburg entwickelt“, sagte Brückmann in seiner Laudatio. Ernst habe sich mit seiner Arbeit stets voll und ganz identifiziert und sich für sein Haus, auch für die Beschäftigten, weit über das normale Pensum hinaus engagiert. Dafür gebühre ihm Dank und die Anerkennung des Verbandes, wie sie in der Auszeichnung zum Ausdruck komme.
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26.09.2007
Kassel (lwv): 48 Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen erhalten auch in diesem Jahr finanzielle Zuschüsse des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV). Der LWV-Verwaltungsausschuss beschloss in seiner gestrigen Sitzung, trotz der schwierigen Finanzsituation, die hessischen PSKBs mit rund 2,18 Mio. Euro für das Jahr 2007 zu fördern. Damit kann die Arbeit der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen, die elementarer Bestandteil des Konzeptes der gemeindenahen Psychiatrie sind, gesichert werden.
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26.09.2007
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Frankfurt-Niedererlenbach: Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Anna Lührmann (Bündnis 90/Die Grünen) hat heute die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Evelin Schönhut-Keil, die Heilpädagogische Wohneinrichtung der IB-Behindertenhilfe Frankfurt besucht. Empfangen wurden sie vom Verbundgeschäftsführer der IB-Behindertenhilfe, Michael Thiele, und vom Einrichtungsleiter, Ulrich Holzapfel. Nach einem ausführlichen Rundgang durch den attraktiven Rundbau, der erst Ende letzten Jahres eröffnet wurde und heute 30 zum Teil schwerstmehrfach behinderten jungen Menschen eine neue Heimat bietet, fand ein intensives Gespräch statt.
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25.09.2007
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Kassel (lwv): Der 44-jährige Diplom-Volkswirt Reinhard Belling wird Geschäftsführer der in Gründung befindlichen "LWV-Gesundheitsmanagement GmbH", die am 1. Januar 2008 ihre Arbeit aufnimmt. Dies hat heute der Verwaltungsausschuss des LWV beschlossen. Die LWV-Gesundheitsmanagement GmbH ist künftig für die konzernstrategische Steuerung von 12 gemeinnützigen GmbHs, überwiegend Zentren für Soziale Psychiatrie, ver-antwortlich, die 2006 ein Umsatzvolumen von 470 Mio. Euro erarbeiteten. Belling ist bereits seit 2004 für den LWV tätig, gegenwärtig leitet er als Geschäftsführer in Personalunion die „Zentrum für Soziale Psychiatrie Am Mönchberg gemeinnützige GmbH“ in Hadamar, die „Zentrum für Soziale Psychiatrie Rehbergpark Herborn gemeinnützige GmbH“ und die „Klinikum Weilmünster gemeinnützige GmbH“. Er soll bereits einige Wochen vor dem offiziellen Unternehmensstart seine Arbeit in Kassel aufnehmen.
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20.09.2007
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Kassel/Weilmünster (lwv): Das Klinikum Weilmünster ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert worden und zeichnet sich nun durch ein überprüfbares Qualitätsmanagement-System für die gesamte Einrichtung aus. Das Zertifikat überreichte heute im Rahmen einer Feierstunde Ralf Obermeier vom Zertifizierungsunternehmen NIS ZERT an den Geschäftsführer der Klinikum Weilmünster gemeinnützige GmbH, Reinhard Belling, und den Aufsichtsratsvorsitzenden, LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann. „Das Klinikum Weilmünster hat mit dieser Zertifizierung seinen Platz in der hessischen Krankenhauslandschaft weiter gefestigt. Zudem war die Zusammenarbeit des Klinikums und des
ZSP Rehbergpark in Herborn im Rahmen der Zertifizierung überaus effizient. Dies bestätigt die Einrichtung von Klinikverbünden beim LWV“, erläuterte Uwe Brückmann. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) ist Alleingesellschafter der Klinikum Weilmünster gemeinnützige GmbH.
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17.09.2007
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Kassel/Herborn (lwv): Das Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Rehbergpark ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert worden und zeichnet sich nun durch ein überprüfbares Qualitätsmanagement-System für die gesamte Einrichtung aus. Das Zertifikat überreichte heute im Rahmen einer Feierstunde Annette Künzel vom Zertifizierungsunternehmen NIS ZERT an den Geschäftsführer der Rehbergpark gemeinnützige GmbH, Reinhard Belling, und an die Aufsichtsratsvorsitzende, Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV), Evelin Schönhut-Keil. „Mit der Zertifizierung hat der Rehbergpark einen weiteren Schritt hin zur Zukunftsfähigkeit im hart umkämpften Gesundheitsbereich getan. Hervorzuheben ist dabei, dass zwei Einrichtungen eines LWV-Klinikverbundes auf dem Weg zur Zertifizierung zusammengearbeitet haben. So konnten Synergieeffekte genutzt und das Ziel reibungsloser und schneller erreicht werden“, erläuterte Evelin Schönhut-Keil im Rahmen der Feierstunde. Der LWV ist Alleingesellschafter der Rehbergpark gemeinnützige GmbH.
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14.09.2007
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Hadamar/Kassel(lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister am 29. August ist aus dem zum Landeswohlfahrtsverband Hessen zählenden Eigenbetrieb Zentrum für Soziale Psychiatrie Am Mönchberg in Hadamar rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Gleichzeitig hat der 44-jährige Diplom-Volkswirt Reinhard Belling seine Arbeit als Geschäftsführer der neu gegründeten gGmbH aufgenommen. Belling, der bereits die Geschäfte der benachbarten Gesellschaften Klinikum Weilmünster gGmbH und
ZSP Rehbergpark Herborn gGmbH leitet, soll nach einem Beschluss der Verbandsversammlung des LWV die drei GmbHs zu einem regionalen Verbund zusammenführen, erläuterte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Hadamar. Der bisherige kommissarische Hadamarer Betriebsleiter, Jörg Bühring, wird die Stellvertretung Bellings in Hadamar übernehmen.
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04.09.2007
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Heppenheim/Kassel(lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister am 31. Juli ist aus dem Eigenbetrieb des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Gleichzeitig hat der 51-jährige Diplom-Kaufmann Siegfried Hüttenberger seine Arbeit als Geschäftsführer der neu gegründeten gemeinnützigen GmbHs in Heppenheim und Riedstadt aufgenommen. Der neue Geschäftsführer soll, entsprechend einem Beschluss der Verbandsversammlung des LWV, die beiden in Südhessen ansässigen Zentren für Soziale Psychiatrie (ZSP) zu einem regionalen Verbund zusammenführen, erläuterte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Heppenheim. Der bisherigen Betriebsleiterin Anke Berger-Schmitt, die als Kaufmännische Direktorin nach Gießen wechselt, dankte der LWV-Chef für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit.
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04.09.2007
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Eltville/Kassel(lwv): Mit der Eintragung ins Handelsregister werden aus den zum Landeswohlfahrtsverband Hessen zählenden bisherigen Eigenbetrieben Zentrum für Soziale Psychiatrie Rheinblick in Eltville – besser als „der Eichberg“ bekannt - und dem Sozialpädagogischen Zentrum Kalmenhof in Idstein rückwirkend zum 1. Januar 2007 gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Diese beiden Einrichtungen bilden gemeinsam mit dem Zentrum für Soziale Psychiatrie Hochtaunus gGmbH in Friedrichsdorf-Köppern einen Verbund, den künftig der 36-jährige Diplom-Kaufmann Stephan Köhler als Geschäftsführer aller drei Unternehmen leiten wird. Heute wurde Köhler von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Eltville in sein Amt eingeführt.
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28.08.2007
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Riedstadt/Kassel(lwv): Mit Eintrag ins Handelsregister am 26. Juli ist aus dem Eigenbetrieb des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen rückwirkend zum 1. Januar 2007 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geworden. Gleichzeitig hat der 51-jährige Diplom-Kaufmann Siegfried Hüttenberger seine Arbeit als Geschäftsführer der neu gegründeten gemeinnützigen GmbHs in Riedstadt und Heppenheim aufgenommen. Der neue Geschäftsführer soll, entsprechend einem Beschluss der Verbandsversammlung des LWV, die beiden in Südhessen ansässigen Zentren für Soziale Psychiatrie (ZSP) zu einem regionalen Verbund zusammenführen, erläuterte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in Riedstadt. Dem bisherigen langjährigen Betriebsleiter Kurt Ernst dankte der LWV-Chef für seine engagierte und erfolgreiche Arbeit.
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26.07.2007
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Kassel (lwv): Mit dem „Walter-Picard-Preis“ zeichnet der LWV besondere Verdienste in der gemeindepsychiatrischen Versorgung der hessischen Bevölkerung aus. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben, 2008 zum vierten Mal. Mit der Auslobung des Preises will der LWV an den Offenbacher Psychiatriereformer Walter Picard erinnern, aber auch Reformideen der Psychiatrie-Enquete unterstützen sowie ehrenamtliches Engagement zu Gunsten psychisch kranker Menschen ermutigen.
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2007 - 1. Halbjahr
28.06.2007
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Kassel/Friedrichsdorf (lwv): Werner Bierschenk, langjähriger Geschäftsführer des Zentrums für Soziale Psychiatrie Hochtaunus gGmbH und Betriebsleiter des Zentrums für Soziale Psychiatrie Rheinblick, wurde heute offiziell von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in den Ruhestand verabschiedet. Der LWV-Chef überreichte Werner Bierschenk als Dank und Anerkennung seiner besonderen Leistung die LWV-Ehrenplakette in Silber.
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27.06.2007
Kassel (lwv): Eine deutliche Steigerung der Zahlen im Bereich der ambulanten Hilfeformen wie dem Betreuten Wohnen, dem Begleiteten Wohnen in Familien und dem trägerübergreifenden Persönlichen Budget kennzeichnet die Eckwerte zur Haushalts- und Budgetplanung 2008, die die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in ihrer heutigen Sitzung verabschiedet hat. Mit diesen Eckwerten, die der Verwaltung als Vorgabe für die Haushaltsaufstellung dienen, wird der Wechsel hin zum Ausbau von individuellen, passgenauen Hilfen unterstrichen. „Die Eckwerte machen sehr deutlich, dass wir unser Ziel, innovative Ansätze insbesondere im ambulanten Bereich zu stärken, mit Nachdruck weiterverfolgen. Damit werden wir nicht nur den Interessen der Menschen mit Behinderung gerecht, sondern können auch Kostensteigerungen in Grenzen halten, die durch höhere Fallzahlen entstehen“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann den Beschluss.
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22.06.2007
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Bad Emstal/Kassel (lwv): „Die Planungs- und Bauphase eines für Hessen wichtigen Projekts ist abgeschlossen. ‚Sicherheit zuerst’ – so lautet die Maxime, die dem Bau der Klinik für forensische Psychiatrie in Bad Emstal-Merxhausen zugrunde liegt“, erklärte der Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium (HSM) Gerd Krämer auf einer Pressekonferenz in Bad Emstal-Merxhausen. „Suchtkranken Rechtsbrechern kann nur dann die Chance auf eine Reintegration in die Gesellschaft ermöglicht werden, wenn die Sicherheit nicht gefährdet wird. Das neue Klinikum soll hier einen entscheidenden Beitrag leisten.“
In Bad Emstal-Merxhausen ist heute die neu errichtete Klinik für forensische Psychiatrie, in der ab Juli bis zu 84 suchtkranke Rechtsbrecher therapiert und gesichert untergebracht werden sollen, durch Staatssekretär Gerd Krämer und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann ihrer Bestimmung übergeben worden.
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19.06.2007
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Kassel/Berlin (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) hat sich mit seiner Hauptverwaltung in Kassel erfolgreich auf den Weg zum familiengerechten Arbeitgeber gemacht: Nach einem mehrmonatigen audit durch die bundesweit tätige Initiative berufundfamilie® erhielt der LWV jetzt das „Grundzertifikat berufundfamilie®“. „Mit dem audit und der nun erfolgten Zertifizierung wollen wir zeigen, dass ein Arbeitgeber einiges zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen kann“, sagte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, der das Zertifikat gemeinsam mit LWV-Frauenbeauftragter Martina Maurer bei einer Veranstaltung in Berlin aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen und der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Dagmar Wöhrl, entgegennahm.mehr...
13.06.2007
- Gemeinsame Pressemitteilung LWV Hessen / Vereinigung der Hess. Unternehmerverbände / Bildungswerk der Hess. Wirtschaft -
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Frankfurt am Main/Kassel (lwv) - Zehn hessische Unternehmen, die für die betriebliche Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders viel tun, sind heute in Frankfurt durch das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) ausgezeichnet worden. Sie erhielten eine Prämie für ein beispielhaftes „Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)“, welches kranken und behinderten Mitarbeitern eine berufliche (Wieder-)Eingliederung ermöglichen soll, zugleich aber auch Wert auf präventive Maßnahmen legt. Bei der Veranstaltung sagte LWV-Beigeordneter Dr. Peter Barkey, der gemeinsam mit Dr. Werner Scherer, Geschäftsführer der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände e. V., die Prämierung vornahm: „Wir freuen uns, dass es schon jetzt in Hessen eine Reihe von Unternehmen gibt, die ein Betriebliches Eingliederungsmanagement als strategische Herausforderung angenommen haben und durch beispielgebende Maßnahmen für eine nachhaltige Integration ihrer behinderten und kranken Mitarbeiter sorgen“. „Betriebliche Prävention und Eingliederungsmanagement werden von den hessischen Unternehmen als Ausdruck einer modernen Unternehmensphilosophie verstanden, deren wirtschaftlicher Erfolg im Wesentlichen auf der Motivation der Arbeitskraft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern basiert“ betonte Dr. Scherer während der Veranstaltung vor den rund 200 Unternehmensvertretern.
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08.06.2007
- Gemeinsame Pressemitteilung BKK Landesverband Hessen / LWV Hessen -
Frankfurt/Riedstadt – Der jüngst zwischen dem BKK Landesverband Hessen und der Riedstädter Walter-Picard-Klinik abgeschlossene Vertrag zur Verbesserung der Behandlung von Versicherten mit schizophrenen Störungen macht Patienten und Angehörigen Hoffnung auf eine verbesserte Heilungschance für diese Nervenkrankheit. Partner der zunächst auf eine einjährige Laufzeit ausgerichteten Vereinbarung zur Integrierten Versorgung sind die Betriebskrankenkassen in Hessen (BKK), niedergelassene Nervenfachärzte und die Walter-Picard-Klinik. Stellen sich nach einer Erprobungsphase die erwarteten Verbesserungen ein, können weitere zum LWV Hessen gehörende Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der Vereinbarung beitreten.
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31.05.2007
Kassel (lwv): In den Verwaltungsdienststellen, Regie- und Eigenbetrieben des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) arbeiteten Ende 2006 insgesamt 678 schwerbehinderte Menschen. Damit wuchs der prozentuale Anteil in 2006 gegenüber dem Vorjahr von 8,68 % auf 9,03 %. Der LWV kann somit sowohl die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 5 % als auch die Vorgabe seiner Verbandsversammlung von 6 % deutlich übertreffen. Diese Zahlen stellte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann in der heutigen Sitzung des LWV-Verwaltungsausschusses vor, dessen Vorsitzender er ist. „In unserer Funktion als hessisches Integrationsamt weisen wir immer wieder darauf hin, dass behinderte Mitarbeiter in jedem Unternehmen wertvolle Arbeit leisten können. Ich freue mich sehr, dass wir durch den kontinuierlich wachsenden Anteil in unseren Dienststellen mittlerweile eine Vorreiterrolle in Hessen haben. In den vergangenen fünf Jahren haben wir unsere Beschäftigungsquote in Hessen stetig von 7,38 % auf 9,03 % gesteigert“, erläuterte der Landesdirektor die neuen Zahlen.
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24.05.2007
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Kassel (lwv): Kassel (lwv): Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat heute durch Annahme einer umfangreichen Beschlussvorlage den Weg zur Umwand-lung von insgesamt acht bisherigen Eigenbetrieben des Verbandes in gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung frei gemacht. Grünes Licht gab es auch für die Neugründung einer Holding-GmbH, die in Zukunft die Unternehmenstöchter des LWV unter einem Dach steuern soll. Die Holding wird den Namen „LWV-Gesundheitsmanagement GmbH“ tragen. Die von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann eingebrachte und heute mit großer Mehrheit verabschiedete Vorlage sieht weiterhin vor, dass mehrere gemeinnützige GmbHs in Süd- und Mittelhessen zu regionalen Verbünden mit gemeinsamer Geschäftsführung zusammengefasst werden.
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22.05.2007
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Priv. Doz. Dr. Michael Franz ist heute, wenige Wochen nach Dienstantritt, von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann offiziell als neuer Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Merxhausen im ZSP Kurhessen eingeführt worden. Landesdirektor Brückmann beschrieb Priv. Doz. Dr. Franz im Rahmen einer Feierstunde als kompetenten Fachmann und geeignete Führungskraft: "Aufgrund seines beruflichen Werdegangs, seiner Publikationen sowie seiner Auszeichnungen sind wir sicher, dass Dr. Franz den besonderen Anforderungen, die u. a. mit der organisatorischen Umwandlung der Klinik an ihn gestellt werden, bestens gerecht wird."
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22.05.2007
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Kassel/Haina (lwv): Bereits wenige Wochen nach dem ersten Spatenstich hat LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann gemeinsam mit der Klinikleitung und Bürgermeister Rudolf Backhaus den Grundstein für den Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina gelegt. "Mit dem neuen Klinikgebäude wird eine optisch und organisatorisch zusammengefasste Einheit geschaffen, die sich harmonisch in das Gesamtbild des Zentrums für Soziale Psychiatrie Haina einfügt", so LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann anlässlich der Grundsteinlegung.
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03.05.2007
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Kassel/Marburg (lwv): Der Neubau der Anna-Freud-Schule an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Lahnhöhe in der Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen ist bereits 14 Monate nach der Grundsteinlegung fertiggestellt. Heute wurde der Neubau offiziell mit der Schlüsselübergabe an Schulleiter Stephan Wendel eingeweiht
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25.04.2007
Gemeinsame Pressemitteilung Landkreis Gießen / LWV Hessen
Kassel/Gießen: Die örtlichen Aufgaben der Kriegsopferfürsorge für den Landkreis Gießen gehen ab 1. Mai 2007 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) über. Damit gibt es in diesem Bereich für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis nur noch einen An-sprechpartner. Bisher war die örtliche Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen beim Sozialamt des Landkreises angesiedelt; der LWV war außerdem als überörtlicher Träger und Hauptfürsorgestelle tätig.
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24.04.2007
Kassel/Wiesbaden (lwv): „Sowohl bei den Angeboten für das Wohnen als auch bei der beruflichen Teilhabe für Menschen mit Behinderung wird es in den kommenden Jahren einen weiter steigenden Bedarf geben“ betonten heute der an der Spitze der Höheren Kommunalverbände bestätigte Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), Udo Molsberger, und Landesdirektor Uwe Brückmann für den gastgebenden Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) bei einer Tagung der Vereinigung in Wiesbaden. Dabei sei die bereits eingeleitete Umsteuerung von stationären Wohnformen hin zu ambulanten Angeboten wie dem Betreuten Wohnen ein unverzichtbares Instrument, um Wünschen nach mehr Selbstbestimmung nachkommen, aber auch, um die finanziellen Herausforderungen bewältigen zu können.
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28.03.2007
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Der langjährige Ärztliche Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Kurhessen, Prof. Dr. Heinrich Kunze, ist heute anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand von Landesdirektor Uwe Brückmann mit der Ehrenplakette in Gold des LWV ausgezeichnet worden.
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22.03.2007
Kassel/Weilburg (lwv): Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) verabschiedete in ihrer gestrigen Sitzung in Weilburg die „Richtlinien für das Begleitete Wohnen von behinderten Menschen in Familien“ und eröffnet so für Menschen mit Behinderung in Hessen eine alternative ambulante Lebensform. Hier wird der Grundsatz „ambulant vor stationär“ umgesetzt, der den Menschen ein hohes Maß an Selbstbestimmung ermöglicht und gleichzeitig Kosten spart. Erfahrungen mit dieser Betreuungsform wurden bereits in einem 5-jährigen LWV-Pilotprojekt „Psychiatrische Familienpflege“ gesammelt.
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21.03.2007
Kassel/Weilburg (lwv): Prüfberichte der Revisionsämter oder gar des Hessischen Rechnungshofes werden von den öffentlichen Institutionen, deren Etats unter der Lupe standen, mitunter sehr kritisch betrachtet oder gar zurückgewiesen. Nicht so beim Landeswohlfahrtsverband: Die Verbandsversammlung hat heute eine Stellungnahme verabschiedet, die zahlreiche Vorschläge der Prüfer aufgreift und einen Rahmen für die künftige Reformstrategie absteckt. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, die Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil und Beigeordneter Dr. Peter Barkey sehen im Beschluss Schubkraft für weitere Reformen beim Kommunalverband: „Unsere bereits laufenden Anstrengungen und der Tenor des Prüfberichtes gehen in dieselbe Richtung: Wir wollen unsere Unternehmensgruppe für die Zukunft fit machen, wir wollen das Hilfesystem für Menschen mit Behinderungen bedarfsgerechter gestalten und es zugleich bezahlbar halten und wir wollen auch eine schlanke LWV-Verwaltung.“ Als eine wichtige Voraussetzung forderten die Abgeordneten: Der LWV soll auch nach 2008 für das Betreute Wohnen behinderter Menschen verantwortlich bleiben. (siehe auch Pressemitteilung vom 20.3.)
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21.03.2007
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Kassel/Weilburg (lwv): Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat heute in Weilburg mit Mehrheit den Haushalt 2007 verabschiedet. Mit 888,2 Mio. Euro Verbandsumlage konnte die absolute Summe im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Der Hebesatz, die Berechnungsgrundlage der Verbandsumlage, konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar um 2,20 Prozentpunkte von 15,58 % auf 13,38 % in 2007 abgesenkt werden. „Seit 2005 ist es uns zum wiederholten Male gelungen, den ab-soluten Verbandsumlagebetrag stabil zu halten“, so LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann zum diesjährigen Haushalt.
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20.03.2007
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Kassel/Weilburg (lwv): Gerhard Wolf aus Nidda im Wetteraukreis erhält die Ehrenplakette in Silber des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für seinen langjährigen Einsatz in den Gremien des LWV. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Wetterau und Kommunalpolitiker nimmt die Auszeichnung heute Abend bei einer Feierstunde in Weilburg aus den Händen des Präsidenten der Verbandsversammlung, Robert Becker, und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann entgegen. Beide lobten den engagierten Einsatz des Sozialdemokraten, der 12 Jahre als Abgeordneter der LWV-Verbandsversammlung, dem „Hessischen Sozialparlament“, angehörte und bei vielen Weichenstellungen zur Versorgung und Betreuung behinderter und kranker Menschen in Hessen mitwirkte. Wolf war auch mehrere Jahre als stellvertretender Kreisvorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen tätig.
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20.03.2007
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Kassel/Weilburg (lwv): Hubert Heil aus Künzell erhält den Ehrenring des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für seinen langjährigen Einsatz in den Gremien des LWV. Der frühere Betriebsratsvorsitzende des Werkes Fulda der Deutschen Bahn AG und engagierte Kommunalpolitiker nimmt die höchste Auszeichnung des Kommunalverbandes heute Abend bei einer Feierstunde in Weilburg aus den Händen des Präsidenten der Verbandsversammlung, Robert Becker, und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann entgegen. Beide lobten den engagierten Einsatz des Christdemokraten, der insgesamt 28 Jahre in den Gremien des LWV ehrenamtlich tätig war und bei vielen Weichenstellungen zur Versorgung und Betreuung behinderter und kranker Menschen in Hessen mitwirkte.
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20.03.2007
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Kassel/Weilburg (lwv): Eva Ludwig aus Darmstadt erhält den Ehrenring des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für ihren langjährigen Einsatz in den Gremien des LWV. Die frühere Landtagsabgeordnete und Kommunalpolitikerin nimmt die höchste Auszeichnung des Kommunalverbandes heute Abend bei einer Feierstunde in Weilburg aus den Händen des Präsidenten der Verbandsversammlung, Robert Becker, und LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann entgegen. Beide lobten den engagierten Einsatz der Christdemokratin, die insgesamt 21 Jahre in den Gremien des LWV ehrenamtlich tätig war und bei vielen Weichenstellungen zur Versorgung und Betreuung behinderter und kranker Menschen in Hessen mitwirkte.
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20.03.2007
Kassel (lwv): LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, Erste Beigeordnete Evelin Schönhut-Keil sowie der Beigeordnete mit Geschäftsbereich, Dr. Peter Barkey, sehen beim Ausbau des Betreuten Wohnens einen fraktionsübergreifenden Konsens: „Alle Fraktionen der LWV-Gremien haben bisher eindeutig dafür votiert, dass der LWV auch nach 2008 für das Betreute Wohnen behinderter Menschen verantwortlich bleiben soll. Mit einer über diesen Zeitpunkt hinaus verlängerten Zuständigkeit können wir den Umbau des Hilfesystems in Richtung ambulanter Hilfen wie dem Betreuten Wohnen wirksam fortentwickeln“, sagte heute der LWV-Chef. „Die Zuständigkeit des LWV ermöglicht die komplikationsfreie Gewährung von ‚Hilfen aus einer Hand’, da nicht bei jedem Einzelfall die Frage der Kostenträgerschaft geklärt werden muss“, erläuterte die für den Eingliederungshilfebereich zuständige Erste Beigeordnete.
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14.03.2007
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Kassel/Herborn (lwv): Hans-Jürgen Walter, der Pädagogische Leiter der beiden Heilpädagogischen Einrichtungen in Herborn und Weilmünster, ist heute nach 36-jähriger Tätigkeit beim Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet worden. Zugleich wurde der Nachfolger Walters, sein bisheriger Stellvertreter in Weilmünster, Dr. Michael Frowein, in sein Amt eingeführt. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann und Geschäftsführer Reinhard Belling dankten Walter für seinen jahrzehntelangen, engagierten beruflichen Einsatz. Lobende Worte fand auch Weilmünsters Bürgermeister Manfred Heep.
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26.01.2007
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Kassel - Auf Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten, des Präsidenten des Hessischen Landtages, des Landesdirektors des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen sowie der Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände in Hessen haben heute die Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung im Kasseler Ständehaus der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
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18.01.2007
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Kassel/Hadamar (lwv): Das historische Foto mit der schwarzen, steil nach oben steigenden Rauchfahne über den Anstaltsgebäuden des Mönchbergs in Hadamar ist eines der Menetekel der 12-jährigen NS-Diktatur in Deutschland. Der Name Hadamar ist heute untrennbar mit dem Rassenwahn der Nazis verknüpft, die den Ort, an dem sich seit 1906 eine psychiatrische Heilstätte befand, zur Tötungsanstalt für kranke, behinderte und benachteiligte Menschen, die den Nazis als „lebensunwert“ galten, umfunktionierten. Dennoch ist der Mönchberg mehr als ausschließlich Schauplatz grausamer Verbrechen und Ort heutigen Gedenkens. Dies möchten insgesamt 42 Autorinnen und Autoren eines vom Landeswohlfahrtsverband Hessen nun vorgelegten Sammelbandes unterstreichen, die in 50 Beiträgen auf Geschichte und Gegenwart der Einrichtung blicken. Dabei wurde den Geschehnissen in der NS-Zeit wie auch der Gedenkstättenarbeit breiten Raum gewidmet. Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Heilstätte stellten Herausgeber und Autoren das 512 Seiten umfassende Werk heute in der Gedenkstätte vor.
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17.01.2007
Kassel/Haiger (lwv): Mit der Förderung durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) steht die Finanzierung: Die Lebenshilfe Dillenburg e. V. als Träger der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Haiger-Flammersbach kann nun das bereits seit 2004 angemietete Gebäude erwerben und den Standort somit langfristig entwickeln. Bei einem Termin vor Ort übergab heute die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, einen Bewilligungsbescheid über 700.000 Euro an Jürgen Raab, den Ersten Vorsitzenden der Lebenshilfe Dillenburg.
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15.01.2007
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Kassel (lwv): Seit längerer Zeit war der Arbeitstherapeutische Verein e.V. (ATV) in Kassel für seine Betreuungsangebote im Bereich Wohnen und Arbeiten für Menschen mit geistiger Behinderung auf der Suche nach einer neuen entwicklungsfähigen Liegenschaft. Der Standort im Druseltal – dort seit über 40 Jahren als „Werkhof Drusel“ etabliert – hatte sich aus baurechtlichen Gründen als nicht entwicklungsfähig erwiesen. Die Entscheidung für den neuen Standort fiel auf die ehemalige Jägerkaserne III nahe des Parks Schönfeld, bereits im vergangenen Mai begannen die Bauarbeiten. Auch die Finanzierung des rund 3,1 Mio. Euro betragenden Investitionsvorhabens steht: Dafür sorgte heute die Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV), Evelin Schönhut-Keil. Sie brachte einen Bewilligungsbescheid über 500.000 Euro mit zum Termin an die Baustelle und übergab diesen an den Geschäftsführer des ATV, Ralf Dötig. Mit beim Termin dabei war auch Kassels Stadtkämmerer und Sozialdezernent Dr. Jürgen Barthel.
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2006 - 2. Halbjahr
19.12.2006
Kassel/Fulda (lwv): In Fulda haben sich gestern rund 70 Teilnehmer/innen einer Fachtagung mit den Folgen der Selbstbeteiligung an den Kosten des Betreuten Wohnens behinderter Menschen beschäftigt. Die ab dem 1. Juli 2005 vorgenommene Einkommens- und Vermögensüberprüfung durch den LWV als Kostenträger wurde durch den zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen 12. Teil des Sozialgesetzbuches (SGB XII) erforderlich.
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06.12.2006
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Kassel (lwv): Robert Becker, langjähriger Bürgermeister des mittelhessischen Marktfleckens Mengerskirchen, ist neuer Präsident der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV). Bei ihrer heutigen konstituierenden Sitzung bestimmten die Abgeordneten den christdemokratischen Kommunalpolitiker einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden, der, wie es dem parlamentarischem Brauch entspricht, von der stärksten Fraktion gestellt wird. Der neue Parlamentspräsident, der dem ausgeschiedenen Kurt-Wilhelm Sauerwein nachfolgt, wird bei seiner Arbeit von 5 Stellvertretern/innen unterstützt.
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06.12.2006
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Kassel (lwv): „Durch konsequente Nutzung vorhandener Sparpotentiale ist es uns gelungen, die Verbandsumlage im dritten Jahr hintereinander konstant zu halten und bereits zum zweiten Mal eine Absenkung des Hebesatzes zu erreichen. Unser Ziel, die Landkreise und kreisfreien Städte 2007 erneut finanziell zu entlasten, ist uns so mit dem vorgelegten Haushaltsentwurf gelungen“, erläuterte LWV-Landesdirektor und Kämmerer Uwe Brückmann den heute in die Verbandsversammlung eingebrachten Haushaltsentwurf.
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30.11.2006
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Gemeinsame Pressemitteilung Hessisches Sozialministerium / Landkreis Marburg-Biedenkopf / LWV HessenMarburg-Biedenkopf: Der Landkreis Marburg-Biedenkopf nimmt in Zusammenarbeit mit der Universitätsstadt Marburg und dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) am bundesweiten Modellprojekt „Trägerübergreifendes Persönliches Budget“ als eine von 14 Regionen im Bundesgebiet teil. Dieses vom Bundessozialministerium und dem Hessischen Sozialministerium geförderte Projekt soll behinderten Menschen die Möglichkeit eröffnen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
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30.11.2006
Alle Leistungen aus einer Hand - Änderung ab 1. Dezember
Gemeinsame Pressemitteilung Stadt Gießen / LWV HessenKassel/Gießen: Die örtlichen Aufgaben der Kriegsopferfürsorge für die Universitätsstadt Gießen gehen ab 1. Dezember auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) mit Sitz in Kassel über. Die örtliche Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen war bisher beim städtischen Amt für Soziale Angelegenheiten angesiedelt; der LWV war jedoch bereits als überörtlicher Träger und Hauptfürsorgestelle tätig. Die Stadt folgte damit 17 hessischen Gebietskörperschaften, die bereits die Aufgabe an den LWV übertragen haben.
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27.11.2006
Alle Leistungen aus einer Hand - Änderung ab 1. Dezember
Gemeinsame Pressemitteilung Landkreis Fulda / Stadt Fulda / LWV HessenKassel/Fulda: Die örtlichen Aufgaben der Kriegsopferfürsorge gehen ab 1. Dezember 2006 auf den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) in Kassel über. Die örtliche Betreuung von Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen war bisher bei den jeweiligen Sozialämtern bei Stadt und Kreis angesiedelt, der LWV war bereits als überörtlicher Träger und Hauptfürsorgestelle tätig. Stadt und Kreis folgten damit 16 hessischen Gebietskörperschaften, die die Aufgabe bereits an den LWV übertragen haben.
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09.11.2006
Kassel (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen – Hauptfürsorgestelle – und die Fürsorgestellen für Kriegsopfer bei den kreisfreien und den kreisangehörigen Städten ab 50.000 Einwohnern sowie den Landkreisen in Hessen führen auch im Jahr 2007 wieder Erholungsaufenthalte durch, so z. B. über Weihnachten und den Jahreswechsel 2006/2007 sowie im Winter 2007.
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08.11.2006
PD Dr. Matthias J. Müller folgt Prof. Dr. Helmut Woelk
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Kassel/Gießen (lwv): Nach mehr als 25 Jahren als Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen des Zentrums für Soziale Psychiatrie (ZSP) Mittlere Lahn ist Prof. Dr. med. Helmut Woelk heute vom Beigeordneten des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV), Dr. Peter Barkey, offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Bei seiner Verabschiedung wurde Prof. Dr. Woelk für seine beruflichen Leistungen mit der Ehrenplakette des LWV in Silber ausgezeichnet.
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30.10.2006
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Kassel/Haina (lwv): Die Heilpädagogische Einrichtung (HPE) und das Wohn- und Pflegeheim (WPH) im Zentrum für Soziale Psychiatrie Haina (Kloster) erhalten als erste Einrichtungen dieser Art innerhalb des LWV die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 : 2000. Die Zertifikate, die bescheinigen, dass die Einrichtung ein erfolgreiches Qualitätsmanagement praktiziert, wurden heute in einer Feierstunde von Ralf Obermeier, Bereichsmanager der zertifizierenden Fa. NIS-ZERT GmbH, an Werner Thielemann, den Pädagogischen Leiter der HPE, und Erwin Gruber, Leiter des WPH, übergeben.
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30.10.2006
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Kassel/Haina (Kloster): „Die nun schon im 20. Bauabschnitt betriebene Sanierung der Klosterkirche Haina ist ein ganz besonderes ‚PPP*-Projekt’: Hier wirken Bürgersinn und öffentliche Hand in idealer Weise zusammen, um ein bedeutsames Kulturgut zu erhalten“, sagte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, der gemeinsam mit Manfred Scholz vom „Verein der Freunde des Klosters Haina e. V.“ zwei restaurierte mittelalterliche Glasfenster vom Präsidenten der Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Dr. Gerd Weiß entgegennahm, die nun wieder an ihren angestammten Ort zurückkehren.
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27.10.2006
Kassel/Bad Nauheim (lwv): Unter dem Motto „Es geht auch anders“ fand am gestrigen Donnerstag und heute im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim eine mit mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besuchte Fachtagung statt. Einrichtungen der Behindertenhilfe aus fünf hessischen Regionen sowie der Landeswohlfahrtsverband Hessen stellten der Fachöffentlichkeit drei Projekte vor, deren Ziel es ist, das gesetzlich geforderte Paradigma „Personenzentrierte Hilfen“ unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen in die Praxis umzusetzen.
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19.10.2006
Kassel (lwv): Für 2006 erhalten die insgesamt 42 hessischen Fachberatungs- und Tagesaufenthaltsstätten für nichtsesshafte Menschen eine Förderung von rund 9 Mio. Euro aus Mitteln des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV). Dies entschied kürzlich der LWV-Verwaltungsausschuss. „Im Leben dieser Menschen gab es – selbstverschuldet oder durch äußere Einflüsse - einen Bruch, der sie aus ihrer Normalität herauswarf, in die sie nicht wieder zurückfinden oder zurückfinden wollen.
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12.10.2006
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Kassel/Homberg (Efze) (lwv): Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat in ihrer gestrigen Sitzung einen baulichen Entwicklungsplan für den LWV-Standort in Homberg/Efze beschlossen, der den notwendigen Umstrukturierungen vor Ort Rechnung trägt. "Derzeit läuft der Betrieb in der Hermann-Schafft-Schule unter erschwerten Bedingungen. Wir danken Schülern, Mitarbeitern und Eltern, die bereits viel Geduld aufgebracht haben und noch eine Weile aufbringen müssen, bis wir die baulichen Verbesserungen umgesetzt haben", so LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann.
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11.10.2006
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Kassel (lwv): „In den Tarifverhandlungen zur Überleitung seiner Eigenbetriebe in gemeinnützige GmbHs und zur Gründung einer Klinik-Holding ist der LWV bereit, weitgehende Forderungen der Arbeitnehmer zur Arbeitsplatzsicherheit und zur Fortgeltung des tariflichen Rahmens zu vereinbaren. Den Verhandlungspartnern liegt auch unser Angebot vor, ohne gesetzliche Verpflichtung ein Drittel der Sitze im Aufsichtsrat der Holding mit Arbeitnehmervertretern zu besetzen“, stellte heute LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann vor Abgeordneten der Verbandsversammlung klar.
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11.10.2006
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Kassel/Riedstadt (lwv): Im Riedstädter Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Philippshospital soll für die neu zu errichtende "Klinik für forensische Psychiatrie" ein eigenständiger Betriebszweig gebildet werden. Durch diesen heute gefassten Beschluss der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) können die weiteren planerischen und organisatorischen Schritte zum Bau der Klinik abgearbeitet werden, in der ab 2009 bis zu 162 psychisch kranke Rechtsbrecher gesichert untergebracht und therapiert werden sollen.
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10.10.2006
Kassel (lwv): Die Behauptung von Gewerkschaftsvertretern, durch die Umwandlung der bisher als Eigenbetriebe geführten Kliniken des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen seien 8.500 Arbeitsplätze in Gefahr oder drohten in Billigjobs umgewandelt zu werden, hat LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann zurückgewiesen: „Solche Aussagen sind unverantwortlich und dienen lediglich dazu, die Mitarbeiter zu verunsichern. In den Tarifverhandlungen haben wir angeboten, einen ganzen Katalog zur Arbeitsplatzsicherheit und zur Fortgeltung des tariflichen Rahmens zu vereinbaren. Auch steht der Verband traditionell zur Arbeitnehmerbeteiligung und bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Mitbestimmung im Aufsichtsrat der Holding an, ohne dazu gesetzlich verpflichtet zu sein“, stellte der LWV-Chef klar.
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29.09.2006
Kassel/Frankfurt (lwv): Die heutige Entscheidung des Präsidiums des Hessischen Landkreistages, die in seinen Gremien geführte Diskussion zur Reform des LWV ruhen zu lassen und erst im Zusammenhang mit Überlegungen zu Strukturänderungen im Kommunalen Finanzausgleich in 2008 wieder aufzugreifen, hat LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann ausdrücklich begrüßt: „Der Beschluss des Landkreistages gibt uns, wie auch ein ähnlich lautender Beschluss des Hessischen Städtetages vom 7. September, die Möglichkeit, den Weg der Modernisierung des LWV konsequent fortzusetzen und insbesondere Vorschläge aufzugreifen, die sich aus dem Prüfbericht des Hessischen Rechnungshofes ergeben.“ Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden könne man nun den Prüfbericht sorgfältig auswerten.
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28.09.2006
Kassel (lwv): Die wichtige Arbeit von 48 Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB) in Hessen kann auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Aufgrund eines heute gefassten Beschlusses des LWV-Verwaltungsausschusses erhalten die Anlaufstellen für psychisch kranke und behinderte Menschen eine Förderung von rund 2,2 Mio. Euro. „Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstellen sind ein elementarer Bestandteil des Konzeptes der gemeindenahen Psychiatrie.
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26.09.2006
Kassel/Aulhausen (lwv): Mit 200.000 Euro fördert der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) die sicherheitstechnische Ausstattung des Sankt Vincenzstiftes in Rüdesheim-Aulhausen. Den Bewilligungsbescheid für dieses Vorhaben überreichte heute die Erste Beigeordnete des LWV, Evelin Schönhut-Keil, an den Direktor der Einrichtung, Dr. Caspar Söling.
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01.09.2006
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Kassel/Hadamar (lwv): In einer Gedenkveranstaltung, die an den Beginn des II. Weltkrieges vor 67 Jahren erinnern soll, ist heute auch der Wiederaufbau der ehemaligen „T4“-Busgarage in der Gedenkstätte Hadamar gewürdigt worden. DerLandeswohlfahrts-verband Hessen, der das Gedenken an die etwa 15.000Opfer der „Euthanasie“-Morde des NS-Regimes in der damaligen nassauischen Tötungsanstalt wach halten will, konnte die einzige noch erhaltene Busgarage vor dem endgültigen Verfall retten.
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01.09.2006
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger besuchte heute das Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Kurhessen in Bad Emstal-Merxhausen, eine Einrichtung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV).
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30.08.2006
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Kassel (lwv): „Der LWV Hessen sollte weiter für die Aufgaben des überörtlichen Trägers der Sozialhilfe zuständig sein. Sein Vorteil ist, dass er eine einheitliche Versorgung, zentrale Vergütungsvereinbarungen und ein umfassendes System der Fach- und Finanzplanung für die Behindertenhilfe gewährleisten kann. Der Ausbau des Betreuten Wohnens bietet einen geeigneten Ansatzpunkt zur Senkung der Ausgaben. (...) Dafür empfehlen wir, rechtzeitig zu überprüfen, ob die Vereinbarung zum Betreuten Wohnen über den 31.12.2008 hinaus angewendet wird.(... ) Als Träger klinischer Einrichtungen verfügt er über die fachliche Kompetenz und die Leistungsfähigkeit, sie weiterhin wirtschaftlich und mit angemessener Qualität zu führen. Seine Vorteile sind die Größe, das Leistungsspektrum und die fachliche Spezialisierung.“
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17.08.2006
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Kassel/Haina (lwv): Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP) des Zentrums für Soziale Psychiatrie Haina errichtet einen Neubau für 40 Betten. Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf rd. 4,995 Millionen Euro, die aus Krankenhausmitteln des Landes Hessen finanziert werden. Diese Mittel erhält der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) als Träger der Einrichtung.
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24.07.2006
Kassel/Wiesbaden/Friedberg (lwv): Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. Wetterau in Friedberg wird in Friedberg-Fauerbach ein Wohnheim mit 24 Plätzen errichten, von denen 12 für schwerstmehrfachbehinderte Blinde vorgesehen sind. An den Gesamtkosten in Höhe von 2,2 Mio. Euro beteiligen sich der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) mit 700.000 Euro und das Hessische Sozialministerium mit 710.000 Euro.
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20.07.2006
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Kassel/Hadamar (lwv): Ralf Wolf, neuer Ärztlicher Direktor der Klinik für forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie Am Mönchberg in Hadamar, ist heute von LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann – in Anwesenheit von Jörg Osmers, Abteilungsleiter im Hessischen Sozialministerium – offiziell in sein Amt eingeführt worden.
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13.07.2006
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Kassel/Bad Emstal (lwv): Anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand ist der bisherige Bad Emstaler Bürgermeister Eckhard Bräutigam heute im Rahmen einer Sondersitzung der Gemeindevertretung mit der Ehrenplakette in Gold des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) ausgezeichnet worden. LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann, der die Auszeichnung vornahm, dankte Bräutigam dafür, dass er durch seinen Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Aufgabenerfüllung des LWV geleistet habe.
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12.07.2006
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Kassel/Haina (lwv): In Haina ist heute das durchgreifend sanierte Haus 6 der Klinik für forensische Psychiatrie wieder in Betrieb genommen worden.
Das Haus dient künftig zur gesicherten Unterbringung von 32 psychisch kranken Patienten, die dort auf zwei Stationen leben und eine Therapie zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft durchlaufen werden.
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05.07.2006
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Kassel (lwv): Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) wird ab dem Schuljahr 2006/2007 in mehreren Schritten die Schulträgerschaft für alle öffentlichen Schulen für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche in Hessen übernehmen. Einer entsprechenden Vereinbarung, die in den vergangenen Monaten zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden und dem LWV unter Beteiligung des Hessischen Kultusministeriums verhandelt worden war, stimmte heute die Verbandsversammlung des LWV zu.
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05.07.2006
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Kassel (lwv): Die Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) hat während der heutigen Plenartagung beschlossen, zur Steuerung der dem Verband gehörenden Unternehmen eine Holding zu gründen, die als gGmbH oder als GmbH geführt werden soll.Gleichzeitig bekräftigten die Abgeordneten ihr Votum, die noch als „optimierte Eigenbetriebe“ geführten Zentren für Soziale Psychiatrie (ZSP) und das Sozialpädagogische Zentrum Kalmenhof in Idstein in gemeinnützige GmbHs umzuwandeln. Die Umwandlung in gGmbHs soll nun zum 1. Januar 2007 wirksam werden.
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05.07.2006
Kassel (lwv): Nach den Eckwertedaten rechnet der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) im kommenden Jahr mit insgesamt 55.528 Fällen, in denen behinderte Menschen Leistungen zur Eingliederung in die Gesellschaft erhalten und mit daraus resultierenden Kosten der Sozialhilfe in Höhe von 1,102 Mrd. Euro, die den größten Posten im LWV-Verwaltungshaushalt darstellen.Das sind die Kernpunkte der Eckwerte zur Haushalts- und Budgetplanung 2007, die die LWV-Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung einstimmig verabschiedete.
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2006 - 1. Halbjahr
2005
2004